Staats-Experiment in El Salvador Die Bitcoin-Nation

In El Salvador sind Bitcoins bereits Zahlungsmittel, Hipster-Präsident Bukele plant weiter: Krypto-Bonds, ein riesiges Technologiezentrum und Energiegewinnung aus Vulkanen. Wer profitiert davon?
Aus El Salvador berichtet Sonja Peteranderl
El Salvadors Tech-Evangelist: Präsident Nayib Bukele hat große Visionen

El Salvadors Tech-Evangelist: Präsident Nayib Bukele hat große Visionen

Foto: JOSE CABEZAS / REUTERS
Globale Gesellschaft

In Reportagen, Analysen, Fotos, Videos und Podcasts berichten wir weltweit über soziale Ungerechtigkeiten, gesellschaftliche Entwicklungen und vielversprechende Ansätze für die Lösung globaler Probleme.

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Wenn die Pfade in den Bergen rund um Suchitoto zugewuchert sind, schlägt Erick Castro sich mit seiner Machete den Weg frei. Der junge Salvadorianer arbeitet auf den Maisfeldern seiner Familie und als Tourguide, sein Handy hat hier oben in den Bergen oft kein Netz – und doch ist der 28-jährige Bauer Bitcoin-Fan.

Tech-Pionier vom Land: Erick Castro glaubt an die Vision vom Bitcoin-Staat

Tech-Pionier vom Land: Erick Castro glaubt an die Vision vom Bitcoin-Staat

Foto: Sonja Peteranderl / DER SPIEGEL

In seinem Dorf El Sitio Zapopan, in dem rund 130 Familien leben, kann er zwar nirgendwo digital bezahlen; seine Nachbarn schwören auf Bargeld und horten ihr Vermögen unter dem Kopfkissen statt auf der Bank. Doch in der nächsten Kleinstadt, Suchitoto, akzeptieren immerhin eine Handvoll Läden und Restaurants Bitcoin als Zahlungsmittel. Zuletzt hat Castro Brot gekauft und mit der staatlichen Chivo-App bezahlt – 0,00010772 Bitcoin, umgerechnet 5,45 Dollar.

»Ich glaube, dass Bitcoin die Zukunft ist«, sagt Castro. »Aber wahrscheinlich dauert es noch zehn Jahre, bis alle hier digital bezahlen.« Er ist auch stolz darauf, dass El Salvador nun als Tech-Labor Schlagzeilen macht anstatt mit Gangs und Gewalt.

Digitale Geldbörse: Die staatliche Chivo-App zeigt Überweisungen in Bitcoin und US-Dollar an

Digitale Geldbörse: Die staatliche Chivo-App zeigt Überweisungen in Bitcoin und US-Dollar an

Foto: Sonja Peteranderl / DER SPIEGEL

Bisher war sein Land vor allem dafür bekannt, dass viele es verlassen wollen, weil sie hier keine Zukunft sehen. Rund 6,5 Millionen Menschen leben in dem kleinsten zentralamerikanischen Staat, bis zu drei Millionen Salvadorianer im Ausland, vor allem in den USA. Doch seit der erst 40-jährige Hipster-Präsident Nayib Bukele das Land im Eiltempo zum Bitcoin-Staat umbaut, herrscht eine neue Art von Aufbruchstimmung – zumindest bei denen, die Bukeles Wette auf die volatile Kryptowährung nicht für gefährlichen Größenwahnsinn halten.

Die Pläne vermarktet der Präsident als Weg aus der Armut: El Salvador soll sich in ein Zentrum für Innovation und Tourismus verwandeln, mit Tausenden neuen Arbeitsplätzen. Bitcoin soll Bukele zufolge auch finanzielle Inklusion ermöglichen, laut Weltbank haben bisher nur 30 Prozent der Bürger ein Bankkonto. Kritiker halten die Vision jedoch vor allem für eine gigantische Marketing-Maschine für den Präsidenten – und für einen Versuch, die leeren Staatskassen zu füllen.

Alle paar Wochen eine neue Idee: PR-Profi Bukele versucht, internationale Investoren nach El Salvador zu locken

Alle paar Wochen eine neue Idee: PR-Profi Bukele versucht, internationale Investoren nach El Salvador zu locken

Foto: JOSE CABEZAS / REUTERS

Bukele inszeniert sich als Tech-Evangelist, der mit traditionellen politischen Regeln bricht: Er tritt mit Base-Cap und Lederjacke auf, nutzt soziale Netzwerke als Polit-Marketing-Maschine, bezeichnet sich auf Twitter als »CEO von El Salvador« und regiert nach Silicon-Valley-Manier – mit schnellen Reformen, ohne Rücksicht auf skeptische Stimmen: Er attackiert kritische Medien oder ließ Soldaten im Parlament aufmarschieren, um das Budget für eine Sicherheitsreform durchzusetzen.

