Baikonur Raumfahrer nach Notlandung erstmals wieder zur ISS gestartet

Vor knapp zwei Monaten musste ein bemannter Raketenstart zur Internationalen Raumstation ISS abgebrochen werden. Nun glückte die Mission mit zwei Astronauten und einem Kosmonauten an Bord.

"Soyuz MS-11"-Rakete beim Start
AFP

"Soyuz MS-11"-Rakete beim Start


Nach der Notlandung einer "Sojus"-Rakete im Oktober sind drei Raumfahrer unterwegs zur Internationalen Raumstation ISS.

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos sprach nach der Zündung in Baikonur von einem erfolgreichen Start. Die US-Astronautin Anne McClain, der Kanadier David Saint-Jacques und der russische Kosmonaut Oleg Kononenko sollen sechs Stunden später an der Raumstation andocken. Sie treten die Reise ins All früher als geplant an, um einen geordneten Übergang auf der ISS zu ermöglichen.

Ursprünglich war der Start des Trios für den 20. Dezember geplant gewesen - nun wurde er vorgezogen. Der deutsche Kommandant Alexander Gerst und seine Kollegen sollten am 11. Oktober Verstärkung auf der ISS bekommen.

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Sojus-Notlandung: Bange Minuten

Doch die "Sojus"-Rakete mit dem US-Astronauten Nick Hague und seinem russischen Kollegen Alexej Owtschinin musste kurz nach dem Start wegen einer Antriebspanne notlanden. Die Raumfahrer blieben unverletzt und sollen zu einem späteren Zeitpunkt zur ISS reisen. Nach einem Untersuchungsbericht war für die Panne ein defekter Sensor verantwortlich.

Video: "Sojus"-Rakete muss notlanden

Ein Stift sei beim Zusammenbau des Sensors im kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur verformt worden. Der Schaden entstand wohl, weil nicht vorgeschriebene Werkzeuge verwendet worden waren.

joe/dpa

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