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Katastrophen-AKW Fukushima: Grundwasser ist mit Radioaktivität verseucht

Von Cinthia Briseño

Die Hinweise auf eine Kernschmelze im AKW Fukushima verdichten sich. Im Grundwasser an der Anlage wurde jetzt eine 10.000-fach erhöhte Strahlung gemessen. Auch Rindfleisch ist mittlerweile belastet. In der Sperrzone können wegen der Strahlengefahr Hunderte Leichen nicht geborgen werden.

AKW-Katastrophe in Fukushima: Kaskade der Hiobsbotschaften Fotos
AP/ Yomiuri Shimbun

Tokio - Am Pannen-AKW Fukushima I sind Spuren von Radioaktivität erstmals auch im Grundwasser gemessen worden. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete, stammen entsprechende Proben aus der Nähe eines Turbinengebäudes von Reaktor 1 auf der havarierten Kernkraftanlage Fukushima I. Auch in einem Tunnel außerhalb des Turbinengebäudes von Reaktor 2 sei radioaktiv belastetes Wasser untersucht worden, heißt es. Die Grenzwerte seien hier um mehr als das 10.000fache überschritten worden.

Wie weit sich die radioaktiven Partikel durch das Grundwasser verbreiten werden, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. AKW-Betreiber Tokyo Electric Power (Tepco) wiegelt ab: Die Versorgung mit Trinkwasser in der Region ist nach Einschätzung des Unternehmens nicht in Gefahr.

Wie schwerwiegend die Folgen für die Bevölkerung jenseits der Sperrzone sein könnten, wird im Wesentlichen davon abhängen, wie viel radioaktives Material in das Grundwasser gelangt ist, und um welche Elemente es sich handelt. Tepco zufolge wurde Jod 131 im Grundwasser rund 15 Meter unterhalb der Reaktoren gemessen.

Radioaktives Cäsium im Rindfleisch

Zudem haben Wissenschaftler nun auch in Rindfleisch aus der Region radioaktives Cäsium gefunden. Das bestätigte das japanische Innenministerium am Donnerstag. Genaueres weiß man allerdings noch nicht, lediglich, dass die Strahlenbelastung des Rindfleischs "ungewöhnlich hoch" gewesen sei.

Radioaktives Cäsium 137 hat im Vergleich zu Jod 131 eine viel höhere Halbwertszeit. Nach acht Tagen ist die Hälfte des Jods 131 zerfallen; 30 Jahre sind es bei Cäsium 137. Noch heute, 25 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe, muss ein Teil des Wildschweinfleischs aus Süddeutschland vom Verzehr ausgeschlossen werden, weil die Cäsium-Belastung darin zu hoch ist.

Die radioaktiven Spuren im Grundwasser bestätigen die Annahme, dass eine Kernschmelze in den Reaktoren teilweise schon stattgefunden hat oder weiterhin im Gang ist. Denn sie führt zu extrem hohen Temperaturen - und die überhitzten Brennstäbe fressen sich durch den Boden des Reaktorsicherheitsbehälters in den Boden. So kann das radioaktive Material in die Umwelt freigesetzt werden. Deshalb ist es nach wie vor oberstes Ziel der Techniker vor Ort, die Reaktorkerne zu kühlen, um eine weitere Kernschmelze zu verhindern.

Auch im Meer vor der Anlage wurden erneut Höchstwerte der Strahlenbelastung festgestellt: Die Konzentration von radioaktivem Jod ist mehr als das 4385fache höher als erlaubt, berichtete die Atomaufsichtsbehörde. Woher das Jod genau kommt, ist allerdings unklar.

Radioaktiven Staub festkleben

Tepco hat mittlerweile damit begonnen, radioaktiv kontaminierte Trümmer mit Kunstharz zu besprühen. Doch auch bei dieser Maßnahme musste das Pannen-Unternehmen die ersten Rückschläge hinnehmen: Wegen Regens stoppten die Techniker die ersten Tests. Das Kunstharz soll die radioaktiven Partikel binden und sie am Boden "festkleben", hatte Tepco angekündigt. Genauere Angaben über die geplante Prozedur und welchen Erfolg man sich davon verspricht, gibt es bisher aber noch nicht.

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Nach der Katastrophe: Japanischer Kaiser besucht Flüchtlinge
Bei der Gesellschaft für Reaktorsicherheit in Köln (GRS) aber ist man der Ansicht, dass diese Maßnahme durchaus einen positiven Effekt haben könnte: "Ein ähnliches System hat man auch schon in Tschernobyl angewendet", sagt GRS-Sprecher Horst May im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. "Allerdings erst nach dem Bau des Sarkophags." Damals habe es sich um ein Polymergemisch gehandelt, das dazu diente, radioaktiven Staub auf dem Boden zu halten. Nähere Informationen über die Versuche Tepcos, mit Kunstharz ähnliches zu bewirken, liegen der GRS derzeit nicht vor.

