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30 Jahre "Challenger"-Unglück: Kostendruck, Schlamperei - und die verdammten Booster

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Raumfahrt: 30 Jahre nach Challenger Fotos
AP / Nasa

Die Explosion der "Challenger": Sieben Astronauten starben - dabei hatten wohl alle an Bord die Explosion zunächst überlebt. Die Gründe des Technik-Versagens lagen auch im Recycle-Konzept des Shuttles. Wiederholen sich jetzt alte Fehler?

Wenig Zeit? Am Textende gibt's eine Zusammenfassung.


Die Booster. Als Schulkind war es das irrwitzige Bild der Booster, das mich am meisten beeindruckte.

Als das Space Shuttle "Challenger" am 28. Januar 1986 genau 73 Sekunden nach dem Start explodierte, als die Bilder des Unglücks anschließend im Fernsehen gezeigt wurden, blieben meine Gedanken aus irgendeinem Grund ausgerechnet an diesen beiden Feststoffraketen hängen, die aus dem Feuerball unkontrolliert weiter in den Himmel schossen. Wie gierige weiße Finger griffen sie ins unendliche Blau über Florida - bis Nasa-Manager sie ferngesteuert sprengten.

Dass ein Defekt an einer dieser Feststoffraketen Schuld an alldem war, Schuld am Tod von sieben Menschen, habe ich erst später begriffen.

Als Erwachsener hat mich dann ein anderer Aspekt der Katastrophe beschäftigt, den ich mit noch viel mehr Verzögerung verstanden habe. Wobei, verstanden ist das falsche Wort. Denn verstehen kann man das nicht, wenigstens ich nicht.

Die Astronauten der "Challenger", Kommandant Dick Scobee, Pilot Michael Smith und all die anderen an Bord, Judith Resnik, Ellison Onizuka, Ronald McNair, Gregory Jarvis und die Lehrerin Christa McAuliffe, sie haben die Explosion ihrer Raumfähre nämlich zunächst überlebt. So war das tatsächlich. Experten haben klar belegt, dass die Mannschaftsräume sozusagen als Block vom Zentrum der Explosion weggeschleudert wurden, bis in 20 Kilometer Höhe. Als ich das erstmals begriffen habe, war ich schockiert, bin es bis heute.

Keine Rettungseinrichtungen für die Crew

Es ist viel darüber spekuliert worden, ob die Crew die unendlich langen 2 Minuten und 45 Sekunden bis zum tödlichen Aufschlag im Atlantik bei Bewusstsein erlebt hat. Drei Crew-Mitglieder hatten, wie man später herausfand, zumindest eine Notversorgung mit Atemluft aktiviert.

Das ist aber für mich nicht der entscheidende Punkt. Entscheidend scheint mir vielmehr: Die Besatzungsmitglieder hatten in keinem Fall eine Chance zu überleben. Das System Space Shuttle sah keine Rettungseinrichtungen für die Crew vor. Solche Probleme durfte es einfach nicht geben - also brauchte man auch keine Lösungen dafür. Punkt.

Der konkrete Grund für die Explosion der "Challenger" ist einfach zu benennen: Der defekte Dichtungsring zwischen zwei Segmenten einer Feststoffrakete hatte eine tödliche Kettenreaktion in Gang gesetzt. Die Liste der abstrakten Gründe ist weit komplizierter: Kostendruck, politische Erwägungen bei der Auftragsvergabe, Schlamperei in der Umsetzung gehören dazu. Eine "Wird schon klappen"-Mentalität bei der Nasa. Nein, eher ein "Es muss halt klappen".

Raumfähre "Endeavour" (21. September 2012): Zum Überführen der Space Shuttle nutzte die Nasa einen umgebauten Jumbo-Jet. Hier ist die "Endeavour" nach ihrer Huckepack-Landung in Los Angeles zu sehen. Die mittlerweile außer Dienst gestellte Raumfähre ist nun im California Science Center zu sehen.

Raumfähre "Atlantis" bei der Landung: Am 21. Juli 2011 endete kurz vor 12 Uhr mittags deutscher Zeit die Ära der Space Shuttle. Es war der letzte Flug der wieder verwendbaren Raumfähren.

Landung der "Atlantis": Nach mehr als 30 Jahren und 135 Missionen wurde das Shuttle-Programm im Jahr 2011 eingestellt.

"Atlantis" auf der Rollbahn: Kommandant Christopher Ferguson legte eine perfekte Landung hin.

Cockpit der "Atlantis" nach der letzten Mission: "Nach 30 Jahren Dienst für die Welt hat der Space Shuttle seinen Platz in der Geschichte verdient."

Start der "Atlantis": Die Angst vor einem Unfall erwies sich als unbegründet - die letzte Raumfährenmission verlief nahezu perfekt.

