Bilder einer zerstörten Stadt Die Katastrophe von Beirut

Dutzende Tote und Tausende Verletzte, verwüstete Gebäude und Straßen: Die Explosionen haben den Hafen von Beirut verwüstet. Die Bilder.
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Verletzter Arbeiter am Hafen von Beirut: Am Dienstag ist es auf dem Gelände zu zwei verheerenden Explosionen im Hafen von Beirut gekommen. Durch die Detonationen wurden mindestens hundert Menschen getötet und Tausende verletzt.

Foto: Hussein Malla/ AP
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Nahe des Explosionsortes kämpfen Feuerwehrleute gegen die Flammen.

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Die Detonationen geschahen am frühen Dienstagabend, die Feuer auf dem völlig zerstörten Hafengelände loderten die ganze Nacht.

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Die konkreten Abläufe der Katastrophe sind noch unklar. Hinweise auf einen Anschlag oder einen politischen Hintergrund gab es am Dienstag nicht.

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Balkis Press/ abaca press/ ddp

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Der Morgen danach: Ein riesiger Krater klafft dort, wo vorher eine Kaimauer und zahlreiche Lagerhallen waren. Die Strukturen, die noch halb steht, sind zerstörte Getreidesilos. Es droht eine ernste Versorgungskrise.

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Verletzte werden vom Unglücksort gebracht: Ausgelöst haben könnte die schwere Explosion eine sehr große Menge Ammoniumnitrat. Schätzungsweise 2750 Tonnen der gefährlichen Substanz seien jahrelang ohne Sicherheitsvorkehrungen im Hafen von Beirut gelagert worden, sagte Ministerpräsident Hassan Diab dem Präsidialamt zufolge.

Foto: Hassan Ammar/ AP
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Ein libanesischer Soldat weist einem Verletzten den Weg: Aus zahlreichen Ländern kamen Hilfsangebote nach der verheerenden Katastrophe. Selbst das verfeindete Israel hat über ausländische Kanäle humanitäre Hilfe angeboten. "Es war wie eine Atombombe", sagte eine Augenzeugin, die seit Jahrzehnten nahe dem Hafen wohnt.

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Was gestern noch ein Hafen war, ist am Mittwoch nur noch ein enormes Trümmerfeld. 300.000 Menschen wurden mit einem Schlag obdachlos.

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Ein Mann trägt ein verletztes Mädchen durch das Inferno von Beirut.

Foto: Hassan Ammar/ dpa
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Überseecontainer, geknickt und durcheinander geworfen wie Pappschachteln: Es sollen 2750 Tonnen Ammoniumnitrat gewesen sein, welche die gigantische Explosion verursachten.

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Beschädigte Gebäude nach den Explosionen: Die Schäden sollen sich über Kilometer strecken. Kurz nach der Explosion fielen Telefon und Internet in der Stadt aus. Der Hafen liegt nur wenige Kilometer von der Innenstadt Beiruts entfernt.

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Der Unglücksort am Tag danach: Der Libanon befindet sich seit Jahren in einer Abwärtsspirale: Das Land leidet unter einer schweren Wirtschaftskrise, fast die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut. Die Krise wurde in den vergangenen Monaten durch die Corona-Pandemie verschlimmert.

Foto: ISSAM ABDALLAH/ REUTERS
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