Obgleich die Lage weiterhin extrem gefährlich ist, hat es die japanische Regierung abgelehnt, noch mehr Menschen aus der Region rund um das AKW in Sicherheit zu bringen, obwohl die Zahl derer, die eine Erweiterung der Evakuierungszone dringend empfehlen, steigt. Inzwischen hat neben Umweltschützern sogar die Internationale Atomenergiebehörde IAEA dazu geraten. Doch Regierungssprecher Yukio Edano sagte, es gebe im Moment keine sofortigen Pläne für einen solchen Schritt. Man werde aber ausgehend von IAEA-Daten den Boden um das AKW intensiver auf Strahlen untersuchen.

Hunderte Leichen liegen im Gebiet um das AKW

Im Gebiet um das havarierte Katastrophenkraftwerk liegen noch immer bis zu tausend Leichen. Eine Bergung ist aber bisher nicht möglich - Rettungsteams, Ärzte oder aber auch die Angehörigen selbst könnten bei der Bergung einer zu hohen radioaktiven Strahlung ausgesetzt sein. Würden die Toten eingeäschert, könnten die radioaktiven Partikel in die Lugt gelangen; bei einer Erdbestattung könnte der Boden kontaminiert werden, schrieb Kyodo. Pläne, die Strahlenbelastung der Toten in der Sperrzone zu testen, wurden laut Nachrichtenagentur Kyodo jedoch am Donnerstag wieder aufgegeben.

Und so können Überlebende, die Angehörige bei der Katastrophe verloren haben, ihre Toten nicht bestatten. Die einzige Möglichkeit, die bleibt: die Leichen vor Ort in Spezialfahrzeugen zu dekontaminieren. Das wird derzeit überlegt.

