Der März begann wenig freundlich für die Bewohner der US-Ostküste. Statt erster Frühlingswärme bekamen die Menschen in Metropolen wie New York, Boston, Philadelphia und Washington Schnee - und davon eine ganze Menge. Am 3. März fielen mancherorts bis zu 30 Zentimeter Neuschnee, was den Berufsverkehr teilweise komplett lahmlegte. Hunderte Flüge fielen aus, Schulen wurden geschlossen, im Süden waren Hunderttausende Haushalte ohne Strom. Vier Menschen verloren in dem Unwetter ihr Leben.
Aus dem All sah das bei weitem netter aus als am Boden, wie dieses Foto beweist. Der Nasa-Satellit "Terra" schoss es am Dienstag mit Hilfe seines Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (Modis). Zu diesem Zeitpunkt lachte allerdings schon wieder die Sonne über den verschneiten Gebieten, wie hier ebenfalls gut zu erkennen ist: Die Wolken haben sich nahezu komplett über den Atlantik zurückgezogen. Lediglich über Boston im Nordosten haben sich noch einige gehalten.
Einen interessanten Anblick bieten auch die beiden großen Seen: Während der Ontariosee eisfrei ist und deshalb dunkel erscheint, sind auf dem benachbarten Eriesee noch große Eisflächen zu erkennen.
mbe
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wissenschaft | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Weltall | RSS |
| alles zum Thema Satellitenbild der Woche | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH