Ende der Brexit-Übergangsphase Schweiz verschärft Einreiseregeln für britische Haustiere

Bis Jahresende gewährt die Schweiz den Briten sowie Reiserückkehrern noch Privilegien der Brexit-Übergangsphase. Danach dürfen Passagiere mit Vierbeinern nur noch bestimmte Flughäfen ansteuern.
Hätte es bei einem Verbleib Großbritanniens in der EU einfacher gehabt: Hund bei einer Demonstration in London (Archivbild)

Hätte es bei einem Verbleib Großbritanniens in der EU einfacher gehabt: Hund bei einer Demonstration in London (Archivbild)

Foto: TOLGA AKMEN/ AFP

Kurz vor Jahresende liegt der Fokus auf den Gesprächen über einen Handelsvertrag zwischen EU und Großbritannien. Im letzten Moment soll ein harter wirtschaftlicher Bruch verhindert werden, noch bevor die Übergangsphase endet. Doch der EU-Austritt der Briten hat auch in der Schweiz Konsequenzen.

Dort verschärfen die Behörden ihre Regelungen für Einreisende aus Großbritannien. Sie gelten auch für Reiserückkehrer. Ab 1. Januar dürfen diese Hunde, Katzen oder Frettchen nur noch über die Flughäfen Genf, Zürich und Basel ins Land bringen, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen mitteilte . Vögel dürfen demnach nur noch über die Flughäfen Genf und Zürich eingeführt werden. Der Sonderstatus der EU-Mitgliedstaaten ist passé: »Ab dem 1. Januar 2021 gelten diesbezüglich für Tiere die gleichen Einreisebestimmungen wie zum Beispiel für die USA«, heißt es weiter.

Einfuhr fleisch- und milchhaltiger Produkte verboten

Auch für die Einfuhr von Lebensmitteln gelten neue Regeln. Produkte aus oder mit Fleisch und Milch sind künftig tabu. Wer Fisch, Honig und Kaviar von der Insel mitbringen will, darf dies nur in stark begrenzten Mengen tun. Reisende können sich über die neuen Regeln beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen sowie der Eidgenössischen Zollverwaltung informieren.

Großbritannien war Ende Januar aus der EU ausgetreten. Während einer Übergangsphase bis zum Jahresende gelten weitgehend dieselben Regeln wie zuvor. Die Schweiz, die nicht Mitglied der Europäischen Union ist, will ab dem 1. Januar 2021 Großbritannien wie andere Staaten außerhalb der EU behandeln.

fek/mes/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.