Gräueltaten in Butscha »Die Menschen wussten, die Russen morden willkürlich«

Ein Vorort von Kiew wird zum Inbegriff der russischen Gräueltaten in der Ukraine. SPIEGEL-Reporter Thore Schröder hat Butscha besucht und mit Augenzeugen gesprochen. Seine Eindrücke im Daily-Podcast.
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Bis zum vergangenen Donnerstag war Butscha von Truppen der Russischen Föderation besetzt. Von hier aus wollten die Invasoren in die ukrainische Hauptstadt vorrücken. Die Angreifer wurden gestoppt, sind nun abgezogen und haben Zerstörung und Tod hinterlassen. Ein Mann mit Einkaufstüte, der einfach vom Fahrrad geschossen wurde. Gefesselte Zivilisten, getötet mit einem Kopfschuss. Sie wurden offenbar von den abziehenden russischen Truppen getötet – das wäre ein massives Kriegsverbrechen.

SPIEGEL-Reporter Thore Schröder hat die Stadt besucht und mit Augenzeugen gesprochen. Er hat mehrere tote Zivilisten am Straßenrand gesehen und sagt: »Das war eindeutig eine Exekution.« Die ukrainischen Behörden sprechen von mindestens 300 Opfern, die genaue Zahl ist noch unklar. In dieser Folge von SPIEGEL-Daily schildert Schröder das Grauen, das mutmaßlich die russischen Truppen hinterlassen haben.

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