Von Angelika Franz
Die Funde erzählen eine grausame Geschichte: In einem Sumpf in Dänemark haben Archäologen die Zeugnisse einer brutalen Schlacht entdeckt. Vor 2000 Jahren starben hier Hunderte von Männern. Schon seit Jahren kamen in der Alken Enge Marsch nahe des Sees Mossø in Ostjütland immer wieder Knochen zum Vorschein.
Bei einer systematischen Ausgrabung fanden die Forscher um den Archäologen Ejvind Hertz vom Scanderborg Museum nun die Überreste des Schlachtens. Sie entdeckten schwer beschädigte Knochen, darunter einen eingeschlagenen Schädel und ein Schienbein, das mit einer Axt durchgeschlagen wurde. Dabei lagen die Waffen, die diese grausamen Wunden verursacht hatten: Äxte, Speere und Keulen. Auch Schilde fanden die Ausgräber. Nun hoffen sie, aus den Knochen noch mehr Einzelheiten über den genauen Ablauf der Schlacht oder die Herkunft der Männer erfahren zu können.
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