Atomruine Fukushima Arbeiter entdeckt Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg

In der Nähe des zerstörten japanischen Atomkraftwerks Fukushima wurde ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Stilllegung der Reaktoren geht unterdessen weiter.

Arbeiten in Fukushima (Aufnahme vom 2. August 2017)
Kyodo/ DPA

Arbeiten in Fukushima (Aufnahme vom 2. August 2017)


Rund einen Kilometer nördlich des havarierten Kernkraftwerks Fukushima hat ein Arbeiter eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Nach Angaben des Betreibers Tepco wurde nach dem Fund des 85 Zentimeter großen Blindgängers umgehend die Polizei eingeschaltet.

Der Bereich um die Fundstelle, die sich auf einem Parkplatz befindet, wurde abgesperrt. Experten der japanischen Streitkräfte untersuchten den Blindgänger und entfernten ihn von der Baustelle. Laut Tepco beeinträchtigte dies nicht die Arbeit zur Stilllegung der Reaktoren.

In der Nähe des AKW-Geländes befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Militärflughafen. Das Gebiet war regelmäßig Ziel von US-Bombenangriffen.

In Fukushima ereignete sich nach einem schweren Erdbeben und einem Tsunami im März 2011 das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe 1986. Tepco und die Regierung schätzen, dass sie rund 40 Jahre brauchen werden, um die Schäden zu beheben.

wbr/dpa/AP



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