Kampf gegen das Coronavirus Dänemark schließt Großteil seiner Läden

Dänemark kämpft mit einem Anstieg der Infektionszahlen. Das Land reagiert mit einem Teil-Shutdown bis Anfang Januar.
Eine dänische Flagge in Fredensborg: Viele Geschäfte in dem nordischen Land sind ab sofort geschlossen.

Eine dänische Flagge in Fredensborg: Viele Geschäfte in dem nordischen Land sind ab sofort geschlossen.

Foto: lafur Steinar Gestsson/Ritzau Scanpix/AP/dpa

Dänemark reagiert auf die hohen Corona-Zahlen im Land und schließt seinen Einzelhandel. Vom 25. Dezember bis zum 3. Januar dürften ausschließlich Supermärkte, Apotheken und Spezialgeschäfte für medizinische Ausrüstung geöffnet bleiben – allen anderen Läden ist der Verkauf untersagt. Die Regelung gilt auch für kleine Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von weniger als 5000 Quadratmetern. Größere Läden und Einkaufszentren hatten in Dänemark bereits am 17. Dezember schließen müssen.

Durch die Maßnahmen will das Land die steigenden Corona-Zahlen in den Griff bekommen. Dänemark hatte am 23. Dezember mehr als 3200 Neuinfektionen verzeichnet  – bei nur 5,8 Millionen Einwohnern. Gerechnet auf die Einwohnerzahl hat das Land damit deutlich mehr Neuinfektionen als beispielsweise Deutschland.

Regierungschefin Mette Frederiksen hatte den Teil-Lockdown bereits am 16. Dezember verkündet. Restaurants, Bars sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind bereits seit einiger Zeit geschlossen. Laut der dänischen Seuchenschutzbehörde SSI zeigten die Maßnahmen bereits eine Wirkung: Der Anteil der Corona-Tests, die positiv ausfallen, sei rückläufig, schrieb Henrik Ullum, Leiter der Behörde, auf Twitter .

arv/dpa
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