Panne in Kanada Radioaktiv verseuchtes Wasser floss in Ontario-See

Beunruhigende Meldung aus Kanada: Aus einem Kernkraftwerk flossen Tausende Liter leicht radioaktiv verseuchtes Wasser in den Onatario-See. Behörden und Betreiber sehen keine Gefahr für Menschen. Als Ursache für die Panne wurde ein Dichtungsproblem an einer Pumpe genannt.

Skyline von Toronto: Panne in nahegelegenem AKW
ddp/ Ontario Tourism

Skyline von Toronto: Panne in nahegelegenem AKW


Montreal - Die Katastrophe in Japan wirft weltweit die Frage nach der Sicherheit von Atomkraftwerken auf. Nun wurde ein Zwischenfall aus Kanada bekannt. Dort gelangten aus einem Atomkraftwerk Tausende Liter leicht radioaktiv verseuchtes Wasser in den Ontario-See.

Der Vorfall habe "vernachlässigenswerte Auswirkungen auf die Umwelt und keine Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen", teilte der Kraftwerksbetreiber Ontario Power in einer Erklärung mit. Die Qualität des Trinkwassers in der Region sei durch den Vorfall nicht betroffen. Auch die kanadische Atomsicherheitsbehörde teilte mit, das Risiko für Umwelt und Menschen sei "vernachlässigenswert".

Nach Angaben des Betreibers flossen 73.000 Liter Wasser aus dem AKW Pickering wegen eines Dichtungsproblems an einer Pumpe in den See, der an der Grenze zwischen Kanada und den USA liegt. Das Wasser enthielt den Angaben zufolge Spuren von Tritium, einem radioaktiven Material.

Ontario Power ist ein Unternehmen der Provinz Ontario. Das Atomkraftwerk Pickering ist eines von fünf AKW in Kanada. Es liegt 35 Kilometer östlich von Toronto, der größten Stadt des Landes mit 2,6 Millionen Einwohnern.

mmq/AFP

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XRay23 17.03.2011
1. Nun ja...
...jetzt stürzt man sich auf alles was mit Strahlung zusammenhängt. Zur Erinnerung: In Deutschland ist das Trinkwasser leicht radioaktiv belastet. Was ein paar Liter leicht belastetes Wasser in einem See mit den Ausmaßen von: Zitat Wikipedia: Fläche 19.554 km² Seelänge 311 km Seebreite 85 km Volumen 1.639 km³ Umfang 1.146 km Maximale Tiefe 244 m Mittlere Tiefe 86 m ausrichten könnte sollte auch jedem Paranoiker klar sein. Dort könnte man das ganze Kühlwasser einleiten und würde es danach wohl kaum messen können.
Mr Bounz 17.03.2011
2. ------------
Zitat von XRay23...jetzt stürzt man sich auf alles was mit Strahlung zusammenhängt. Zur Erinnerung: In Deutschland ist das Trinkwasser leicht radioaktiv belastet. Was ein paar Liter leicht belastetes Wasser in einem See mit den Ausmaßen von: Zitat Wikipedia: Fläche 19.554 km² Seelänge 311 km Seebreite 85 km Volumen 1.639 km³ Umfang 1.146 km Maximale Tiefe 244 m Mittlere Tiefe 86 m ausrichten könnte sollte auch jedem Paranoiker klar sein. Dort könnte man das ganze Kühlwasser einleiten und würde es danach wohl kaum messen können.
Sie mögen ja recht haben, aber ihr Formulierung "würde es wohl kaum" zeigt das Sie nur vermuten. Was sich aber leider auch durch diese Nachricht zeigt, es geht mehr schief als immer behauptet wird. Radioaktivität tritt häufiger aus, zum Glück meist in keinen Mengen, aber es passiert regelmäßig! Bei Öl, oder sogar Zigarettenfiltern gibt es zahlen wie viel Trinkwasser damit unbrauchbar wird, aber bei Radioaktivität heißt es immer nur, das wird genug verdünnt und dann ist das schon ok .... Diese Einstellung ist meiner Ansicht nach wirklich nicht angebracht.
Willem55 17.03.2011
3. .
Zitat von XRay23...jetzt stürzt man sich auf alles was mit Strahlung zusammenhängt. Zur Erinnerung: In Deutschland ist das Trinkwasser leicht radioaktiv belastet. Was ein paar Liter leicht belastetes Wasser in einem See mit den Ausmaßen von: Zitat Wikipedia: Fläche 19.554 km² Seelänge 311 km Seebreite 85 km Volumen 1.639 km³ Umfang 1.146 km Maximale Tiefe 244 m Mittlere Tiefe 86 m ausrichten könnte sollte auch jedem Paranoiker klar sein. Dort könnte man das ganze Kühlwasser einleiten und würde es danach wohl kaum messen können.
Die Radioaktivität in hoher Potenz müsste man doch über die DHU als natürliches Heilmittel (gegen Strahlenschäden?) für viel Geld verkaufen können.
kraij 17.03.2011
4. Aha
Zitat von XRay23...jetzt stürzt man sich auf alles was mit Strahlung zusammenhängt. Zur Erinnerung: In Deutschland ist das Trinkwasser leicht radioaktiv belastet. Was ein paar Liter leicht belastetes Wasser in einem See mit den Ausmaßen von: Zitat Wikipedia: Fläche 19.554 km² Seelänge 311 km Seebreite 85 km Volumen 1.639 km³ Umfang 1.146 km Maximale Tiefe 244 m Mittlere Tiefe 86 m ausrichten könnte sollte auch jedem Paranoiker klar sein. Dort könnte man das ganze Kühlwasser einleiten und würde es danach wohl kaum messen können.
Ja dann kann ich das ja nun toll finden hä? Geringe Mengen Arsen sind auch vernachlässigbar... rein damit! was haben wir noch? Quecksilber, Nitrate und und und. Lass uns die für den Menschen vermeintlich schädliche Dosis errechnen und ne ordentliche Mischung anrühren. Das wir nicht allein das Ökosystem ausmachen? vernachlässigbar! Unglaublich was einige von sich geben...
pussinboots 17.03.2011
5. ...
Zitat von XRay23...jetzt stürzt man sich auf alles was mit Strahlung zusammenhängt. Zur Erinnerung: In Deutschland ist das Trinkwasser leicht radioaktiv belastet. Was ein paar Liter leicht belastetes Wasser in einem See mit den Ausmaßen von: Zitat Wikipedia: Fläche 19.554 km² Seelänge 311 km Seebreite 85 km Volumen 1.639 km³ Umfang 1.146 km Maximale Tiefe 244 m Mittlere Tiefe 86 m ausrichten könnte sollte auch jedem Paranoiker klar sein. Dort könnte man das ganze Kühlwasser einleiten und würde es danach wohl kaum messen können.
Jetzt stürzen sich alle Besserwisser auf Wikipedia und erzählen was von könnte, sollte, könnte, würde, wohl kaum ..... Gibt es eigentlich auch Fakten ?
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