Wissenschaftliche Sensation Mögliche zweite Erde in unserer Nachbarschaft entdeckt

Unseren Nachbarstern Proxima Centauri umkreist nach SPIEGEL-Informationen ein bislang unbekannter Planet. Nie zuvor sind Wissenschaftler auf einen erdähnlichen Planeten gestoßen, der uns so nahe ist.

Proxima Centauri, aufgenommen vom Hubble-Teleskop
ESA/ Hubble/ NASA

Proxima Centauri, aufgenommen vom Hubble-Teleskop


Proxima Centauri ist der von uns aus gesehen nächstgelegene Fixstern, ein nur 4,24 Lichtjahre entfernter roter Zwerg. Wie der SPIEGEL erfuhr, haben Astrophysiker entdeckt, dass dieser Nachbarstern von einem bislang unbekannten Planeten umkreist wird.

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Heft 33/2016
Warum der Mensch die Meere retten muss

Der noch namenlose Planet ist mutmaßlich erdähnlich und bewegt sich offenbar in so günstigem Abstand um Proxima Centauri, dass auf seiner Oberfläche flüssiges Wasser vorkommen könnte - was als wichtige Voraussetzung für die Entstehung von Leben gilt.

Nie zuvor sind Wissenschaftler auf eine mögliche zweite Erde gestoßen, die so nahe ist. Ende August will die Europäische Südsternwarte Eso die wissenschaftliche Sensation bekannt geben.

Zum Einsatz kam ein Spiegelteleskop, das die Eso auf dem Berg La Silla in der chilenischen Atacamawüste betreibt. "Den kleinen Himmelskörper zu finden, war ein hartes Stück Arbeit", bestätigte ein an der Suche beteiligter Astrophysiker dem SPIEGEL. "Wir bewegten uns an der Grenze des messtechnisch Machbaren."

Bei vorherigen Beobachtungen habe es nur schwache Hinweise auf einen kleinen Begleiter gegeben, der Proxima Centauri umkreise, heißt es in einer früheren Mitteilung der Eso zu dem Projekt. Anschließend konzentrierten sich die Astrophysiker bei ihren Messungen darauf, Schwankungen in den Umlaufbewegungen des Zwergsterns genauer zu ergründen.

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insgesamt 335 Beiträge
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Mikel 12.08.2016
1. Astrologie?
Hoffentlich wurde diese Erkenntnis auf seriösem Weg gewonnen.
simpson.paulo 12.08.2016
2. Ich wandere aus....
Wer baut mir das Raumschiff, welches mit knapp Lichtgeschwindigkeit fliegt? Ach, ja: genug Essen und Unterhaltung für die fünfjährige Reise brauche ich auch :-)
h.weidmann 12.08.2016
3.
Zitat von MikelHoffentlich wurde diese Erkenntnis auf seriösem Weg gewonnen.
Mithilfe eines Spiegel-Teleskops. Seriöser geht nicht.
Hajojunge 12.08.2016
4.
Nach irdischen Zeitmaßstäben ist eine Kontaktaufnahme mit möglichen Fern-Erdlingen absolut unmöglich. Man vergesse nicht, dass das Licht in einer einzigen Sekunde 300 000 km zurücklegt. 8760 Stunden/Jahr, 60 Minuten/Stunde und 3600 Sekunden/Stunde, das ergibt eine Entfernung, die mit menschlichen Maßstäben zeitlich auch nicht annähernd zu erfassen ist. Die Lichtgeschwindigkeit läßt sich nun einmal nicht überwinden, und so bleiben wir allein auf weiter Flur. Und das ist wohl auch gut so - vor allem für unsere Nachbarn.
DieButter 12.08.2016
5.
Sollte man in der Atmosphäre Sauerstoff nachweisen, wäre der Nachweis, dass es dort Wasser gibt, erbracht. Weil, wenn dort Lebenwesen leben, die Sauerstoff produzieren, wird es mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit dort auch Wasser geben.
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