Von Sievert bis Becquerel: Kleines Lexikon der Strahlenmessung
Alpha-, Beta- und Gammastrahlen
DPA
Manche Atomkerne von chemischen Elementen sind instabil und zerfallen deshalb. Sie werden als radioaktiv bezeichnet. Die Zerfallsprozesse können unterschiedlicher Natur sein. Die Strahlung, die zerfallende Elemente aussenden, wird in drei Arten unterschieden: Während Alpha- und Betastrahlung aus Partikeln bestehen, handelt es sich bei Gammastrahlung um elektromagnetische Wellen, ähnlich der Röntgenstrahlung. Allerdings ist ihre Wellenlänge viel kleiner und die Strahlen sind somit extrem energiereich. Alphastrahlung besteht aus positiv geladenen Helium-Kernen, die aus zwei Protonen und zwei Neutronen aufgebaut sind. Betastrahlen bestehen aus Elektronen. Sie entstehen, wenn sich ein Neutron in ein Proton und ein Elektron umwandelt, das vom Atomkern abgestrahlt wird.
Becquerel: Einheit der Aktivität
Eine Substanz ist dann radioaktiv, wenn sie zerfällt und dabei Strahlung aussendet. Um anzugeben, wie stark eine radioaktive Substanz strahlt, benutzt man den Begriff der Aktivität (A). Sie wird in Becquerel (Bq) gemessen und gibt die Strahlung an, die eine Substanz innerhalb einer bestimmten Zeit durch Zerfall erzeugt. Per Definition entspricht ein Becquerel einem Zerfall pro Sekunde. Je schneller eine Probe zerfällt, desto intensiver strahlt sie also.
Gray: Einheit der Energiedosis
Weiß man, wie stark eine radioaktive Substanz strahlt, sagt das noch nichts darüber aus, wie sich die Strahlung auf den Körper auswirkt. Dafür ist es wichtig zu bestimmen, wie viel Energie von einer bestimmten Masseneinheit des Körpers absorbiert wird. Angegeben wird die absorbierte Energiedosis (D) in der Einheit Gray (Gy), wobei ein Gray der Energiemenge von einem Joule pro Kilogramm entspricht.
Sievert: Einheit der Äquivalentdosis
Um die biologische Wirksamkeit der radioaktiven Strahlung auf den Körper anzugeben, benutzt man anstelle der Energiedosis den Begriff der Äquivalentdosis (H). Sie berücksichtigt die Tatsache, dass verschiedene Arten von Strahlen ganz unterschiedliche Wirkungen auf den Körper haben. So ionisiert Alphastrahlung bei weitem mehr Moleküle als etwa Betastrahlen - und richtet deshalb eine größere Zerstörung im Körper an. Daher wird jede Strahlungsart mit Hilfe einer physikalischen Größe gewichtet, dem sogenannten Strahlenwichtungsfaktor. Gemessen wird die Äquivalentdosis in Sievert (Sv). Sie ergibt sich aus der Multiplikation der Energiedosis mit dem Strahlenwichtungsfaktor. 1 Sievert (Sv) sind 1000 Millisievert (mSv). 1 Millisievert sind 1000 Mikrosievert (µSv).
Sievert pro Zeit: Einheit der Strahlenbelastung
Um die Auswirkungen von radioaktiver Strahlung auf den Körper genauer einschätzen zu können, ist es wichtig zu wissen, wie lange eine bestimmte Dosis auf den Körper einwirkt. Daher wird die Strahlenbelastung meist in Sievert pro Zeiteinheit gemessen. Also etwa Millisievert pro Jahr oder Mikrosievert pro Stunde. Die durchschnittliche natürliche Strahlenbelastung liegt in Deutschland bei 2,1 Millisievert pro Jahr, also 0,24 Mikrosievert pro Stunde. Im Schnitt kommen zwei Millisievert pro Jahr durch künstliche Quellen von Radioaktivität hinzu. Den Löwenanteil dazu steuert die Medizin bei.
Von Becquerel zu Sievert: Der Dosiskonversionsfaktor
Die Strahlenbelastung von Böden oder in Lebensmitteln etwa wird in Becquerel pro Quadratmeter oder Becquerel pro Kilogramm angegeben. Doch was bedeutet dieser Wert für die Auswirkungen auf den Körper? Um eine Beziehung zwischen Aktivität und Äquivalentdosis herstellen zu können, gibt es den sogenannten Dosiskonversionsfaktor. Er hängt unter anderem von der Art der Strahlung und der radioaktiven Substanz ab, sowie von der Art, wie die Strahlung in den Körper gelangt (Inhalieren, Aufnahme durch die Nahrung). So entspricht die Aufnahme von 80.000 Becquerel Cäsium 137 mit der Nahrung einer Strahlenbelastung von etwa einem Millisievert. Der Verzehr von 200 Gramm Pilzen mit 4000 Becquerel Cäsium 137 pro Kilogramm hat beispielsweise eine Belastung von 0,01 Millisievert zur Folge. Das lässt sich mit der Belastung durch Höhenstrahlung bei einem Flug von Frankfurt nach Gran Canaria vergleichen.
EU-Grenzwerte für Nahrungsmittel
Nach der Tschernobyl-Katastrophe hatte die EU Grenzwerte für den Import von Lebensmitteln aus jenen Ländern geregelt, die durch das Atom-Unglück kontaminiert wurden. Zusätzlich hat die EU am 26. März 2011 weitere Grenzwerte für Importe aus Japan festgelegt - die Grenzen wurden jedoch als zu lasch kritisiert. Am 8. April reagierte die EU - und passte die Grenzen an japanische Normen an. Für Cäsium 134 und Cäsium 137 gilt künftig bei Lebensmitteln ein Grenzwert von 500 Becquerel pro Kilogramm. Bei Säuglings- und Kindernahrung senkte Brüssel den Grenzwert für Cäsium von 400 auf 200, für Jod von 150 auf 100 Becquerel.