"Atlantis" beim Start zur 43. Shuttle-Mission: Für spektakuläre Bilder waren die Raumfähren immer gut - doch Kritiker hatten immer wieder bemängelt, dass die Shuttles zu teuer und zu unsicher sind.

Logo des Space-Shuttle-Programms: Nach 30 Jahren und 135 Missionen ist Schluss.

Premiere: Am 12. April 1981 startete die "Columbia" zur ersten Shuttle-Mission (STS-1) vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral.

Zuschauerandrang: Als die "Columbia" von der ersten Mission zurückkehrte, strömten enorme Menschenmassen zur Edwards Air Force Base in einem ausgetrockneten See in Kalifornien, um die Landung zu beobachten. Das Foto stammt vom 14. April 1981.

"Columbia" nach der Landung: Die erste Mission verlief sicher - doch 22 Jahre später fand die Raumfähre ein tragisches Ende.

Astronautin Sally Ride an Bord der "Challenger": Ihre Teilnahme an der Mission STS-7 machte sie im Juni 1983 zur ersten Amerikanerin im All.

"Atlantis" beim Start (Oktober 1985): Für die Raumfähre war es der erste Einsatz, doch insgesamt war es bereits der 21. Shuttle-Flug.

Astronaut Jerry Ross beim Außeneinsatz während der Mission STS-61 im Dezember 1985: In den frühen achtziger Jahren hatte sich der Abstand zwischen einzelnen Shuttle-Starts auf wenige Wochen verkürzt. Die Missionen galten inzwischen als Routine. Eine tödliche Fehleinschätzung, wie sich...

...am 28. Januar 1986 auf tragische Weise zeigte: Die "Challenger" explodiert kurz nach dem Start. Alle sieben Besatzungsmitglieder kommen ums Leben. Später stellt sich heraus, dass eine defekte Dichtung an einer der Feststoffraketen das Unglück auslöste.

Rockstar der Astronomie: Am 25. April 1990 brachte die "Discovery" das "Hubble"-Weltraumteleskop in den Orbit. Es war eine Sternstunde des Shuttle-Programms: Das "Hubble"-Projekt gilt als eines der erfolgreichsten in der Geschichte der Weltraumforschung. Am 5. Juli 2011, rechtzeitig zum Ende des Shuttle-Programms, machte das Teleskop seine millionste Beobachtung.

Werkeln im All: Astronaut Story Musgrave arbeitet am 9. Dezember 1993 am "Hubble"-Teleskop.

Annäherung im Orbit: Am 30. Juni 1995 trifft sich die Crew des Shuttle "Atlantis" mit russischen Kosmomauten an Bord der Raumstation "Mir".

"Mir" über dem Pazifik (Februar 1995): Dieses Foto entstand von Bord der Raumfähre "Discovery".

"Atlantis" und "Mir" (April 1996): Die politische Annäherung auf Erden blieb auch im Weltraum nicht ohne Folgen. Zehn Jahre nach der "Challenger"-Katastrophe war die Routine wieder ins Shuttle-Programm zurückgekehrt - und sollte erneut zerstört werden.

Start der "Columbia" (März 2002): Die Mission STS-108 war der vorletzte Flug der "Columbia" - was zu dem Zeitpunkt noch niemand ahnte. In der Öffentlichkeit galten die Shuttle als sicher, der Absturz der "Challenger" schien ein tragischer Einzelfall gewesen zu sein.

Trümmer der "Columbia" (1. Februar 2003): Beim Start waren Teile der Schaumstoffisolierung vom Außentank abgefallen und hatten ein Loch in eine Tragfläche geschlagen. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre drang heißes Gas ein und ließ den Shuttle zerbrechen.

Todesopfer: Rick Husband, Laurel Clark, Ilan Ramon, Kalpana Chawla, David Brown, Michael Anderson und William McCool kamen beim "Columbia"-Absturz ums Leben. Wie nach dem "Challenger"-Unglück wird das Shuttle-Programm für rund zweieinhalb Jahre gestoppt.

Erstflug nach der Katastrophe: Die "Discovery" startete im Juli 2005 zum Neuanfang des Shuttle-Programms. Der Flug erregte enormes Medieninteresse. Die bange Frage lautete, ob erneut Stücke der Außentankisolierung die Raumfähre beschädigen könnten. Nach dem "Columbia"-Absturz war bekannt geworden, dass dies bei Shuttle-Starts an der Tagesordnung war, aber von der Nasa nicht als größeres Problem angesehen wurde.

Ungelöstes Problem: Der Ärger mit der Außentankisolierung nahm auch nach dem Neustart des Shuttle-Programms kein Ende. Das Foto vom Juli 2006 zeigt eine Stelle am Tank der "Discovery", von der die Isolierung abgebrochen ist. 2011 war dann endgültig Schluss mit dem Shuttle-Programm.

