Der Himmelskörper habe sich dem Planeten am 14. Juni bis auf 120.000 Kilometer genähert, berichtete das US-Magazin "Sky and Teleskope" auf seiner Webseite. Der Asteroid namens 2002 MN sei von Astronomen des Lincoln Laboratory Near Earth Asteroid Research Projects (LINEAR) nachgewiesen worden.
Der am 17. Juni entdeckte Felsbrocken ist dem Bericht zufolge erst der sechste Asteroid, der in die Umlaufbahn des Mondes eingetreten ist. Von diesen sei 2002 MN bei weitem der größte. Er passierte die Erde in einer Entfernung von nur 120.000 Kilometern, was 0,0008 Astronomischen Einheiten entspricht. Eine Astronomische Einheit bezeichnet die mittlere Distanz zwischen Erde und Sonne.
Bei einem Aufprall hätte der Asteroid verheerende Schäden angerichtet. Zwar hängt die genaue Zerstörungskraft von seiner Zusammensetzung ab, vermutlich hätte er aber in seiner Wirkung der einer Atombombe nahe kommen können.
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