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Kontrolle an Flughäfen: Scanner versagen bei Körperfalten und -öffnungen

Körperscanner sollen Sicherheitskontrollen auf Flughäfen vereinfachen. Doch nach SPIEGEL-Informationen arbeiten sie offenbar unzureichend. Gefährliche Gegenstände könnten daher unerkannt bleiben.

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DPA

Körperscanner am Flughafen Hamburg: Sicherheit vorgegaukelt?

"Alles unterhalb des Knöchels wird von den Geräten nicht erfasst", kritisiert Wolfgang Pehl von der Gewerkschaft der Polizei, der selbst am Flughafen Düsseldorf arbeitet. Theoretisch müsste das Kontrollpersonal in zahlreichen Fällen die Schuhe untersuchen, was aber aus Zeitgründen häufig entfalle. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Auch Körperfalten und -öffnungen, die Raum für gefährliche Gegenstände bieten, erfasse das Gerät nicht, sagte Pehl dem SPIEGEL. Passagieren und fliegendem Personal werde Sicherheit vorgegaukelt, die so nicht vorhanden sei.

Die Bundespolizei hat gerade 75 Körperscanner im Stückwert von 166.000 Euro angeschafft und an den meisten deutschen Flughäfen in Betrieb genommen. Sie arbeiteten "einwandfrei" und erfüllten die "als vertraulich eingestuften EU-Vorschriften sowie die nationalen Anforderungen", heißt es in einer Stellungnahme des Bundespolizeipräsidiums.

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