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Wrack im Pazifik: Milliardär findet japanisches Schlachtschiff

Fotos
AFP/ Paul Allen

Die "Musashi" war eines der am besten gepanzerten und am schwersten bewaffneten Schiffe aller Zeiten - 1944 wurde sie im Pazifik versenkt. Jetzt hat Microsoft-Mitgründer Paul Allen das Wrack offenbar entdeckt.

Der US-Milliardär Paul Allen hat nach eigenen Angaben das Wrack des berühmten japanischen Schlachtschiffs "Musashi" gefunden, das im Zweiten Weltkrieg von der US-Marine in philippinischem Gewässer versenkt worden war.

Der Mitbegründer des Softwarekonzerns Microsoft veröffentlichte auf Twitter ein Foto des rostigen Bugs der Kriegsschiffs, der das Chrysanthemen-Wappen des japanischen Kaiserreichs trägt. Demnach entdeckte Allens Luxusjacht und Forschungsschiff "M/Y Octopus" das Wrack am Montag in einem Kilometer Tiefe am Grund der Sibuyan-See, einer Meerenge im Zentrum der philippinischen Inseln.

Tweet von Paul Allen
Laut Allens Website fand die ferngesteuerte Sonde Octo ROV die "Musashi".

Das Schlachtschiff war am 29. Oktober 1944 am Höhepunkt der Schlacht im Golf von Leyte von US-Flugzeugen bombardiert und versenkt worden. Es starben 1023 Soldaten. Es gilt noch immer als eines der am besten gepanzerten und am schwersten bewaffneten Schiffe aller Zeiten.

Die Schlacht, bei der die US-Marine mit australischen Kriegsschiffen die Japaner besiegte, gilt als größte Seeschlacht des Zweiten Weltkriegs. Dabei wurde auch das Schwesterschiff "Yamato" beschädigt, das ein Jahr später auf dem Weg nach Okinawa von der US-Marine versenkt wurde.

boj/AFP

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