Kernkraft: Zwischenfall in US-AKW Three Mile Island

In einem Gebäude des US-Atomkraftwerks Three Mile Island ist eine geringe Menge Radioaktivität festgestellt worden. 150 Mitarbeiter wurden nach Hause geschickt. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden, teilte der Betreiber mit.

AKW Three Mile Island (Archivbild): Radioaktivität im Reaktorgebäude entdecktZur Großansicht
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AKW Three Mile Island (Archivbild): Radioaktivität im Reaktorgebäude entdeckt

Middleton - Eine Sprecherin des Betreibers Exelon Nuclear sagte, die Ursache für den Austritt der Radioaktivität werde untersucht. Die Verstrahlung sei schnell eingedämmt worden. Eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden.

Der Störfall ereignete sich in einem Reaktorgebäudes des US-Atomkraftwerks Three Mile Island. Der Bereich wurde zunächst geschlossen, rund 150 Mitarbeiter wurden nach der Entdeckung der Strahlung am Samstag nach Hause geschickt, teilte die Kraftwerksleitung in Middleton im US-Staat Pennsylvania mit. Es wird untersucht, ob das Personal einer erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt wurde.

Die betroffene Reaktoreinheit ist für Wartungsarbeiten seit dem 26. Oktober abgeschaltet. Die Kraftwerksleitung erklärte, dass die Arbeiten am Sonntag fortgesetzt werden sollen.

Das AKW Three Mile Island hatte vor 30 Jahren für Schlagzeilen gesorgt, als sich im Reaktor 2 teilweise eine Kernschmelze ereignete. Damals wurde auch Radioaktivität in die Umwelt freigesetzt.

sac/AP

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  • Sonntag, 22.11.2009 – 18:36 Uhr
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Kernreaktoren
DPA
In einem Kernreaktor kommt die Kettenreaktion durch Neutronen zustande, die bei der Kernspaltung entstehen und ihrerseits weitere Urankerne spalten. Dazu müssen sie allerdings abgebremst werden. Dazu ist ein sogenannter Moderator notwendig, bei dem es sich in den meisten thermischen Reaktoren um gewöhnliches Wasser handelt, manchmal auch um sogenanntes schweres Wasser oder Grafit.




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