Sonntag, 22. November 2009

Wissenschaft



  • Drucken
  • Senden
  • Feedback
  • Merken
12.07.2008
 

Satellitenbild der Woche

Goldene Wolken über dem Golf

Die Wüsten der arabischen Halbinsel sind noch immer in weiten Teilen unerforscht. Aus dem All sind sie jedoch gut zu beobachten - und die Sandspur, mit der sie die gesamte Golfregion überziehen.

Die Rub al-Chali im Süden der Arabischen Halbinsel ist die größte Sandwüste der Erde. Sie erstreckt sich über rund 780.000 Quadratkilometer - und ist in großen Teilen kaum erforscht.

Klicken Sie auf das Bild für die Großansicht
Zur Großansicht
ESA

Klicken Sie auf das Bild für die Großansicht

Von Satelliten wird das Gebiet hingegen regelmäßig überflogen. Bei Aufnahmen wie dieser, die vom Esa-Orbiter "Envisat" geschossen wurde, lässt sich gut erkennen, wie weit der Sand aus der Rub al-Chali und der nördlich angrenzenden Nefud-Wüste über den Persischen Golf Richtung Iran (oben im Bild) getragen wird.

Bestimmte atmosphärische Bedingungen machen die Entstehung von Sandstürmen in der Region in diesen Wochen besonders wahrscheinlich. Das Prinzip ist immer das gleiche: Warme, leichtere Luft steigt in der Atmosphäre auf, etwas kältere, schwerere sinkt zu Boden - Meteorologen sprechen von atmosphärischer Konvektion.

Derzeit weht in der Region der Sommerwind Shamal, der von Nordwesten über den Irak und den Golf zieht. Rund drei Monate lang trägt er größere Mengen an Sand und Staub mit sich. Durch den Sturm, der in diesem Jahr etwas stärker ausfiel als gewöhnlich, sinken die Temperaturen in der Region.

chs

Social Networks

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH





Service von SPIEGEL-ONLINE-Partnern