Zwischenfall vor der Küste Australien wirft China »Akt der Einschüchterung« vor

Australiens Premierminister verurteilt Peking scharf für einen Vorfall in der Arafurasee vor der Küste. Ein chinesisches Marineschiff habe dort »Menschenleben gefährdet«.
Chinesische Marineschiffe im Pazifischen Ozean

Chinesische Marineschiffe im Pazifischen Ozean

Foto: HANDOUT / AFP

Ein chinesisches Marineschiff hat nach Angaben der australischen Regierung einen Laser auf ein australisches Überwachungsflugzeug gerichtet und damit »Menschenleben gefährdet«. Australiens Premierminister Scott Morrison warf China am Sonntag einen »Akt der Einschüchterung« vor, der »unbegründet und ohne Anlass« erfolgt sei. Von einem »sehr aggressiven Akt« sprach auch Australiens Verteidigungsminister Peter Dutton.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Canberra ereignete sich der Vorfall vor der nordaustralischen Küste. In der dortigen Arafurasee seien zwei Schiffe der chinesischen Marine unterwegs gewesen, von denen eines den Laser auf das Überwachungsflugzeug der australischen Armee gerichtet habe.

»Ich glaube, dass die chinesische Regierung hofft, dass niemand über solche Schikanen spricht«, sagte Dutton am Sonntag im Sender Sky News. China reagierte zunächst nicht auf die australischen Anschuldigungen.

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