Iranisches Atomprogramm: Israels Kalkül für den Krieg

Von Markus Becker

3. Teil: Nicht-militärische Maßnahmen haben versagt

Iran: Angst vor der Bombe der Mullahs
Fotos
AP/ Boeing

Die Alternativen zu einem militärischen Eingreifen haben aus Sicht Israels nicht funktioniert. Seit vielen Jahren versucht der Westen erfolglos, Teheran mit politischem Druck, der Androhung wirtschaftlicher Sanktionen oder dem Versprechen von Investitionen von seinen nuklearen Ambitionen abzubringen. Der Konsens westlicher Geheimdienste lautet derzeit, dass Teheran die Entscheidung für den Bau der Atombombe zwar noch nicht gefällt hat, aber alle dafür notwendigen Technologien entwickelt - um dann möglichst schnell in der Lage zu sein, den letzten Schritt zu gehen.

Zwar haben die jüngsten Sanktionen des Westens der iranischen Wirtschaft erheblich geschadet. Doch offiziell gibt sich die Regierung in Teheran unbeeindruckt - Präsident Ahmadinedschad kündigte vergangene Woche sogar neue Fortschritte des Atomprogramms an. Und solange sich große Staaten wie Russland, China und Indien beharrlich weigern, sich an den internationalen Sanktionen gegen Iran zu beteiligen, dürfte deren Wirkung letztlich begrenzt bleiben. Sie würden vermutlich nicht einmal den Zeitplan der Iraner beeinflussen, wie es kürzlich auf der Politik-Website Foreign Policy hieß. Auch die israelischen Attentate auf iranische Atomwissenschaftler konnten das Fortschreiten des Nuklearprogramms bestenfalls verlangsamen.

