Lieferung für die ISS Japanischer Whisky soll im All reifen

Ein Getränkehersteller hat Whisky zur Internationalen Raumstation geschickt - zu rein wissenschaftlichen Zwecken versteht sich. Trinken dürfen ihn die Raumfahrer nicht.

Lieferung zur ISS: Eine japanische Transportkapsel brachte den Whisky ins All
AFP/ NASA TV

Lieferung zur ISS: Eine japanische Transportkapsel brachte den Whisky ins All


Um herauszufinden, wie Whisky in der Schwerelosigkeit reift, hat ein japanischer Getränkehersteller Proben zur Internationalen Raumstation (ISS) geschickt. Sie trafen zusammen mit anderen Gütern in einer unbemannten japanischen Transportkapsel auf dem etwa 400 Kilometer über der Erde fliegenden Außenposten der Menschheit ein, wie die Raumfahrtbehörde Jaxa mitteilte.

Die 5,5 Tonnen schwere Kapsel war am Mittwoch vom Süden Japans aus mit einer H-IIB-Rakete auf den Weg gebracht worden. Zu ihrer Ladung gehörten auch Lebensmittel, Wasser, Kleidung und wissenschaftliche Instrumente.

Die Raumfahrer auf der ISS müssen allerdings die Finger von dem Whisky lassen. Die zehn, 18 und 21 Jahre alten Whiskyproben sollen im japanischen Labor der Raumstation für mindestens ein Jahr lediglich gelagert werden.

Forscher der Herstellerfirma vermuten, dass eine Lagerung bei geringer Temperaturschwankung und begrenzter Bewegung zu einem milderen Geschmack führt. Nach seiner Rückkehr auf die Erde soll der ISS-Whisky von Experten verkostet und zudem wissenschaftlich untersucht werden.

Japanische Whiskys sind weltweit berühmt. Der Yamazaki Single Malt Sherry Cask 2013 vom Hersteller Suntory, der auch den ISS-Whisky bereitstellt, wurde dieses Jahr von der renommierten "Jim Murray's Whisky Bible" zum besten Whisky der Welt gewählt. Die Whiskyproduktion in dem ostasiatischen Inselstaat war in den Zwanzigerjahren von einem japanischen Unternehmer und seiner schottischen Frau begründet worden.

jme/AFP

insgesamt 10 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Vanagas 25.08.2015
1. Ardbeg Supernova war schneller
Alter Hut! Einfach mal googeln, SPON: Ardbeg Supernova Oder die Leser fragen: - ) !
bold_ 25.08.2015
2. Klugscheißer!
Zitat von VanagasAlter Hut! Einfach mal googeln, SPON: Ardbeg Supernova Oder die Leser fragen: - ) !
Woran die Schickeria in MUC sich beschickert, interessiert außerhalb Bayerns niemand. http://www.japantoday.com/category/national/view/japan-delivers-whiskey-to-space-station-for-science Was - zu Teufel - sollen Redakteure denn bringen? Sie müssen sich doch am Nachrichtenmarkt orientieren! SPON ist aber immer noch selber in der Lage, seine Seiten zu erstellen und braucht keine Klugscheißer zu fragen.
jaguaros 25.08.2015
3. Stimmt nicht!
Von diesem Ehepaar wurde Nikka Whisky Distilling LTD gegruendet. Santori ist die Konkurenz die erst spaeter kam, sie ist aber inzwischen die groesste in Japan. Der kleinster Hersteller ist die Marke Ocean die nur eine Malt Whisky produziert. Also ist die Rheienfolge Santori, Nikka und Ocean.
ed_tom_bell 25.08.2015
4. Ein Jahr im Blecheimer gereift - wenn nichts dazwischen kommt
Papperlapapp, sollte mich wundern wenn davon auch nur ein Tropfen wieder zur Erde kommt. Schließlich gibt es übergeordnete Interessen. Das Experiment "Suff in der Schwerelosigkeit" beispielsweise. Oder anders ausgedrückt: "Wie ist es wenn sich alles dreht, obwohl sich eh schon alles dreht? Ist das dann schon wieder Stabilität?" Und außerdem: Höchste Zeit, dass nach Hündin Laika auch endlich mal ein Kater ins All kommt. Na denn: wohlsein!
Vanagas 25.08.2015
5. Trunken bold_?
Zitat von bold_Woran die Schickeria in MUC sich beschickert, interessiert außerhalb Bayerns niemand. http://www.japantoday.com/category/national/view/japan-delivers-whiskey-to-space-station-for-science Was - zu Teufel - sollen Redakteure denn bringen? Sie müssen sich doch am Nachrichtenmarkt orientieren! SPON ist aber immer noch selber in der Lage, seine Seiten zu erstellen und braucht keine Klugscheißer zu fragen.
Haben Sie schlechten Whisky intus oder wie kommen sie zu ihrem überaus merkwürdigen Kommentar, um es einmal ganz vorsichtig zu formulieren? Nein! SPON hat da nicht selber recherchiert sondern die Mitteilung einer Marketingabteilung, die auf dem ersten Blick sicherlich als Eye- catcher dienen könnte, ohne nach zu denken als Meldung weiter gegeben. Darauf habe ich SPON hingewiesen da ich von SPON eine andere journalitische Qualität erwarte. Wenn sie sich mich der Wiederholung der Wiederholung, mit zweitklassigen Journalismus identifizieren oder sogar zufrieden geben und Leser bepöbeln, die sagen, ihr(SPON) seit mit der Meldung ein, zwei Jahre zu spät, läßt das tief blicken. Desweiteren haben sie anscheinend nicht ansatzweise ein Interesse an Whisky. Ansonsten wüßten sie ja( wer denn sonst?), welches Getränk die Schickeria in M. konsumiert. Whisky ist es sicherlich nicht!
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.