Prostitution in Amsterdam Lockdown im Rotlichtviertel

Amsterdam ist bekannt für sein Amüsierviertel De Wallen. Gaffer und Partytouristen waren bis zur Corona-Pandemie ein Problem. Die Regierung will das ändern. Die Folge: Sexarbeiterinnen fürchten um ihren Job.
Eine deutsche Sexarbeiterin, die sich Eve nennt, an ihrem Arbeitsplatz im Rotlichtviertel von Amsterdam. Der Bezirk ist bekannt für Frauen wie sie, die von der Straße aus in rot erleuchteten Fenstern zu sehen sind. Manche meinen: zu bekannt

Eine deutsche Sexarbeiterin, die sich Eve nennt, an ihrem Arbeitsplatz im Rotlichtviertel von Amsterdam. Der Bezirk ist bekannt für Frauen wie sie, die von der Straße aus in rot erleuchteten Fenstern zu sehen sind. Manche meinen: zu bekannt

Foto: ANOEK DE GROOT/ AFP
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Charlotte de Vries steht auf der Brücke und schüttelt den Kopf. Sie ist eigentlich keine, die viel mit dem Kopf schüttelt. Die Sexarbeiterin kann es aber noch immer nicht fassen: alles leer. Keine Frauen in den Fenstern. Keine Touristen davor. Die Sexshops offen, keiner drin. De Vries breitet die Arme aus, berührt niemanden. Ist ja keiner da. "Verrückt", sagt sie. Sie kann sich nicht daran erinnern, dass das je zuvor auf dem Oudekennissteeg möglich war. Der Brücke, über die sie sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren nahezu jeden Samstagnachmittag mit einer Touristengruppe an anderen Touristen vorbei gedrängt hat, um ihre Rotlichtviertelrunde zu beginnen.

Das Coronavirus hat rund um die Erde Menschen in ihre Häuser gezwungen. Menschenleere Städte sind zu einem gewohnten, wenn auch bedrohlichen Bild geworden. Auf der Brücke in Amsterdam offenbart die Leere jedoch noch eine weitere Bedrohung, deren Ausmaß sich durch ihr Fehlen auf neue Art zeigt: den Massentourismus.

Seit vielen Jahren der Normalzustand in Amsterdams Rotlichtviertel: Partytouristen und Gaffer drängen sich vor den Fenstern, in denen Frauen ihre Dienste anbieten. Für Anwohner wie Sexarbeiterinnen wurde der Ansturm zunehmend zum Problem

Seit vielen Jahren der Normalzustand in Amsterdams Rotlichtviertel: Partytouristen und Gaffer drängen sich vor den Fenstern, in denen Frauen ihre Dienste anbieten. Für Anwohner wie Sexarbeiterinnen wurde der Ansturm zunehmend zum Problem

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Peter Dejong/ AP

"Es ist, als hätte jemand eine Stopptaste gedrückt", sagt Charlotte de Vries, 56, die bis Mitte März für das Prostitution Information Center  (PIC) wöchentlich Touristen durch das Rotlichtviertel führte. "Ich fürchte, diese Situation könnte von der Stadt ausgenutzt werden, um uns loszuwerden." Mit uns meint sie sich und Tausende andere Menschen, die in Amsterdam in Bordellen, bei Escortservices oder in den angemieteten Räumen arbeiten, in deren rot erleuchteten, bodentiefen Fenstern sie von der Straße aus zu sehen sind.

"Jeder hat eine Meinung zu uns, meistens keine gute", sagt de Vries, deren Name in diesem Text zu ihrem Schutz geändert worden ist. "Ich liebe meinen Job. Er ist wichtig. Das will nur keiner hören. Wir werden einfach zu Opfern gemacht."

"Es ging mir nicht ums Geld"

De Vries ist in Amsterdam geboren und aufgewachsen. Den Großteil ihres Lebens hat sie als Krankenschwester gearbeitet. "Viele der Patienten sehnten sich nach Berührung, hatten aber kaum eine Chance darauf", sagt sie. Vor knapp einem Jahrzehnt wandte sich de Vries an eine Agentur, die Sexarbeiter vermittelt. Ihre Kunden haben körperliche Behinderungen oder sind psychisch erkrankt. Charlotte de Vries hat für eine Weile beide Jobs gemacht und sich dann entschieden, den als Krankenschwester zu kündigen. "Es ging mir nicht ums Geld", sagt sie. "Es war die Wertschätzung. Ich kann mich eine Stunde auf die Bedürfnisse eines Menschen konzentrieren und das macht einen wichtigen Unterschied in seinem Leben."