Das Space Shuttle war keine Idealkonstruktion, das wussten alle, die damit zu tun hatten. Es war ein Projekt mit Geburtsfehlern, für die es Gründe gab. Ein Projekt, bei dem manche wissentlich zu viel versprochen hatten, um es überhaupt möglich zu machen. Ein Projekt, das zum Erfolg verdammt war. Ein Projekt, bei dem, trotz allem, auch irgendwie der Alltag eingekehrt war.

Das darf man nicht vergessen, wenn man heute, 30 Jahre nach dem "Challenger"-Unglück über die Raumfahrt redet. Denn das Konzept der Wiederverwendbarkeit, der attraktivste Punkt des Space Shuttles, feiert gerade seine Wiederauferstehung. Nach fast zwei Jahrzehnten der Routine mit der Internationalen Raumstation mit nur wenigen Innovationen ist die Szene in Bewegung.

Es sind vor allem private Unternehmen, die sich Kostenvorteile zunutze machen wollen, die sich beim Recycling von Raumfahrzeugteilen ergeben:

  • SpaceX arbeitet daran, die ersten Stufen seiner "Falcon"-Rakete wieder auf der Erde landen zu lassen und hat dabei - bei allen Problemen, die im Detail noch auftreten - schon einen ziemlich beeindruckenden Erfolg vorzuweisen. Schon bald wird es kein exotisches Ereignis, sondern der Normalfall sein, dass die teuren Raketenstufen nicht mehr nutzlos ins Meer fallen, sondern wieder verwendet werden können. Man wird sich vermutlich sogar eines Tages fragen, warum man es je anders gemacht hat.
  • Währenddessen ist man bei Blue Origin sogar noch einen Schritt weiter. Eine Rakete des für suborbitale Flüge gedachten "New Shepard"-Systems, das einmal Touristen an den unteren Rand des Alls fliegen soll, ist nicht nur erfolgreich wieder gelandet - sie ist anschließend auch noch einmal gestartet.
  • Und bei der Firma Sierra Nevada wiederum bauen sie am "Dream Chaser", der wie ein kleiner Cousin des Shuttles aussieht. Er soll - unbemannt - Fracht zur ISS bringen und mit den Proben wissenschaftlicher Experimente wieder auf der Erde landen. Gerade hat das Unternehmen einen milliardenschweren Nasa-Vertrag dazu an Land gezogen. Auch in Deutschland und Europa interessiert man sich für die Raumfähre, die eines Tages womöglich sogar hier landen könnte.

Die Zukunft, so sagte es der damalige US-Präsident Ronald Reagan in einer Rede wenige Stunden nach dem Absturz der "Challenger", gehöre nicht den Verzagten. Sie gehöre den Mutigen.

Möge sie auch den Ehrlichen gehören.

Denn Ehrlichkeit muss die Basis der neuen Raumfahrtprojekte sein. Aus dem "Challenger"-Desaster hat die US-Raumfahrt nicht genug gelernt. Die Raumfähre "Columbia" ist am 1. Februar 2003 auch deswegen abgestürzt, weil bei der Nasa nach dem ersten Absturz einer Raumfähre der Ungeist zurückkehrte. Wird schon irgendwie klappen? Nein, wird es nicht!

Es gibt in der Raumfahrt keine Routine. Es wird lange keine Routine geben. Raumfahrt ist aufwendig. Raumfahrt ist teuer. Und Raumfahrt ist oft genug auch gefährlich, wird es auch bleiben. Diese Wahrheiten muss man aussprechen. Genauso wie man ehrliche Kostenkalkulationen braucht. Dinge, die zu gut klingen, um wahr zu sein, sind es oft nicht.

Auch neue Projekte werden mit den Schwierigkeiten zu kämpfen haben, die zur "Challenger"-Katastrophe führten. Kostendruck, politisches Geschacher, menschliche Fehler wird es immer wieder geben. Genau wie es auch wieder Unglücke in der Raumfahrt geben wird. Nur hoffentlich nicht mehr solche, die so offenkundig zu verhindern gewesen wären. Wie der Absturz der "Challenger".

Daran gemahnen auch die katastrophalen Bilder vom 28. Januar 1986, daran gemahnen die sieben Schicksale der Frauen und Männer an Bord.


Zusammengefasst: Ein kaputter Dichtungsring - das war der offizielle Grund für die Explosion der Raumfähre "Challenger" vor genau 30 Jahren. Aber dahinter steckte in Wahrheit weit mehr. Kostendruck, politische Erwägungen bei der Auftragsvergabe, Schlamperei in der täglichen Arbeit bei Nasa und Zulieferern - und der Wunsch, Dinge passend zu machen. Auch wenn sie einfach nicht passten. Verantwortliche in neuen Raumfahrtprojekten müssen aufpassen, dass sich solche Fehler nicht wiederholen.