Mit Material von dpa und Reuters

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1. .
DJ Doena 31.03.2011
Mann sollte dem ganzen Tepco-Vorstand ihr Tantō reichen und alles den natürlichen japanischen Weg gehen lassen.
2. also, auch wenn man vielleicht nur 50% dessen
eishockeyoma 31.03.2011
glaubt, was man liest und hört.. so ist es mir doch unverständlich, warum sich die japanische Regierung so vorführen lässt von einem Energieversorger. Ich meine, nehmen die es wirklich in Kauf, dass die Bevölkerung in 30,40km Entfernung des AKWS über kurz oder lang elendig an Strahlenkrankheit stirbt??
3.
Bins 31.03.2011
Zitat von sysopDie Hinweise auf eine Kernschmelze im AKW Fukushima verdichten sich. Im Grundwasser an der Anlage wurde jetzt eine 10.000-fach erhöhte Strahlung gemessen. Auch Rindfleisch ist*mittlerweile belastet.*In der Sperrzone können wegen der Strahlengefahr Hunderte Leichen nicht geborgen werden. http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,754221,00.html
Wehmütig denke ich an die Zeit zurück, als noch Reactor, Michaelis, Hannovergenuss und die anderen Atomkraftbefürworter hier ihr Unwesen trieben. Jetzt wird das Ganze immer mehr zur Kernschmelze, wie schon tausend Mal vermutet. Seufz, was würden sie wohl dazu sagen....?
4. Hier könnte ein Titel stehen
shokaku 31.03.2011
Zitat von DJ DoenaMann sollte dem ganzen Tepco-Vorstand ihr Tantō reichen und alles den natürlichen japanischen Weg gehen lassen.
Yep. Das ist mittlerweile wirklich angesagt. Man fragt sich allerdings auch, was die Regierung und die Atombehörde so treiben. Das ist das selbe Desaster wie beim Ölunfall im Golf: Die Privatfirma kann ohne Druck von aussen vor sich hinstümpern.
5. Filz
ruebenkatze 31.03.2011
"AKW-Betreiber Tokyo Electric Power (Tepco) wiegelt ab" Wie sehr muss der japanische Staat mit diesem Konzern verfilzt sein, wenn dessen Vermögen noch nicht beschlagnahmt ist und deren Verantwortliche, statt dem Staatsanwalt Rede und Antwort zu stehen, täglich "abwiegeln" können, während kein Mensch bisher auch nur ahnen kann, welche Auswirkungen die Katastrophe auf Japan und die Welt hat!
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Die wichtigsten Fragen zur Strahlengefahr
Was richtet Strahlung im menschlichen Körper an?
Corbis
Die Schwere der Schäden hängt davon ab, welches Gewebe wie stark von der Strahlung betroffen ist. Erste Symptome einer Strahlenkrankheit sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Sie treten wenige Stunden nach Einwirken der Strahlung auf den Körper auf. Klingen die Symptome ab, stellt sich nach einigen Tagen Appetitlosigkeit, Übermüdung und Unwohlsein ein, die einige Wochen andauern.
Wie qualvoll eine akute Strahlenkrankheit bei hoher Dosis enden kann, zeigen die Opfer der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki und der Tschernobyl-Katastrophe. Haarausfall, unkontrollierte Blutungen, ein zerstörtes Knochenmark, Koma, Kreislaufversagen und andere dramatische Auswirkungen können den Tod bringen.
Wie verläuft eine leichte Strahlenkrankheit?
Menschen mit einer leichten Strahlenkrankheit erholen sich zwar in der Regel wieder. Doch oft bleibt das Immunsystem ein Leben lang geschwächt, die Betroffenen haben häufiger mit Infektionserkrankungen und einem erhöhten Krebsrisiko zu kämpfen.
Wie kann man sich schützen?
DPA
Im Gebiet, in dem ein nuklearer Niederschlag zu befürchten ist, kann es helfen, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Gegen radioaktives Jod schützt die vorsorgliche Einnahme von Kaliumjodidtabletten. Allerdings schützt diese nur vor Schilddrüsenkrebs. Das eingenommene Jod lagert sich in den Drüsen links und rechts des Kehlkopfes an und verhindert so die Aufnahme von radioaktivem Jod. Wichtig: Jodtabletten nicht ohne behördliche Aufforderung einnehmen.
Radioaktives Jod baut sich in der Umwelt allerdings schnell ab. Gefährlicher ist radioaktives Cäsium, es hat eine längere Lebensdauer und wirkt bei Aufnahme durch die Luft oder über Nahrungsmittel im ganzen Körper. Dagegen helfen keine Pillen. Bricht ein Reaktor, wie in Tschernobyl geschehen, auseinander, gelangen großen Mengen Cäsium in die Atmosphäre und verstrahlen die Gegend, in der die Partikelwolke niedergeht, auf viele Jahre.
Was bedeutet die Maßeinheit Millisievert?
DPA/ Kyodo/ Maxppp
Sievert (Sv) ist eine Maßeinheit für radioaktive Strahlung. Ein Sievert entspricht 1000 Millisievert. Die Einheit gibt die sogenannte Äquivalentdosis an und ist somit ein Maß für die Stärke und für die biologische Wirksamkeit von Strahlung.
7000 Millisievert, also sieben Sievert, die direkt und kurzfristig auf den Körper treffen, bedeuten den sicheren Tod (siehe Grafik). Zum Vergleich: Am Montagmorgen maßen die Techniker am Kraftwerk Fukushima I eine Intensität von 400 Millisievert pro Stunde. In Tschernobyl tötete die Strahlung von 6000 Millisievert 47 Menschen, die unmittelbar am geborstenen Reaktor arbeiteten.
Wie hoch ist die Belastung im Alltag?
DPA/ NASA
Menschen sind tagtäglich der natürlichen radioaktiven Strahlung im Boden oder der Atmosphäre ausgesetzt. In Deutschland beträgt sie laut Bundesamt für Strahlenschutz 2,1 Millisievert pro Jahr (siehe Grafik). Der menschliche Organismus hat Abwehrmechanismen gegen die natürliche Strahleneinwirkung entwickelt, um sich vor diesen Belastungen zu schützen.



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