900 negative Tests Cookinseln erklären sich zur Corona-freien Zone

Als auf Neuseeland erste Covid-19-Fälle bekannt wurden, ordneten die Cookinseln Ausgangsbeschränkungen an. Offenbar mit Erfolg: Auf den Atollen wurden bislang keine Infektionen registriert.
Aitutaki gehört zu den in der Südsee gelegenen Cookinseln

Aitutaki gehört zu den in der Südsee gelegenen Cookinseln

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Chad Ehlers/ picture-alliance/ dpa

Geschlossene Läden, Ausgangssperren, überforderte Krankenhäuser - in allen Ecken der Welt kämpfen Menschen gegen das Coronavirus. Doch einen Flecken der Erde hat Sars-CoV-2 offenbar noch nicht erreicht.

Die Cookinseln im Südpazifik haben sich offiziell zu einem Corona-freien Gebiet erklärt. Es seien keine Infektionen mit dem Erreger bekannt, alle 900 Tests seien bislang negativ ausgefallen, teilte das Büro  von Premierminister Henry Puna am Freitag mit.

Als die ersten Covid-19-Fälle im rund 3000 Kilometer entfernten Neuseeland bekannt wurden, hatten die Cookinseln im März Ausgangsbeschränkungen angeordnet. Einige davon wurden nun wieder gelockert.

So ist der Besuch von Gottesdiensten erlaubt, ebenso Reisen zwischen der Hauptinsel Rarotonga, wo die Hauptstadt Avarua liegt, und anderen Inseln. Am Montag sollen die Schulen wieder öffnen. "Wir begrüßen diese gute Nachricht, müssen aber vorsichtig bleiben, denn das Virus ist weiterhin außerhalb unserer Grenzen unterwegs", sagte Regierungschef Puna.

Einige Maßnahmen gelten daher weiterhin: Die Menschen müssen Abstandsregeln befolgen, Versammlungen mit mehr als zehn Personen bleiben verboten. Internationale Flüge werden immer noch eingeschränkt.

Die insgesamt rund 240 Quadratkilometer großen Cookinseln sind ein selbstverwalteter, mit Neuseeland assoziierter Staat aus 15 Atollen. Auf den Inseln leben insgesamt weniger als 20.000 Menschen.

sen/dpa
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