Moskau/Hamburg - Mit Bargeld wollen russische Forscher verhindern, dass Splitter des am Ural eingeschlagenen Meteoriten illegal verkauft werden. "Um reich zu werden, ist es nicht nötig, den Meteoriten zu verkaufen. Auch die Akademie der Wissenschaften prämiert ihre Spender", erklärte die Universität der Millionenstadt Tscheljabinsk.
Wertvolles wissenschaftliches Material sei gefährdet, falls die Fragmente in Privatbesitz blieben oder ins Ausland gelangten. Die Behörden warnen vor Betrügern, die im Internet angebliche Teile des Himmelskörpers anbieten.
Knapp eine Woche nach dem Meteoriteneinschlag bemüht sich Tscheljabinsk um Normalität. Bislang sei gut die Hälfte der Fenster ersetzt, die durch die ungeheure Druckwelle zersplittert waren. Zivilschutzminister Wladimir Putschkow drängte angesichts eiskalter Temperaturen um minus 20 Grad zur Eile. Offiziellen Angaben zufolge wurden fast 7500 Gebäude beschädigt. Etwa 120.000 Bewohner waren betroffen.
boj/dpa
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