Houston - Nach ihrer elftägigen Versorgungsmission zur Internationalen Raumstation ISS ist die US-Raumfähre "Atlantis" am Freitag zur Erde zurückgekehrt. Der Shuttle landete planmäßig um 15.44 Uhr MEZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. Mit an Bord war als siebtes Besatzungsmitglied die US-Astronautin Nicole Stott, die seit Ende August als Bordingenieurin in der Internationalen Raumstation (ISS) gearbeitet hat.
Die "Atlantis"-Crew unter Kommandant Charles Hobaugh war am 16. November mit mehr als zwölf Tonnen Nachschub und Ersatzteilen zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Während ihres Aufenthalts absolvierten die Astronauten drei Außeneinsätze, um den Ausbau der Station voranzutreiben.
Bei drei Ausstiegen in den freien Raum wurden unter anderem drei Transport- und Lagerplattformen mit Ersatzteilen an der Station angebracht. Die Astronauten bereiteten die ISS darüber hinaus auf die für Februar 2010 geplante Kopplung des dritten Verbindungsknotens "Tranquility" mit einer Aussichtsplattform vor.
In der ISS arbeiten derzeit nur noch fünf Astronauten. Neben Kommandant Jeffrey Williams (USA) sind das Maxim Surajew und Roman Romanenko (Russland), Frank der Winne (Belgien) und Robert Thirsk (Kanada).
mbe/ddp/dpa
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