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Acht Milliarden - Der Auslands-Podcast Bolsonaro und der Wahnsinn, den er Politik nennt

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro nimmt das Coronavirus bis heute nicht ernst. Die Folge: über 400.000 Infizierte, 25.000 Tote. SPIEGEL-Reporter Marian Blasberg lebt in Rio de Janeiro und hat seine ganz eigene Erklärung für die aktuelle Lage.
Ein Podcast von Juan Moreno

Als SPIEGEL-Reporter Marian Blasberg nach Rio de Janeiro zog, waren die fetten Jahre gerade vorbei. Es war 2016, die Stadt hatte die Olympischen Spiele ausgerichtet und die Brasilianer bekamen zu spüren, dass der lange Aufschwung unter Präsident Lula sich dem Ende neigte. Der wirtschaftliche Musterschüler, der zur fünftgrößten Industrienation der Welt aufgestiegen war, schlitterte in eine lange Rezession, die Millionen von überschuldeten Brasilianer bis heute belastet.

Als dann noch der größte Korruptionsskandal der Geschichte praktisch die komplette politische Elite diskreditierte, wählten die Brasilianer einen absoluten Außenseiter zu ihrem Präsidenten, den rechtsextremen Ex-Militär Jair Bolsonaro. Beobachter prognostizierten dunkle Zeiten.

Wie dunkel sie werden sollten, beschreibt Blasberg im SPIEGEL-Podcast "Acht Milliarden". Anhand der Heerscharen von Dienstmädchen , die Tag für Tag zwischen Favelas und Mittelschichtvierteln von Rio de Janeiro pendeln, erklärt Blasberg die aktuelle Situation eines verzweifelten Landes. "Es gibt eine Grenze, anhand derer man heute Brasilianer unterteilen kann – putzt du oder hast du jemanden, der für dich putzt. Es ist die entscheidende Frage, um das Land zu verstehen."

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Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels stand, dass die Olympischen Spiele 2012 in Rio stattfanden. Vier Jahre später ist richtig: 2016.

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