Astronomen nennen ihn den "Hypervelocity Star": HE 0437-5439 ist eine blaue Riesensonne, die vor allem eines ist - schnell. Der rasende Riesenstern schießt mit einer Geschwindigkeit von rund 2,5 Millionen Kilometern pro Stunde aus unserer Milchstraße hinaus. Das haben US-Astronomen mit dem Weltraumteleskop "Hubble" beobachtet. Der Flüchtling befindet sich schon am Rand unserer Heimatgalaxie, rund 200.000 Lichtjahre vom Zentrum entfernt, wie die US-Weltraumbehörde Nasa am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington berichtete.
"Der Stern reist mit einer absurd hohen Geschwindigkeit, ungefähr doppelt so schnell wie nötig, um der Schwerkraft unserer Galaxie zu entkommen", erklärte Warren Brown vom Harvard-Smithsonian-Zentrum für Astrophysik. Er ist der Erstautor der Untersuchung, die jetzt im Fachmagazin "The Astrophysical Journal Letters" erschienen ist.
Die Beobachtungen der Astronomen beantworten die Frage nach der Herkunft der von HE 0437-5439. Zuvor hatten sie vermutet, dass die Riesensonne aus der Großen Magellanschen Wolke stammt, einer Satellitengalaxie unserer Milchstraße. Die Forscher hatten den schnellen Stern mit "Hubble" im Abstand von 3,5 Jahren beobachtet und so dessen Flugrichtung bestimmt. "Mit 'Hubble' konnten wir erstmals zurückverfolgen, wo der Stern herkommt", sagte Brown. "Unsere Messungen zeigen direkt zum Zentrum der Milchstraße."
Das stellt die Forscher allerdings vor ein neues Rätsel: Der Stern hat etwa 100 Millionen Jahre gebraucht, um vom galaktischen Zentrum seine derzeitige Position zu erreichen. Ein massereicher Stern wie dieser ist aber normalerweise nach 20 Millionen Jahren bereits ausgebrannt. Die Astronomen vermuten daher, dass er ursprünglich aus einem Dreifach-Sternsystem stammt, das vor ungefähr 100 Millionen Jahren dem Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße zu nahe gekommen ist. Einer der drei Sterne wurde dabei wahrscheinlich verschluckt, die beiden anderen wegkatapultiert.
Der größere dieser beiden brannte schneller aus, blähte sich zu einem Roten Riesen auf und verleibte sich dabei seinen Partner ein. So entstand schließlich der große blaue Stern, der heute zu beobachten ist, schreiben die Astronomen.
cib/dpa
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Aber der Reifenverbrauch, wer rechnet den aus bei immer im Kreis rum. Die Boxenstops beim Wechsel kann man ja sehen, da entstehen immer solche Staub und Rußflecken. Ist ja auch klar, man muss ja schnell wieder auf Touren kommen [...] mehr...
Na gut, dann mach ich eben den Korinthendings. 2,5 Mio km/h sind 690km/s. Das ist auch nicht viel schneller als unsere Sonne, die samt Kind, Kegel, und Planeten mit 220km/s um das Zentrum kreist. Wehe es kommt mal was [...] mehr...
Ich sehe darin absolut kein Problem. Wissenschaft ist eh schon nach Humboldt, ein noch nicht ganz aufgelöstes Problem, so das Lehrer und Schüler gemeinsam die Wissen mehren können. Und meist sind es ja grade die Schüler, die [...] mehr...
...naja, wenn man diesen kurzweiligen Gedanken mal weiterspinnt, ist dieser Stern natürlich genauso wie Sie und ich nur ein Spielball in diesem Universum mit seinen uns kleinen Menschlein weder zahlenmäßig noch inhaltlich [...] mehr...
Ja, und ist das vielleicht niemand? Hat auch Rechte, der Wasserstoff! mehr...
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