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Neuer Auslands-Podcast startet Hat China die Coronakrise wirklich schon überwunden?

China war als erstes Land von dem Coronavirus betroffen, als erstes Land scheint China sich nun zu erholen. Hat es die Krise wirklich überwunden? Darüber spricht Juan Moreno im Podcast mit SPIEGEL-Korrespondent Bernhard Zand.
Ein Podcast von Juan Moreno

In Wuhan, der Elf-Millionen-Stadt am Ursprung des Coronakrise, ist am Wochenende nach neun Wochen der Lockdown zu Ende gegangen. Fabriken laufen an, Geschäfte öffnen. China war als erstes Land von dem Coronavirus betroffen. Nun scheint China sich als erstes Land von der Krise zu erholen. Aber ist sie wirklich schon überwunden?

Und: Was heißt das eigentlich, dass in China angeblich Normalität einkehrt? Was für eine Normalität ist das? Und können wir den offiziellen Zahlen wirklich glauben, dass es im Land kaum noch Neuinfektionen gibt? Und was sagt es über den Zustand unserer Welt, dass westliche Staaten nun China um Hilfe anflehen, während die USA als globale Macht unsichtbar sind?

Darum geht es in der allerersten Folge von "Acht Milliarden", dem neuen Auslands-Podcast des SPIEGEL. Unser Pekinger Korrespondent Bernhard Zand spricht mit uns darüber, wie es sich anfühlt, in diesen Tagen in China zu leben: "Peking bietet ein deprimierendes, trostloses Bild", sagt er. In der Folge geht es aber auch über die Welle des Patriotismus, die Chinas Internet jetzt flutet. China ist heute vor allem ein Blick in eine Zukunft, die uns Europäern hoffentlich in sechs, sieben Wochen bevorsteht.

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Bernhard Zand berichtet seit 2012 aus Peking. Er hat den Eindruck, dass vielen Menschen im Westen erst in diesen Tagen die wirtschaftliche Kraft und weltpolitische Bedeutung Chinas so richtig bewusst wird. "Einige haben in Europa bis heute nicht verstanden, wie groß China ist, wie wichtig, wie gigantisch die industrielle Basis", sagt er. Ist die Krise womöglich ein Meilenstein, die deutlich macht, wie sehr sich das Verhältnis zwischen Peking und Washington schon verschoben hat? "Großmächte werden zu Supermächten, in dem sie opportunistisch sind, indem sie Chancen erkennen, indem sie Lücken sehen", sagt Zand.

Trotzdem ist das Leben in China noch lange nicht wieder so wie vor der Krise: Als Zand neulich mit seiner Frau in ihr gemeinsames Lieblingslokal ging, wurde am Eingang nicht nur bei allen Kunden die Temperatur gemessen. Die beiden mussten sich auch weit voneinander entfernt an unterschiedliche Tische setzen. Aus Sicherheitsgründen.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.

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