Die Sexarbeiterin Charlotte de Vries läuft Mitte Mai durch den Trompettersteeg. In der schmalen Gasse haben viele ihrer Kolleginnen ihren Arbeitsplatz. Vor der Coronakrise war dort kaum ein Durchkommen möglich

Die Sexarbeiterin Charlotte de Vries läuft Mitte Mai durch den Trompettersteeg. In der schmalen Gasse haben viele ihrer Kolleginnen ihren Arbeitsplatz. Vor der Coronakrise war dort kaum ein Durchkommen möglich

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Anne Backhaus/ DER SPIEGEL

Warum Lockdown und Touristenmangel von Sexarbeiterinnen wie Charlotte de Vries nun als Gefahr wahrgenommen werden, hat mehrere Gründe.

Der offensichtlichste: Die Sexarbeiter in Amsterdam sind wie viele andere auf der Welt von einem kompletten Einnahmestopp betroffen. Viele von ihnen haben kaum Rücklagen und können nicht auf staatliche Unterstützung hoffen.

Doch die leeren Fenster im Rotlichtviertel De Wallen, dem mittelalterlichen Stadtzentrum von Amsterdam, das seit dem 15. Jahrhundert Heimat von Prostituierten ist, stehen nicht nur für das Geschäft, das während der Coronakrise komplett zum Erliegen gekommen ist. Sie sind zugleich wie ein wahr gewordener Traum einiger Anwohner und Politiker, die seit Langem die Prostitution einschränken wollen. Unter stetem Protest der Sexarbeiter und ihrer Gewerkschaften.

Prominenteste Vertreterin einer Neuausrichtung des Rotlichtviertels ist Femke Halsema, 54. Die erste Bürgermeisterin der Stadt ist seit Juli 2018 im Amt und hat nach eigenen Angaben Ende der Neunziger im Parlament für die landesweite Legalisierung der Prostitution gestimmt. "Amsterdam hat eine sehr lange Tradition Freiräume zu schützen und eine tolerante Stadt zu sein. Und das möchte ich wirklich schützen", sagte Halsema 2019. "Aber wir wollen nicht bekannt für Sex und Drogen sein. Wir wollen für unser Kulturerbe bekannt sein."

Geschrei bis nach Mitternacht

Die Stadt ist der Touristenmagnet im Land. Amsterdam hat rund 850.000 Einwohner und wird jährlich von mehr als 20 Millionen Gästen besucht. Es gibt keine Zahlen, die belegen, wie viele dieser Touristen aus kulturellem Interesse anreisten. Das Interesse für Cannabiskonsum, Alkohol und Prostitution war hingegen offensichtlich. Da, wo Charlotte de Vries heute ihre Arme ausbreiten kann, herrschte eine Art Daueralarm.

"Corona ist zwar gefährlich, aber trotzdem wie der Himmel für uns. Die Touristen waren die Pandemie."

Bert Nap, Anwohner in De Wallen

Das kleine Viertel De Wallen ist von zwei Grachten durchzogen, an die sich prächtige alte Bauten schmiegen. Darin viele Bars, Kioske, Sexmuseen, Coffeeshops und Bordelle. In gut 330 Fenstern boten vor der Coronakrise Frauen ihre Dienste an. Anwohner beschwerten sich, weil es immer schwerer für sie wurde, das Haus zu verlassen. Zu voll waren die Straßen von Junggesellenabschieden und Gaffern. Betrunkene und Bekiffte pinkelten nachts an die Wohnhäuser. Kotze im Briefkasten. Partyboote in den Grachten. Geschrei bis weit nach Mitternacht.

"Die letzten sechs Jahre waren traumatisch", sagt Bert Nap, 61. Er lebt seit mehr als 40 Jahren in De Wallen und ist Sprecher einer Bürgerinitiative, die sich für eine höhere Lebensqualität einsetzt. Nap mag sein Viertel. Er erinnert sich gern an die Nachbarschaft von früher, als die Sexarbeiterinnen seiner Tochter auf dem Weg zum Kindergarten winkten und das ganz normal war. Doch seine Heimat entsprach schon lange nicht mehr diesem Bild. "Corona ist zwar gefährlich, aber trotzdem wie der Himmel für uns. Die Touristen waren die Pandemie", sagt Nap.

Auch Sexarbeiterinnen empfanden den Ansturm als problematisch. "Die wenigsten Touristen kamen, um unsere Dienste in Anspruch zu nehmen", sagt Charlotte de Vries. "Einige haben sich nicht gut benommen, gepöbelt und gegen die Fenster gespuckt. Manche haben über die Frauen gelästert oder sie unerlaubt fotografiert." Sicherheitsbeamte, die die Stadt anheuerte, um für Ordnung zu sorgen, "waren in den Menschenmassen nicht zu sehen."

