Drohender Rechtsruck in Bolivien Das Virus als Wahlkampfhelfer

Boliviens Interimspräsidentin Jeanine Añez gibt sich in der Coronakrise als Mutter der Nation. Das soll der erzkonservativen Politikerin bei der Wahl im September den Sieg bringen. Beobachter befürchten einen Rechtsruck im Land.
Von Jens Glüsing, Rio de Janeiro
Interimspräsidentin Jeanine Añez (bei einer Zeremonie in La Paz im November 2019): Militär und Polizei mischen wieder in der Politik mit

Interimspräsidentin Jeanine Añez (bei einer Zeremonie in La Paz im November 2019): Militär und Polizei mischen wieder in der Politik mit

Foto: STRINGER / REUTERS
Frauen mit Mundschutz in La Paz: Die Masken mit dem Parteilogo waren schon gedruckt

Frauen mit Mundschutz in La Paz: Die Masken mit dem Parteilogo waren schon gedruckt

Foto: Claudia Morales/ dpa
"Wenn ich zum Präsidenten gewählt werde, bin ich es, der die Entscheidungen fällt, nicht Evo Morales"

Luis Arce, Präsidentschaftskandidat in Bolivien