In El Salvador erhält er dennoch Zustimmungsraten von 85 Prozent , auch die internationale Krypto-Community feiert ihn als Pionier. Vor rund einem halben Jahr verkündete Bukele bei der »Bitcoin 2021 Conference« in Miami per Video, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen. Nur ein paar Tage später peitschte er ein entsprechendes Gesetz durch das Parlament, in dem seine Partei die Mehrheit hält. Seit September 2021 müssen Händler nun neben dem US-Dollar auch Kryptowährung annehmen, wenn sie dazu technisch in der Lage sind.

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Am Fuß des Conchagua-Vulkans im Südosten des Landes soll zudem 2022 die Bitcoin City entstehen, ein riesiges Technologiezentrum, das Bukele teils mit Krypto-Staatsanleihen finanzieren will. Dem Präsidenten zufolge stellt der Staat die Infrastruktur, Investoren sollen Büros, Apartments, Shoppingzentren bauen. Die Energie für den Betrieb soll aus dem Vulkan gewonnen werden; El Salvador hat 170 Vulkane und hofft, mit Geothermie künftig auch eigene Bitcoins im großen Stil schürfen zu können.

Der Conchagua-Vulkan

Der Conchagua-Vulkan

Foto: Sonja Peteranderl / DER SPIEGEL

Im Dezember 2021 liegt der Vulkan, der Bitcoin speien soll, noch unangetastet in der knallenden Sonne. Von der Bitcoin City hat Nelson Rosa zwar gehört – von seinem Häuschen auf dem Conchagua blickt er bisher aber nur auf dichtbewachsene Wälder, ein paar Maisfelder und den Golf von Fonseca, aus dem Inseln und die Silhouetten der Nachbarländer Honduras und Nicaragua ragen. Nur die schmale Straße, die sich bis zum Gipfel emporschlängelt und an Rosas Haus vorbeiführt, wurde kürzlich neu geteert.

Die Bitcoin City hält er bisher noch für »ein Phantom« – und ein Projekt, das sich ohnehin an ausländische Unternehmer richte, nicht an »normale Leute« wie ihn. Der 31-Jährige und seine Frau haben zwar Handys und Internet, doch die Kryptowährung ist ihnen suspekt. »Bitcoin ist für die, die verstehen, wie das funktioniert«, glaubt Rosa, der als Wachmann arbeitet. Bisher hat er sich noch nicht einmal die Chivo-App heruntergeladen, um sich das Startguthaben von rund 30 Dollar zu sichern, mit dem der Präsident sein Volk für Bitcoin begeistern will.

An den Chivo-ATMs können Salvadorianer ihr Guthaben aufladen – oder Bitcoin in US-Dollar eintauschen

An den Chivo-ATMs können Salvadorianer ihr Guthaben aufladen – oder Bitcoin in US-Dollar eintauschen

Foto: Camilo Freedman / Getty Images

An Infoständen in vielen Städten unterstützen Helferinnen und Helfer weniger tech-affine Bürger dabei, sich bei Chivo zu registrieren. Rund 200 blaue Chivo-Automaten wurden im ganzen Land aufgestellt, an denen Salvadorianer sich digitales Guthaben kaufen oder Bitcoin in Dollar wechseln können, bewacht von Polizisten oder Militärs mit Sturmgewehren.

60 ATMs wurden zudem in US-Städten installiert, die gebührenfreie  Geldtransfers zwischen Familien und ausgewanderten Angehörigen erleichtern sollen. Rücküberweisungen machen in El Salvador mehr als zwanzig Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus – bisher kassieren Dienstleister rund zehn Prozent Gebühren.

Mitarbeiter eines Autoshops in El Salvador checken Bitcoin-Kurse

Mitarbeiter eines Autoshops in El Salvador checken Bitcoin-Kurse

Foto: Camilo Freedman / SOPA / LightRocket / Getty Images

Der US-Firma Athenas zufolge, die Chivo mitentwickelt hat , hat die App rund vier Millionen Nutzer. Doch viele haben offenbar nur das Bitcoin-Begrüßungsguthaben ausgegeben. »Die meisten heben die 30 Dollar ab und das war es dann«, sagt eine Polizistin, die Chivo-ATMs bewacht, sie selbst habe Medikamente gekauft. Viele berichteten dem SPIEGEL, sie hätten das Guthaben in Lebensmittel, Restaurantbesuche oder Kleidung investiert – und die App seitdem nicht mehr genutzt.

Auch Verkäufern zufolge bezahlen nur wenige Salvadorianerinnen und Salvadorianer im Alltag tatsächlich mit Krypto-Wallet, obwohl der Supermarktkonzern Súper Selectos, US-Ketten wie Starbucks und Subway, einige Restaurants, Bars, Geschäfte und sogar kleine Marktstände Bitcoin akzeptieren.