Sexarbeiterinnen als Touristenattraktion: Viele wurden unerlaubt fotografiert, bespuckt oder angepöbelt

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YVES HERMAN/ REUTERS

Die Bürgermeisterin bezeichnete "die Demütigung der Sexarbeiterinnen durch große Touristengruppen" als "inakzeptabel". "Für viele Besucher sind die Sexarbeiterinnen nicht mehr als eine Attraktion, die sie sich anschauen", sagte sie im  vergangenen Jahr. Um den Besucherstrom einzudämmen und neuen Wohnraum für Niederländer in ihrer Hauptstadt zu schaffen, beschloss die Stadt die Vermietung von Wohnungen an Touristen über Internetplattformen wie Airbnb in Teilen des Stadtzentrums ab dem 1. Juli 2020 zu verbieten. Rotlichtvierteltouren, wie sie unter anderem Charlotte de Vries mit Touristen machte, wurden ab April begrenzt.

Doch auch die Sexarbeiter selbst wurden zum Problem.

Bürgermeisterin Halsema wies auf eine vermeintliche Zunahme an unsichtbarer und unlizenzierter Prostitution in Amsterdam hin und schlug vier Szenarios vor, um die Überfüllung von De Wallen sowie den Schutz von Sexarbeitern in den Griff zu bekommen - darunter auch die Schließung aller Fenster und das Ende der Prostitution im Rotlichtviertel.

Nackte Hintern, Joints und Rotlicht: Die Postkarten in Amsterdam zeigen, warum die Stadt vor Corona ein Touristen-Hotspot war. Nun stehen sie wie ein Mahnmal vor den leeren Souvenirgeschäften

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Anne Backhaus/ DER SPIEGEL

In diesem Falle, so die Bürgermeisterin, würde sie neue Arbeitsplätze an anderer Stelle schaffen. Die Rede ist unter anderem von einem Eros-Center. Einer Art Sex-Einkaufszentrum, in dem Bordelle, Einzelarbeitsplätze, Sexkinos sowie Schönheitssalons und Sonnenstudios Platz finden könnten. Wo genau in der Stadt Platz dafür sein soll, ist nicht bekannt.

"Die Touristen werden benutzt wie ein Stock, mit dem man auf die Sexarbeiter eindrischt", sagt Rosie Heart. Das ist ein Künstlername, den sie verwendet . Die 35-Jährige ist Sprecherin von PROUD , der niederländischen Gewerkschaft für Sexarbeiter. "Wir sind schon Hunderte von Jahren hier, der Massentourismus erst seit wenigen Jahren", sagt Heart. Viele der Frauen würden ein Eros-Center in der Vorstadt oder neben dem Flughafen Schiphol fürchten – und damit Gefahren, denen sie sonst nicht ausgesetzt wären. "De Wallen ist ein sicheres Viertel. Eben weil die Prostitution nicht nur hinter verschlossenen Vorhängen stattfindet, sondern Teil des öffentlichen Lebens ist", sagt Rosie Heart.

Den Verweis auf illegale Prostitution hält sie für eine Ablenkung. "Wir lehnen Menschenhandel ab, aber niemand weiß genau, wie viele Frauen wirklich nach Amsterdam gelockt und zur Sexarbeit gezwungen werden. Es sind jedenfalls sicher nicht die, die in De Wallen im Fenster sitzen", sagt Heart. "Wir arbeiten gern. Wir sind selbstständige Geschäftsfrauen und haben uns für diesen Beruf entschieden."

Viele der Sexarbeiterinnen sagen, sie würden sich in ihrem Beruf und insbesondere in De Wallen sicher fühlen und hingegen fürchten, dass sie von der Regierung gezwungen werden könnten, unter Konditionen zu arbeiten, die ihnen Angst machen.

Diese Furcht hat sich verstärkt, da zum einen ein neues Gesetz auf den Weg gebracht werden soll, das Sexarbeiter unter anderem dazu verpflichten würde, ihre Anonymität aufzugeben . Zum anderen beunruhigt viele, dass wegen der Coronakrise ein Großteil der Sexarbeiter aus anderen europäischen Ländern abgereist und alle Bordelle und Fenster bereits geschlossen sind. Das, so die Vermutung, könnte nun einfach so bleiben. Ganz abwegig ist der Gedanke nicht. In Deutschland haben gerade 16 Parlamentarier von Union und SPD einen langfristigen Shutdown für das Sexgeschäft gefordert – am besten für immer.

