Hamburg - Wie es um das Meereis am Nordpol und den Eispanzer Grönlands steht, das ermitteln Forscher mit diversen Messmethoden. Unter anderem haben Satelliten die Region im Visier. Oft sind die Nachrichten übers schwindende Eis düster - doch manchmal entstehen beim wissenschaftlichen Datensammeln auch einfach schöne Bilder.
Diese kürzlich von der US-Weltraumbehörde veröffentlichte Aufnahme stammt vom Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer, kurz Modis, an Bord des Nasa-Satelliten "Aqua". Sie zeigt die Ostküste Grönlands am 17. Oktober. Zwischen dem weiß funkelnden Land und dem tiefblauen Meer findet sich ein Bereich voller Wirbel.
Wie die Nasa berichtet, ist dünnes, auf dem Foto hell erscheinendes Meereis der Hauptbestandteil dieser ungewöhnlichen Formation. Das Eis ist leicht zu bewegen, so haben Wind und Wasserströmungen es verwirbelt.
Ab Oktober bildet sich im Nordpolarmeer bei sinkenden Temperaturen neues Meereis. Die hier zu sehenden Wirbel gehörten jedoch eher zu älterem Eis, das südwärts getrieben ist, so die Nasa.
wbr
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wissenschaft | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Weltall | RSS |
| alles zum Thema Satellitenbild der Woche | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH