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Sitz-Hubschrauber: Abheben wie Luke Skywalker

hover-bike.com

Science-Fiction-Fans aufgepasst: Eine britische Firma will einen Motorrad-Helikopter bauen - auch bekannt als Hoverbike. Das Geld zum Bau eines Modells wird über Kickstarter gesammelt.

Berlin - Science-Fiction-Filme waren schon immer eine Inspirationsquelle für Forscher, Techniker und Bastler. Wer will nicht mal auf einem fliegenden Motorrad durch die Gegend heizen wie Luke Skywalker in "Star Wars"?

Der Engländer Chris Malloy träumt schon länger von einem solchen Speeder Bike, auch Hoverbike genannt, und sammelt noch bis zum 1. September auf Kickstarter Geld dafür ein. Das Ziel des Crowdfundings, 30.000 Pfund (38.000 Euro), hat er bereits erreicht. Damit soll die Entwicklung eines Modells im Maßstab 1:3 finanziert werden, das dann für umgerechnet 1400 Euro zum Verkauf angeboten wird.

Der erste Prototyp des Hoverbikes hatte nur zwei Propeller - siehe Fotostrecke unten. Der neue Entwurf besitzt vier Rotoren, in diesem Stil soll nun auch die verkleinerte Version gebaut und verkauft werden. Die Konstruktion erinnert an einen Quadrokopter, nur dass die vier Rotoren nicht quadratisch, sondern in einem Rechteck angeordnet sind. Die längliche Plattform zwischen den Rotoren soll als Sitzfläche dienen - beim verkleinerten Modell können hier eine Kamera oder zu transportierende Gegenstände befestigt werden.

Das Hoverbike-Modell ist 1,15 Meter lang und wiegt 2,2 Kilogramm. Als maximale Nutzlast werden 4,7 Kilogramm genannt. Der Antrieb erfolgt elektrisch, daher muss der Quadrokopter mit einer ein Kilogramm schweren Batterie bestückt werden. Die Ladeplattform ist aus Aluminium gefertigt, bei den runden Umhüllungen der Rotoren setzt die Firma Malloy Aeronautics auf das Leichtbaumaterial Karbon. Zum Transport lassen sich die Rotoren wegklappen.

Fotostrecke

10  Bilder
Hoverbike: Schweben auf dem Sitz-Hubschrauber
Langfristiges Ziel ist natürlich ein Hoverbike zum Transport einer Person: Es könnte zum Preis von etwa 42.000 Euro angeboten werden, heißt es auf der Malloys Webseite. Das Propellermotorrad soll theoretisch eine Höhe von 3000 Metern erreichen und 45 Minuten am Stück fliegen können. Für den Fall der Fälle empfiehlt Malloy Aeronautics das Tragen eines Fallschirmes.

Ein Verfügbarkeitsdatum nennt die kleine britische Firma freilich nicht. Sie ist nicht die erste, die versucht, ein Hoverbike zu bauen. Kommerziell erhältlich ist bislang keines. Die US-Firma Aerofox will ihr Fluggefährt mit dem Namen Aero-X im Jahr 2017 auf den Markt bringen.

hda

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1.
archback 29.08.2014
Das scheint eine sehr kipplastige Angelegenheit zu sein. TÜV-Zulassung zweifelhaft.
2.
felisconcolor 29.08.2014
Zitat von archbackDas scheint eine sehr kipplastige Angelegenheit zu sein. TÜV-Zulassung zweifelhaft.
Moderne Kampfflugzeuge dürften auch nicht fliegen tun sie aber doch. von den ersten Multirotorfliegern bis heute hat sich eine Menge getan. Die Elektronik regelt schon gegen bevor das Innenohr überhaupt etwas merkt. Es ist absolut erstaunlich was heute möglich ist. Und zu Preisen die sind absolut lachhaft Meine ersten elektronischen Gyros haben ein Vermögen gekostet. Heute bekommt man sie als Schüttware zu Cent Beträgen
3.
Frank Zi. 29.08.2014
Zitat von archbackDas scheint eine sehr kipplastige Angelegenheit zu sein. TÜV-Zulassung zweifelhaft.
In Grossbritannien gibt's keinen TÜV.
4.
RobinSeyin 29.08.2014
Immer diese Schwebesachen. In erster Linie bedeutet das einen gigantischen Anstieg an verbrauchter Energie, so viel Gewicht ständig gegen die Schwerkraft ankämpfen zu lassen.
5.
Frank Zi. 29.08.2014
Zitat von RobinSeyinImmer diese Schwebesachen. In erster Linie bedeutet das einen gigantischen Anstieg an verbrauchter Energie, so viel Gewicht ständig gegen die Schwerkraft ankämpfen zu lassen.
Dafür spart man Energie für die Fahrt zum Flughafen.
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