Zwangsabgabe für Ältere Impfverweigerer ab 60 müssen in Griechenland nun 100 Euro pro Monat zahlen

100 Euro Strafe muss künftig jeder Grieche ab 60 Jahren berappen, der noch nicht geimpft ist. Die Einnahmen sollen den Krankenhäusern des Landes zugutekommen.
Wer 60 Jahre oder älter ist, muss sich in Griechenland nun impfen lassen – sonst droht eine Geldstrafe

Wer 60 Jahre oder älter ist, muss sich in Griechenland nun impfen lassen – sonst droht eine Geldstrafe

Foto: Socrates Baltagiannis / dpa

Neben einer Impfpflicht für Angestellte im Gesundheitswesen gilt in Griechenland ab diesem Sonntag auch eine Impfpflicht für Menschen ab dem 60. Lebensjahr.

Bedeutet für alle Griechinnen und Griechen ab 60: Wer seine erste Impfdosis noch nicht erhalten hat, muss fortan zahlen. 100 Euro monatlich. Das teilte der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis bereits im November mit. Er rechtfertigte die Impfpflicht damit, dass neun von zehn Corona-Todesfällen diese Altersgruppe beträfen.

Unmittelbar nach der Ankündigung im November vereinbarten viele Griechinnen und Griechen Impftermine. Die Entwicklung der extrem wenigen Impfungen pro Tag konnte so gedreht werden. Seit die Maßnahme im November angekündigt wurde, seien nun fast 90 Prozent der über 60-Jährigen geimpft worden, sagte Mitsotakis.

Von Montag an wird die staatliche Sozialversicherung die Daten Ungeimpfter an das Finanzamt weiterleiten, das die Strafzahlungen einzieht. Das Geld soll den Krankenhäusern des Landes zukommen.

flg/dpa