Hamburg - Es war ein Ereignis, das Menschen auf der ganzen Welt bewegte - und ein gewaltiges Echo im Netz verursacht hat: Als sich der Österreicher Felix Baumgartner von seiner Kapsel in die Tiefe stürzte, verfolgten 7,3 Millionen Menschen den Livestream auf Youtube, und auch auf Twitter und Facebook schien es kaum ein anderes Thema zu geben.
Baumgartners Rekordsprung dominierte die "Trending Topics" weltweit - fast die Hälfte hatte etwas mit der Aktion zu tun. In Deutschland führten #spacejump, #stratos und #Baumgartner die Liste an. Und die Reaktionen waren überwiegend positiv: "Traum gehabt - dran geblieben - Traum verwirklicht. Das ist für mich das wirklich Bewundernswerte", schreibt eine Nutzerin. "Was für ein Idol", ein anderer. Und viele waren einfach "sprachlos".
Auch der Spruch: "Egal wie high du bist, Felix Baumgartner war higher", verbreitet sich rasant. Das größte Twitter-Lob dürfte jedoch von der US-Raumfahrtbehörde Nasa gekommen sein: "Congratulations to Felix Baumgartner and RedBull Stratos on record-breaking leap from the edge of space!"
Das von Red Bull auf Facebook gepostete Foto von Baumgartner, wie er nach der Landung auf der Erde kniet, verbreitete sich rasch. 216.000 "Likes" bekam es, 10.000 Menschen kommentierten das Bild, insgesamt wurde es in nicht einmal 40 Minuten 29.000 Mal geteilt.
Im SPIEGEL-ONLINE-Forum gab es bis zum späten Abend bereits knapp 200 Einträge, viele User rätselten, was der Österreicher vor seinem Absprung sagen würde. "Ein großer Schritt für mich, ein kleiner für die Menschheit", war ein Vorschlag. Nach dem vollbrachten Sprung gratulierten viele Foristen: "Tolle Leistung, Glückwunsch", schrieb einer, ein anderer meinte: "Meine Hochachtung. Es muss nicht immer einen tieferen Sinn ergeben oder Nutzwert haben."
Viele Leser fieberten mit Baumgartner mit: "Ich bekomme schon Zustände, wenn ich aus 15 Kilometern Höhe nach unten schaue. Hatte noch nie so spannende drei Stunden." Doch auch kritische Stimmen sind zu lesen: "Völlig bekloppte Aktion. Was soll so was bringen", fragt ein User. Auch viele andere stören sich an dem "künstlichen Hype" und beklagen: "PR at its best".
bka/AP
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