Neue Panne: Softwarefehler legt Mars-Rover "Curiosity" lahm

Rover "Curiosity": "In ständiger Kommunikation mit den Wissenschaftlern"Zur Großansicht
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Rover "Curiosity": "In ständiger Kommunikation mit den Wissenschaftlern"

Die Nasa kämpft weiter mit technischen Problemen des Roboters "Curiosity". Nachdem der Mars-Rover bereits vor drei Wochen wegen einer Panne in den Ruhemodus geschaltet werden musste, ist am Wochenende ein Softwarefehler aufgetreten.

Washington - Der Rover sei erneut in den Ruhemodus geschaltet worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Montag mit. Ursache sei ein neuer Softwarefehler. "Curiosity" sei aber "stabil, gesund und in ständiger Kommunikation mit den Wissenschaftlern", hieß es. Voraussichtlich in ein paar Tagen könne der Rover seine Forschungsarbeit auf dem Roten Planeten wieder aufnehmen.

Bereits vor rund drei Wochen musste der Roboter wegen einer Panne in den Ruhemodus geschaltet werden. Grund für den Defekt war laut Nasa eine Störung im Flash-Speicher des mittlweile inaktiven Computersystems. Wie viele andere Raumfahrzeuge besitzt "Curiosity" für den Fall einer Technikstörung mehrere Hauptcomputer mit Untersystemen. Der Zweitcomputer übernahm daraufhin die Steuerung wie teilweise auch schon während des mehr als achtmonatigen Fluges von der Erde zum Mars.

Abgesehen von diesen Pannen arbeitet "Curiosity" bislang sehr zuverlässig. Erst in der vergangenen Woche hatte die Nasa die Ergebnisse der Analyse einer Gesteinsprobe veröffentlicht. Danach soll einst mikrobielles Leben auf dem Mars möglich gewesen sein.

Weitere Messdaten, die die Behörde am Montag erstmals veröffentlichte, zeigen außerdem, dass die Mineralien in dieser Umgebung wasserhaltiger sind, als an anderen Orten, wo "Curiosity" zuvor Tests durchgeführt hatte. Das könnte die Annahme der Nasa-Wissenschaftler weiter stützen, nach der an dieser Stelle auf dem Mars einst ein See oder Flüsse waren.

Am Wochenende hatte die Nasa ein spektakuläres Panoramafoto vom Mars veröffentlicht. Es zeigt den 5000 Meter hohen Aeolis Mons in voller Breite, den die Nasa - vom offiziellen Namen abweichend - als Mount Sharp bezeichnet. Der Rover "Curiosity" hatte die zahlreichen Teleaufnahmen von dem Berg am 45. Tag seiner Mission im vergangenen September geschossen. Im Einsatz war die Mastcam-100 an der rechten Seite des Mastes der "Curiosity".

Seit seiner Landung im August 2012 sucht "Curiosity" unter anderem nach Spuren von Mikroorganismen auf dem Mars. Die Kosten für die Mission werden mit knapp 1,87 Milliarden Euro angegeben. 2020 will die Nasa einen weiteren Roboter zum Mars schicken, der eine bemannte Mission vorbereiten soll.

hda/dpa

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insgesamt 31 Beiträge
michaelkaloff 19.03.2013
... da hilft nur noch eine Rückrufaktion! :-)
... da hilft nur noch eine Rückrufaktion! :-)
hinzkunz001 19.03.2013
das mal nicht Chinesische hacker waren, ich habe gehoert das zu der Uhrzeit als der fehler aufgetreten ist eine Arme abteilung in China gerade dienst hatte.....
das mal nicht Chinesische hacker waren, ich habe gehoert das zu der Uhrzeit als der fehler aufgetreten ist eine Arme abteilung in China gerade dienst hatte.....
drmedwurst 19.03.2013
Die haben doch bestimmt Java oder Adobe Flash bzw. Reader installiert, einfach löschen, neu starten und alles ist wieder gut. :-)
Die haben doch bestimmt Java oder Adobe Flash bzw. Reader installiert, einfach löschen, neu starten und alles ist wieder gut. :-)
Nee, Nee die nehmen nur Microsoft, da weis man was man hat. Ctr, alt, delete.
Zitat von drmedwurstDie haben doch bestimmt Java oder Adobe Flash bzw. Reader installiert, einfach löschen, neu starten und alles ist wieder gut. :-)
Nee, Nee die nehmen nur Microsoft, da weis man was man hat. Ctr, alt, delete.
wurzelbär 19.03.2013
Abgesehen von diesen Pannen arbeitet "Curiosity" bislang sehr zuverlässig. Sicher, die werden es vermeiden, den Eindruck zu erwecken mit viel Geld einen "Haufen Schrott" auf den Mars geschickt zu haben. Wer [...]
Abgesehen von diesen Pannen arbeitet "Curiosity" bislang sehr zuverlässig. Sicher, die werden es vermeiden, den Eindruck zu erwecken mit viel Geld einen "Haufen Schrott" auf den Mars geschickt zu haben. Wer bezahlt denn dann die nächsten Jahre die Gehälter und Forschungsvorhaben?
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  • Dienstag, 19.03.2013 – 13:00 Uhr
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