Darmstadt - Die europäische Raumsonde "Rosetta" hat sich am Samstagabend den Asteroiden Lutetia genähert. Mit ferngesteuerten Kameras und Messgeräten nahmen Wissenschaftler im Kontrollzentrum in Darmstadt den 134 Kilometer großen Gesteinsbrocken zwischen Mars und Jupiter etwa zwei Stunden lang unter die Lupe.
Die Daten sollen Aufschluss über die Entstehung unseres Sonnensystems liefern. Laut Europäischer Weltraumorganisation Esa ist die Rosetta-Mission für die Forschung "so einzigartig und bedeutsam wie die erste bemannte Mondlandung". Der Vorbeiflug erfolgte im Abstand von rund 3200 Kilometern. Erste hochauflösende Aufnahmen werden in der Nacht erwartet.
"Die Rosetta-Mission wird uns zurückbringen zu den Anfängen unseres Sonnensystems", sagte Esa-Direktor David Southwood während der größten Annäherung zwischen Sonde und Asteroid um kurz nach 18 Uhr. "Es geht darum zu verstehen, warum wir Menschen hier sind."
Endgültiges Ziel der Weltraumsonde "Rosetta" ist der Komet Tschurjumow-Gerassimenko. Dort soll im Jahr 2014 auch ein Landegerät abgesetzt werden, um die Oberfläche zu erkunden.
"Die wissenschaftliche Ausbeute war enorm"
Die drei Tonnen schwere Sonde wurde bereits im Jahr 2004 von einer Ariane-Trägerrakete ins Weltall geschossen. Um die nötige Geschwindigkeit für die Reise zum 480 Millionen Kilometer von der Erde entfernten Kometen zu erreichen, hat "Rosetta" bereits mehrfach die Sonne umkreist und dabei dreimal die Schwungkraft des planetaren Schwerkraftfeldes der Erde und einmal die des Mars ausgenutzt.
Bei einem ersten Durchkreuzen des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter konnte im September 2008 bereits der wesentlich kleinere Asteroid Steins ins Visier genommen werden. "Die wissenschaftliche Ausbeute war enorm, bisher sind wir also sehr zufrieden mit der Mission", sagte Esa-Forscherin Rita Schulz.
Asteroiden und Kometen sind laut Esa besonders attraktive Forschungsziele, da es sich bei ihnen um weitgehend unbeeinflusste Körper aus der Entstehung unseres Sonnensystems handelt. Die bei der Rosetta-Mission gewonnenen Bilder und Daten könnten demnach aufschlussreiche Rückschlüsse auf dessen Entwicklung ermöglichen.
otr/apn/dpa
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---Zitatende--- Velikovsky interpretierte gewisse Überlieferungen als Zeugnisse von Katastrophen, die während den zwei Jahrtausenden vor der Zeitenwende stattgefunden haben sollen. Sie müssen in Ihrem Garten u.U. nur ein wenig [...] mehr...
---Zitatende--- Tschuldigung, ich vergaß, Sie sind konsequent naturwissenschaftlich orientiert. Da muss man halt einiges an Fakten ausblenden. ---Zitat--- Natürlich muss es ihnen nur logisch vorkommen, schließlich kennen sie [...] mehr...
Keine Ahnung was sie damit meinen? ---Zitat--- Dagegen rufen Bilder wie hier die des diskutierten Asteroiden nach meinen Beobachtungen bei vielen Menschen Beklemmungen hervor. Der bereits mehrfach bemühte Psychiater [...] mehr...
Welche Katastrophen denn? Seit der Sintflut gab es doch keine mehr und die hat bekanntlich nur eine handvoll Leute überlebt. Die Katastrophen von V. sind nachweisbar Unsinn. Sonst würde es auf der Erde ganz anders aussehen. [...] mehr...
Der Durchschnittsmensch scheint den in Wissenschaft und Medien allgegenwärtigen Uniformitarianismus ungemein beruhigend zu finden. Dagegen rufen Bilder wie hier die des diskutierten Asteroiden nach meinen Beobachtungen bei [...] mehr...
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