Coronakrise Trump will deutsche Impfstoff-Firma in die USA locken

Im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus will US-Präsident Donald Trump ein deutsches Unternehmen für die USA gewinnen. Die Bundesregierung versucht dagegenzuhalten.
Labormantel vom Tübinger Unternehmen CureVac

Labormantel vom Tübinger Unternehmen CureVac

Foto: Sebastian Gollnow/ dpa

Deutschland und die USA konkurrieren um ein Tübinger Unternehmen, das an einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeitet. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte einen Bericht der "Welt am Sonntag" , wonach sich die US-Regierung um die in Tübingen ansässige Firma CureVac bemüht.

Das Gesundheitsministerium wird in dem Artikel auch mit der Aussage zitiert, die Bundesregierung wolle, dass ein Impfstoff auch in Deutschland und Europa entwickelt werde. Laut dem Bericht versuche hingegen US-Präsident Donald Trump, deutsche Wissenschaftler mit hohen finanziellen Zuwendungen in die USA zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern.

Trump biete der Firma demnach angeblich einen hohen Betrag, um sich deren Arbeit exklusiv zu sichern. Deutschland versuche, das Unternehmen mit finanziellen Angeboten zu halten. CureVac arbeitet dem Bericht zufolge gemeinsam mit dem bundeseigenen Paul-Ehrlich-Institut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel an der Herstellung eines Impfstoffs gegen das Virus.

rwi/dpa/Reuters
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