El Salvador als Betatest: Der Gründer und Bitcoin-Experte Jeff Gallas verfolgt, wie der Bitcoin-Launch läuft

El Salvador als Betatest: Der Gründer und Bitcoin-Experte Jeff Gallas verfolgt, wie der Bitcoin-Launch läuft

Foto: Anastasya Stolyarov

»Es ist nicht so, dass ein ganzes Volk bitcoinisiert wurde und in zwei Jahren alle nur noch Bitcoin nutzen«, sagt der Bitcoin-Experte Jeff Gallas, Gründer des Berliner Bitcoin-Lightning-Start-ups fulmo. Dennoch findet er, der erste Aufschlag sei gelungen – »wenn man bedenkt, wie kurz die Zeit war«. Jetzt müsse die Regierung zeigen, ob sie all ihre Versprechen einlösen und die Chivo-Bugs beheben könne.

Schwachstellen in der Software ermöglichten es Betrügern , die Guthaben Hunderter Bürger zu kassieren, auch Überweisungen funktionieren teils nicht.

»El Salvador hat jetzt einen gewissen Vorsprung«, sagt Gallas. »Aber andere Länder können schauen, was noch nicht so gut funktioniert, und dann nachziehen.« Wie viele Bitcoin-Enthusiasten musste er erst recherchieren, wo El Salvador liegt – dann organisierte er kurzfristig eine Delegationsreise der Berliner Bitcoin-Szene.

Im salvadorianischen Berlín besuchte die Gruppe das Geothermiekraftwerk La Geo ; dort steht ein Mining-Container, in dem bereits Bitcoins mithilfe von Vulkanenergie geschürft werden. Doch die Mengen reichen bisher nur für einen Marketing-Coup, ein lukratives neues Geschäftsfeld sieht Gallas hier noch nicht. »Drei bis zehn Jahre wären der Zeithorizont, um das auf eine Ebene zu bringen, die überhaupt jemanden interessiert«, glaubt er. Auch ob der Conchagua-Vulkan sich im großen Stil zum Mining eignet, ist bisher unklar. Derzeit deckt das Land rund ein Viertel seines Energiebedarfs mit geothermischer Energie.

Surferdorf El Zonte: Am »Bitcoin Beach« akzeptieren viele Hotels, Restaurants und kleine Läden Kryptowährung

Surferdorf El Zonte: Am »Bitcoin Beach« akzeptieren viele Hotels, Restaurants und kleine Läden Kryptowährung

Foto: Sonja Peteranderl / DER SPIEGEL

Nur in El Zonte ist die Bitcoin-Vision schon an jeder Straßenecke Alltag. Das 3000-Einwohner-Stranddorf wirkt wie ein Mini-Disneyland für Krypto-Fans: An Kiosken, Restaurants, Hotels, Surfläden und Cafés prangen Bitcoin-Schilder, sogar die Mülltonnen sind mit einem gelben »B« bemalt.

Die Initiative Bitcoin Beach schwört das Dorf schon länger auf Kryptowährung ein. Drei Surfer-Freunde aus El Zonte betreiben hier seit rund 13 Jahren Sozialprojekte, bringen Jugendlichen Surfen, Englisch oder IT bei – um ihnen mehr Chancen zu ermöglichen, als die Fischersöhne selbst hatten. Ein US-Amerikaner, der nach El Zonte zog, begeisterte sie für Bitcoin, ein anonymer Spender unterstützte die Krypto-Einführung mit einer großen Summe und ein Start-up programmierte die virtuelle Geldbörse für das Dorf.

Während der Pandemie erhielten Dorfbewohner anstatt von Hilfspaketen Guthaben auf ihr Handy – das motivierte immer mehr Läden, Bitcoin zu akzeptieren.

Mabel Alvarez und Brayan Flores bringen Jugendlichen in El Zonte bei, wie Kryptowährung funktioniert

Mabel Alvarez und Brayan Flores bringen Jugendlichen in El Zonte bei, wie Kryptowährung funktioniert

Foto: Sonja Peteranderl / DER SPIEGEL

»Es hat unser ganzes Leben einfacher gemacht«, sagt die 21-jährige Mabel Alvarez, die für das Sozialprojekt arbeitet. Ihr Gehalt erhält sie in Bitcoin; sie bezahlt ihre Stromrechnung, aber auch ihre Studiengebühren digital, überweist ihrer Mutter Guthaben für Einkaufe – und versucht zu sparen. Dass Jugendliche und Erwachsene, die bisher keine Konten hätten, Vermögen zurücklegen könnten, hält sie für einen der größten Vorteile der Bitcoin-Revolution.

El Zonte profitiert jetzt von Bukeles Kampagne – früher war das Dorf ein Geheimtipp für Surfer, heute strömen viele Bitcoin-Touristen hierher.

