Coronafälle in Millionenstadt China lässt Lanzhou zum fünften Mal testen

China verfolgt weiter eine Null-Covid-Strategie. Nachdem fünf Infektionen in der Stadt Lanzhou entdeckt wurden, müssen sich alle Einwohner erneut testen lassen.
Menschen stehen in der chinesischen Stadt Lanzhou für Corona-Tests an (Aufnahme vom 24. Oktober)

Menschen stehen in der chinesischen Stadt Lanzhou für Corona-Tests an (Aufnahme vom 24. Oktober)

Foto: Fan Peishen / AP

China lässt die rund 3,8 Millionen Einwohner der Stadt Lanzhou bereits zum fünften Mal auf das Coronavirus testen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag meldete, haben die Gesundheitsbehörden für Lanzhou am Freitag insgesamt fünf lokale Covid-Infektionen gemeldet.

Zu Beginn der Woche hat die Regierung eine strenge Ausgangssperre für die Hauptstadt der Provinz Gansu im Nordwesten des Landes verhängt. Die Bewohner sind seither dazu angehalten, ihre Wohnungen nur mehr im Notfall zu verlassen.

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Täglich vermeldet Chinas nationale Gesundheitskommission rund 50 Infektionen pro Tag, was insbesondere auf die Gesamtbevölkerung von rund 1,4 Milliarden hochgerechnet einen überaus geringen Wert darstellt. Das Ziel der Staatsführung ist es jedoch, lokale Ansteckungen innerhalb der eigenen Landesgrenzen vollständig einzudämmen.

Chinas führender Epidemiologe Zhong Nanshan gab laut Xinhua am Samstag die Prognose ab, dass die Volksrepublik die derzeitige Corona-Welle innerhalb eines Monats unter Kontrolle bekommen werde.

Die chinesische Regierung verfolgt eine strikte Null-Covid-Strategie. Kleinere Ausbrüche werden deshalb mit hohem Aufwand unter Kontrolle gebracht, die Einschnitte für die Menschen in den betroffenen Gebieten sind dann sehr groß. Das Land setzt auf Ausgangssperren, Massentests, Kontaktverfolgung, Quarantäne und strenge Einreisebeschränkungen.

wbr/dpa
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