Space Shuttle "Endeavour" sicher in Florida gelandet

Wieder zu Hause: Die US-Raumfähre "Endeavour" ist sicher im Kennedy Space Center in Florida gelandet. Damit endet ihre 16-tägige Mission, die zahlreiche Widrigkeiten überstehen musste.


Cape Canaveral - Elf Tage lang war "Endeavour" mit der ISS verbunden - nun ist sie zurück auf der Erde. Hauptaufgabe des Shuttle-Fluges war die Vollendung des japanischen Forschungslabors Kibo ("Hoffnung"). Dazu brachte die Raumfähre eine rund vier Tonnen schwere Außenplattform zur ISS. Darauf sollen später Instrumente für Experimente im All installiert werden. "Eine Veranda im Weltall", nennt die Nasa die Plattform. Eine Röntgenkamera sowie Instrumente zur Untersuchung von kosmischem Staub sollen darauf befestigt werden.

Raumfähre "Endeavour": Mission erfolgreich beendet
REUTERS

Raumfähre "Endeavour": Mission erfolgreich beendet

Die zusammen 13-köpfige Besatzung der "Endeavour" und der ISS baute während der Mission neue Teile an der Raumstation an und führte Reparaturen durch. Insgesamt absolvierten die Astronauten fünf Außeneinsätze.

Allerdings war die Mission auch von einigen Probleme überschattet. Insgesamt fünf Startanläufe musste die Nasa nehmen - dreimal verhinderten technische Probleme, einmal schlechtes Wetter den Start der Raumfähre.

Auch im All hörten die Schwierigkeiten nicht auf: So mussten sich die Astronauten zeitweise mit einer kaputten Toilette herumplagen. Problemlos hingegen verlief das geheime Experiment des japanischen Astronauten Koichi Wakata: Er hatte einen Monat lang eine spezielle Hightech-Unterwäsche getragen, ohne diese zu wechseln.



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