Der Verkäufer Edgar Garcia versucht, digitales Guthaben zu sparen – und sein Vermögen mit steigenden Kursen zu vermehren

Der Verkäufer Edgar Garcia versucht, digitales Guthaben zu sparen – und sein Vermögen mit steigenden Kursen zu vermehren

Foto: Sonja Peteranderl / DER SPIEGEL

Doch nicht alle hier sind Bitcoin-Fans. An der Pupuseria, dem Verkaufsstand von Mama Blanca, brutzeln kleine Teigfladen auf einem Grill, daneben klebt noch das Schild mit dem QR-Code – doch Blanca winkt wütend ab. »Bitcoin ist nichts für mich«, sagt die 55-Jährige. Zu Beginn der Pandemie habe sie angefangen, Krypto-Zahlungen zu akzeptieren; sie verdiente gut mit ihrem Lieferdienst. Dann brach der Kurs ein. »Ich habe 800 Dollar verloren«, sagt sie.

Ihr Vermögen bei starken Kursschwankungen zu verlieren, ist eine Angst, die vor allem viele ärmere Salvadorianer teilen – sie können es sich nicht leisten, viel Geld zurückzulegen; wer nur ein paar Dollar pro Tag verdient, nimmt selbst geringe Wertveränderungen als großen Verlust wahr. In der Hauptstadt San Salvador finden seit dem Bitcoin-Launch deshalb immer wieder Proteste statt.

Manche Salvadorianer haben Angst, dass sie einen hohen Preis für die Bitcoin-Pläne zahlen

Manche Salvadorianer haben Angst, dass sie einen hohen Preis für die Bitcoin-Pläne zahlen

Foto: Camilo Freedman / SOPA / LightRocket / Getty Images

Kritiker befürchten zudem, dass der Präsident mit seinen Bitcoin-Investitionen Steuergelder verzockt – auch woher das Geld stammt, ist undurchsichtig. »Die Regierung ist weder in Bezug auf ihre Finanzierungsquellen noch in Bezug auf die Verwendung der Mittel transparent«, sagt Marjorie Chorro de Trigueros, Direktorin der Rechtsabteilung des salvadorianischen Thinktanks Fusades.

Das kleine Land ist bereits völlig verschuldet, dennoch sind der Zeitung »El Diario de Hoy« zufolge Staatsgelder von rund 70 Millionen Dollar in den Ankauf von bisher 1370 Bitcoins  geflossen. »Staaten sollten mit öffentlichen Geldern kein Glücksspiel betreiben«, sagt der auf Lateinamerika spezialisierte Ökonom Christian Ambrosius von der Freien Universität Berlin. Solange der Trend des Bitcoins nach oben zeige, könne dies gut gehen, so Ambrosius. »Wie lang das so sein wird, weiß aber kein Mensch.«

Steuerparadies: Mit der Bitcoin City will Bukele ausländische Investoren anlocken

Steuerparadies: Mit der Bitcoin City will Bukele ausländische Investoren anlocken

Foto: JOSE CABEZAS / REUTERS

Auch die geplanten Bitcoin-Staatsanleihen  sind eine Wette auf steigende Kurse. Ambrosius sieht sie als Versuch, »alternative Finanzierungsquellen in einer akuten Notlage zu erschließen«. Die Hälfte des Volumens von vorerst einer Milliarde Dollar soll in den Bau von Bitcoin City fließen – die andere Hälfte wird in Bitcoins investiert. Investoren sollen 6,5 Prozent Rendite jährlich erhalten – und nach fünf Jahren eine Dividende, falls der Wert des Bitcoins steigt.

Zumindest kurzfristig könnte Bukeles Plan aufgehen, in der Krypto-Szene Mittel aufzutreiben. »Es gibt viele Einschätzungen, dass der Bond relativ schnell ausverkauft sein wird«, sagt die Frankfurter Bitcoin-Expertin Veronika Kütt. »Wenn dem wirklich so ist, sehe ich auch gute Chancen, dass eine kleine Stadt gebaut wird.«

Bitcoin-Experten wie Jeff Gallas oder der Krypto-Hacker Pavol Lupták bezweifeln, dass sich viele Tech-Nomaden tatsächlich in der Bitcoin City niederlassen wollen – jenseits von Briefkastenfirmen. Selbst wenn die Stadt der Zukunft am Fuß des Conchagua-Vulkans entstehen sollte, ist fraglich, ob die breite Bevölkerung davon profitiert.

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft

Unter dem Titel »Globale Gesellschaft« berichten Reporterinnen und Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa – über Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Welt, gesellschaftspolitische Herausforderungen und nachhaltige Entwicklung. Die Reportagen, Analysen, Fotostrecken, Videos und Podcasts erscheinen in einer eigenen Sektion im Auslandsressort des SPIEGEL. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird von der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) unterstützt.

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