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Einschlag Anfang März: Forscher finden Meteoritentrümmer in Niederbayern

Meteoritenfragment am Fundort in Stubenberg im Kreis Rottal-Inn: 34 Millimeter kurz und 24 Gramm leicht Zur Großansicht
DPA

Meteoritenfragment am Fundort in Stubenberg im Kreis Rottal-Inn: 34 Millimeter kurz und 24 Gramm leicht

Am 6. März ging über Bayern ein kleiner Meteorit nieder. Jetzt haben Wissenschaftler die Trümmer entdeckt.

Gesteinsforscher haben in Niederbayern Teile des Meteoriten entdeckt, der vor knapp zwei Wochen für Aufsehen sorgte. Mitarbeiter der Sternwarte im tschechischen Ondrejov hatten den Eintritt der Feuerkugel in die Erdatmosphäre fotografiert und den Aufschlagspunkt berechnet.

Wie die Universität Münster am Donnerstag mitteilte, fanden Augsburger Meteoritenforscher in Stubenberg mehrere Bruchstücke des Himmelskörpers mit einem Gesamtgewicht von etwa 40 Gramm.

"Die innere Struktur des Meteoriten zeigt deutlich sichtbare Spuren früherer Kollisionen", sagte der Mineraloge Addi Bischoff aus Münster. Mehrere Menschen in Niederbayern hatten am Abend des 6. März das Lichtschauspiel am Himmel gesehen und die Polizei alarmiert.

boj/dpa

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