Himmelsschauspiel Der Super-Mond ist aufgegangen

Es ist ein besonderes Schauspiel: Der hellste Vollmond des Jahres steht am Himmel. Zudem erscheint der Erdtrabant größer als normal - weil er sich besonders nah an der Erde befindet.

REUTERS

Hamburg - Der Super-Mond ziert an diesem Wochenende den Himmel. So nennen Astronomen den größten und hellsten Vollmond des Jahres. Das Phänomen lässt sich durch die Umlaufbahn des Erdtrabanten erklären. Sie ist ein eiförmig verbogener Kreis, eine Ellipse. Die Entfernung zwischen Mond und Erde schwankt daher ungefähr zwischen 357.000 und 406.000 Kilometern.

Der Mond erscheine nun um etwa 14 Prozent größer und oft auch heller als in den Momenten, in denen er am weitesten weg ist, sagt Geoff Chester vom US-Marine-Observatorium. Gerade bei Mondaufgang und -untergang kann das eindrucksvoll wirken, wenn der Erdtrabant nah am Horizont zu sehen ist. Neben Bäumen oder Gebäuden wirkt der Mond nun besonders groß.

Super-Monde führen wie alle Vollmonde und Neumonde zu stärkeren Gezeiten, die Auswirkungen sind allerdings gering: Die Flut fällt in der Regel lediglich ein paar Zentimeter höher aus als normal. Den nächsten Super-Mond wird es erst in mehr als einem Jahr wieder geben.

wit/AP



© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.