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insgesamt 353 Beiträge
antalya1977 15.02.2012
dieser dauerbericht über drohende kriege, und argumente für eine kriegshandlung egal gg. wen auch immer. Wann hören wir den mal nachrichten über die kulturelle und wirtschaftliche blüte im nahen und fernen osten?
Zitat von sysopIsrael kommt einem Angriff auf Iran immer näher. Die Regierung in Jerusalem will rasch durchgreifen, bevor Teheran seine Uran-Anlagen sicher unter die Erde verstaut hat. Der Westen ist alarmiert, fürchtet einen Flächenbrand in Nahost. Fünf Gründe, warum Jerusalem all diese Warnungen ignorieren dürfte. Iranisches Atomprogramm: Israels Kalkül für den Krieg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft (http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,815188,00.html)
dieser dauerbericht über drohende kriege, und argumente für eine kriegshandlung egal gg. wen auch immer. Wann hören wir den mal nachrichten über die kulturelle und wirtschaftliche blüte im nahen und fernen osten?
laluna3 15.02.2012
Man kann nur hoffen, dass es nicht zu diesem Angriff kommt. 100.000de von Menschen werden die Leidtragenden sein. Aber die werden ja nicht von diesen Kriegstreibern gefragt.
Zitat von sysopIsrael kommt einem Angriff auf Iran immer näher. Die Regierung in Jerusalem will rasch durchgreifen, bevor Teheran seine Uran-Anlagen sicher unter die Erde verstaut hat. Der Westen ist alarmiert, fürchtet einen Flächenbrand in Nahost. Fünf Gründe, warum Jerusalem all diese Warnungen ignorieren dürfte. Iranisches Atomprogramm: Israels Kalkül für den Krieg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft (http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,815188,00.html)
Man kann nur hoffen, dass es nicht zu diesem Angriff kommt. 100.000de von Menschen werden die Leidtragenden sein. Aber die werden ja nicht von diesen Kriegstreibern gefragt.
Layer_8 15.02.2012
...aber was soll Israel machen? Da gibts einen Staat, welcher die Existenzberechtigung Israels abstreitet, dessen Führung den Holocaust leugnet und welcher sich offensichtlich an Nuklearwaffen versucht. Besser dies jetzt [...]
Zitat von sysopIsrael kommt einem Angriff auf Iran immer näher. Die Regierung in Jerusalem will rasch durchgreifen, bevor Teheran seine Uran-Anlagen sicher unter die Erde verstaut hat. Der Westen ist alarmiert, fürchtet einen Flächenbrand in Nahost. Fünf Gründe, warum Jerusalem all diese Warnungen ignorieren dürfte. Iranisches Atomprogramm: Israels Kalkül für den Krieg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft (http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,815188,00.html)
...aber was soll Israel machen? Da gibts einen Staat, welcher die Existenzberechtigung Israels abstreitet, dessen Führung den Holocaust leugnet und welcher sich offensichtlich an Nuklearwaffen versucht. Besser dies jetzt verhindern, als dass es zu spät ist.
auweia 15.02.2012
wunderbar, ein deutlicher Schritt gegen die Atomrüstung... ;-) PS: Interessant, dass dieser Artikel bei SPON unter "Wissenschaft & Technik läuft.
Zitat von sysopIsrael kommt einem Angriff auf Iran immer näher. Die Regierung in Jerusalem will rasch durchgreifen, bevor Teheran seine Uran-Anlagen sicher unter die Erde verstaut hat. Der Westen ist alarmiert, fürchtet einen Flächenbrand in Nahost. Fünf Gründe, warum Jerusalem all diese Warnungen ignorieren dürfte. Iranisches Atomprogramm: Israels Kalkül für den Krieg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft (http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,815188,00.html)
wunderbar, ein deutlicher Schritt gegen die Atomrüstung... ;-) PS: Interessant, dass dieser Artikel bei SPON unter "Wissenschaft & Technik läuft.
AKI CHIBA 15.02.2012
Es ist der unabdingbaer Wille der iranischen Führung, Israel auszuradieren. Da beißt die Maus kein Faden ab! Israel hat leider innenpolitische Probleme mit den religösen Fanatikern in den eigenen Reihen, sonst könnte es [...]
Zitat von sysopIsrael kommt einem Angriff auf Iran immer näher. Die Regierung in Jerusalem will rasch durchgreifen, bevor Teheran seine Uran-Anlagen sicher unter die Erde verstaut hat. Der Westen ist alarmiert, fürchtet einen Flächenbrand in Nahost. Fünf Gründe, warum Jerusalem all diese Warnungen ignorieren dürfte. Iranisches Atomprogramm: Israels Kalkül für den Krieg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft (http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,815188,00.html)
Es ist der unabdingbaer Wille der iranischen Führung, Israel auszuradieren. Da beißt die Maus kein Faden ab! Israel hat leider innenpolitische Probleme mit den religösen Fanatikern in den eigenen Reihen, sonst könnte es "cooler" agieren. Das winzige Land hat aber einen Trumpf im Ärmel: Schiiten und Sunniten sind "up ewig gedeelt". Religiöser Fanatismus macht das Spiel heiß. Auch ethnische Probleme spielen eine Rolle. Araber ( mehrheitlich Sunniten) und Iraner (schiitisch) sind Feinde fürs Leben. Israel tut gut daran, wohl abzuwägen und nicht auf die Erweckungsfanatiker In USA zu hören.
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  • Mittwoch, 15.02.2012 – 12:30 Uhr
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Iran: Der Weg zur Bombe

Uran-Anreicherung per GaszentrifugeZur Großansicht
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Uran-Anreicherung per Gaszentrifuge


Uran und Atomwaffen
Uran eignet sich sowohl für die Energiegewinnung als auch für den Einsatz in Atomwaffen. Entscheidend ist der Grad der Anreicherung. Der Ausgangsstoff Uranerz besteht zu rund 99,3 Prozent aus Uran 238; das spaltbare Uran 235 macht nur etwa 0,7 Prozent aus. Für die Nutzung in Kernreaktoren muss der Anteil von Uran 235 auf drei bis fünf Prozent gesteigert werden, für eine Atombombe ist ein Anreicherungsgrad von mindestens 85 Prozent notwendig.




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