"Es ist ein altes Stigma"

Die Stadt Amsterdam hat bislang nur angekündigt, dass Sexarbeit bis zum 1. September untersagt ist. Andere in sogenannten Kontakt-Berufen wie Friseure und Masseure dürfen seit Mitte Mai wieder arbeiten. "Es ist vollkommen absurd, dass ausgerechnet uns nicht getraut wird", sagt Rosie Heart. "Gesundheit und Vorsicht sind unser Job. Es ist ein altes Stigma, dass Prostituierte Krankheiten verbreiten. Wir haben viele Ideen, wie unsere Arbeit sicher fortgesetzt werden kann."

Anwohner Bert Nap hofft, die Krise als Neustart nutzen zu können: "Wenn die Sexarbeiter und ihre Klienten zurückkommen würden, gäbe es keinen Grund zur Beschwerde. Kommt der Massentourismus zurück, geht die Hölle einfach von vorne los"

Anwohner Bert Nap hofft, die Krise als Neustart nutzen zu können: "Wenn die Sexarbeiter und ihre Klienten zurückkommen würden, gäbe es keinen Grund zur Beschwerde. Kommt der Massentourismus zurück, geht die Hölle einfach von vorne los"

Foto: Anne Backhaus/ DER SPIEGEL

Über die Rotlichtviertel-Szenarien der Bürgermeisterin sollte eigentlich bei einer Ratsversammlung Anfang Mai debattiert werden. Die Sitzung ist wegen der Coronakrise vorerst auf Ende des Monats verschoben worden. Das Büro der Bürgermeisterin will derzeit keine Fragen zu Massentourismus und Sexarbeit beantworten.

"Es ist nicht viel von ihr zu hören", sagt Bert Nap. Der Anwohner in De Wallen kann dank der Coronakrise zum ersten Mal wieder durchschlafen und muss morgens nicht mehr als Erstes seine Hauswand von Fäkalien reinigen. Er hat die Pläne der Bürgermeisterin eigentlich begrüßt, nun fühlt er sich jedoch von ihr allein gelassen. "Diese Krise kann ein Neustart sein, wir müssen aber jetzt etwas dafür tun", sagt er.  

Die leeren Straßen in De Wallen offenbaren derweil auch politische Fehlentscheidungen  der vorherigen Regierung. Es sind kaum Anwohner zu sehen, weil es kaum noch welche gibt. Viele sind weggezogen, weil sie sich nicht mehr wohlfühlten oder das Viertel zu teuer für sie geworden ist. Bei einem früheren Versuch, den Rotlichtbezirk von Kriminalität zu befreien, wurden unter anderem 125 Fenster von Sexarbeiterinnen geschlossen. Mit der Folge, dass sich vor den verbliebenen umso mehr Menschen angesammelt haben.

Bert Nap nimmt die U-Bahn, wenn er ein Brot kaufen möchte. "Wir haben keinen Bäcker im Viertel, aber überall gibt es Waffeln mit Nutella und Souvenirs", sagt Nap. "Wenn die Sexarbeiter und ihre Klienten zurückkommen würden, gäbe es keinen Grund zur Beschwerde. Kommt der Massentourismus zurück, geht die Hölle einfach von vorne los. Wir sollten uns also auf das eigentliche Problem konzentrieren: die globale Tourismusindustrie."

Mit dieser Ansicht ist er nicht allein. EU-Kommissar Thierry Breton sagte Ende April  vor einem Ausschuss von Abgeordneten: "Wir müssen eine Antwort auf die Exzesse des Massentourismus finden." Die Abwesenheit von Touristen lässt in einigen Metropolen Europas eine neue, alte Lebensqualität erahnen. Darunter sind Städte wie Barcelona  und Venedig , in denen Anwohner schon oft ihr Leid geklagt haben.

Wie Tourismus nach der Aufhebung von Lockdowns und Reisebeschränkungen aussehen kann, hängt allerdings nicht zuletzt an wirtschaftlichen Interessen. Insbesondere jetzt, wo viele Städte und Betriebe dringend Einnahmen benötigen, wird es vermutlich schwer werden, einen Verzicht auf zahlungswillige Touristen zu fordern. Das gilt auch für den Rotlichtbezirk von Amsterdam: Er gilt als sehr profitabel.

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft

Unter dem Titel »Globale Gesellschaft« berichten Reporterinnen und Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa – über Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Welt, gesellschaftspolitische Herausforderungen und nachhaltige Entwicklung. Die Reportagen, Analysen, Fotostrecken, Videos und Podcasts erscheinen in einer eigenen Sektion im Auslandsressort des SPIEGEL. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird von der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) unterstützt.

Ein ausführliches FAQ mit Fragen und Antworten zum Projekt finden Sie hier.

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