Zum Autor
Christoph Seidler ist Wissenschaftsredakteur im Hauptstadtbüro von SPIEGEL ONLINE.

E-Mail: Christoph_Seidler@spiegel.de

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1. Ein Lehrstück ...
HannesFaber 28.01.2016
... wie (Fehl-)Entscheidungen auf Management-Ebene getroffen werden, weil der Prophet (oder Whistleblower) im eigenen Haus nichts gilt, nicht sein kann, was nicht sein darf und alles schon irgendwie funktionieren wird, wenn man berechtigte Einwände bagatellisiert, ignoriert und nur genügend Druck auf Mitarbeiter ausübt. In diesem Falle mit tödlichen Konsequenzen für die Besatzung. Man google oder suche in der Wiki mal nach dem Namen Roger Boisjoly.
2.
gewi1 28.01.2016
Der Ungeist der "Es wird schon irgendwie gehen" oder " Das ist (politisch) alternativlos" ist das Problem! Und nicht nur in der Raumfahrt! Wir erleben es gerade täglich!
3. Die Berichte
rudi_1957 28.01.2016
über beide Unfälle sind übrigens seit einiger Zeit öffentlich. http://history.nasa.gov/rogersrep/genindex.htm Lesenswert finde ich insbesondere diesen:http://www.nasa.gov/pdf/125343main_RTFTF_final_081705.pdf der 'Return to Flight Task Force' nach dem Columbia - Unfall.
4. Raumfahrt in den Anfängen und heute.
msdelphin 28.01.2016
Das Challengerunglück hat mich damals auch sehr bewegt und als die Ursachen bekannt wurden, waren sie für mich unfassbare vorsätzliche Schlamperei. Darüber gibt es inzwischen auch eine Dokumentation. Als 1970 bei Apollo 13 auf dem Weg zum Mond das halbe Raumschiff explodierte, war die Lage der Astronauten im Prinzip aussichtslos. Der Spielfilm Apollo 13 zeigt ohne Übertreibung wie verheerend die Lage war. Dennoch war damals die NASA von Ingenieuren und Technikern geleitet. Das Personal am Boden hat um seine Leute in Apollo 13 gekämpft und das Unmögliche möglich gemacht mit enormen Einsatz an Kreativität und ohne Blick auf die Kosten. Später hat das "moderne" Management Einzug gehalten: Bestehend aus Nicht-Technikern und Nicht-Ingenieuren sondern aus selbstherrlichen BWLern. Den Ingenieuren war schon ein Jahr vor der Challenger-Katastrophe die potentiellen Probleme mit den Feststoff-Raketen klar. Den Ingenieuren war vor dem Start absolut klar, dass sie die Astronauten in den Tod schicken werden. Sie haben alles versucht um die Mission zu stoppen. Aber das positiv denkende Management hat die Warnungen alle ignoriert. Richard Feyman hat später in den Untersuchungen vor Gericht gezeigt, wie dämlich oder vorsätzlich dämlich sich das Management verhalten hat (Stichwort: Eiswasser und Gummidichtung). Das gleiche Problem haben viele Firmen heute auch. Das Management versteht häufig kaum noch etwas von den technischen Problemen in der Entwicklung und stellt technisch-finanziell unmögliche Forderungen. Außerdem mischen sie sich ständig in die technische Entwicklung ein und bestimmen, ohne überhaupt zu verstehen, was die Entscheidungen bedeuten. Prominentes Firmenbeispiel ist derzeit wohl VW.
5. Management
Danares 28.01.2016
Zitat von HannesFaber... wie (Fehl-)Entscheidungen auf Management-Ebene getroffen werden, weil der Prophet (oder Whistleblower) im eigenen Haus nichts gilt, nicht sein kann, was nicht sein darf und alles schon irgendwie funktionieren wird, wenn man berechtigte Einwände bagatellisiert, ignoriert und nur genügend Druck auf Mitarbeiter ausübt. In diesem Falle mit tödlichen Konsequenzen für die Besatzung. Man google oder suche in der Wiki mal nach dem Namen Roger Boisjoly.
Dieses Phänomen, daß Vorgesetzte "Entscheider" einfach nicht (oder nur unzureichend) auf das hören, was ihnen untergebene Techniker so alles sagen, findet sich auch heute noch in so gut wie jeder grösseren Firma oder anderen Organisation. Scott Adams hat daraus mit seinem Dilbert sogar eine ganze Comicstrip-Reihe geschaffen. "For a successful technology, reality must take precedence over public relations, for nature cannot be fooled." Dieses Zitat von Richard Feynman (als Schlusswort seines Berichts zur Challenger-Katastrophe) müsste eigentlich jeder Manager weltweit, ganz gleich in welcher Branche, als Pflichtlektüre vorgesetzt bekommen.
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