Podcast Cover
__proto_kicker__
__proto_headline__

Acht Milliarden - Der Auslands-Podcast Kann Donald Trump die Coronakrise politisch überleben?

Der US-Präsident nahm das Virus lange nicht ernst. Nun ist New York zum Epizentrum der Seuche geworden. Wie konnte es dazu kommen? Wie trifft Corona Amerika? Juan Moreno spricht mit den US-Korrespondenten des SPIEGEL.
Ein Podcast von Juan Moreno

New York ist die inoffizielle Hauptstadt der Welt. Und New York ist jetzt auch das Epizentrum der globalen Corona-Pandemie. Wie konnte es dazu kommen, dass diese reiche Stadt vom Virus so überwältigt werden könnte? Und: Warum hat US-Präsident Donald Trump die Krise so lange verharmlost? Nachdem er offenbar lange geglaubt hat, das Coronavirus gehe einfach von selbst wieder weg, nimmt er die Lage nun endlich ernst. Von mehr als 200.000 möglichen Toten sprach Trump diese Woche. Lange nachdem andere Länder drastische Ausgangssperren angeordnet haben, reagieren nun auch die USA.

Warum hat das alles so lange gedauert? Trump muss sich Sorgen machen: Könnten ihn die Coronakrise und der Zusammenbruch der Wirtschaft die Wiederwahl kosten?

Darum geht es in der zweiten Folge von "Acht Milliarden", dem neuen Auslands-Podcast des SPIEGEL. Host Juan Moreno spricht mit drei SPIEGEL-Korrespondenten in den USA über ihre aktuellen Recherchen und über ihren Blick auf den amerikanischen Umgang mit dem Virus - und über die möglichen politischen Folgen.

Podcast »Acht Milliarden« abonnieren

Sie können »Acht Milliarden« in allen Podcast-Apps kostenlos hören und abonnieren. Klicken Sie dafür einfach auf den Link zu ihrer Lieblings-App:

Und abonnieren Sie dann den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Wenn Sie lieber eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie dort einfach nach »Acht Milliarden«. Den Link zum RSS-Feed finden Sie hier .

Marc Pitzke, New-York-Korrespondent des SPIEGEL, lebt seit mehr als 25 Jahren in der Stadt. Er erzählt, wie das Virus seiner Stadt das Gesicht geraubt hat, wie er sie nun tagtäglich erlebt. Wie die Seuche Ärzte und Politiker überwältigt und wie die Stadt mit den vielen Toten umgeht.

In anderen Teilen des Landes zeigten sich die Menschen dagegen noch sorglos, als das Virus in New York längst Menschen tötete: US-Korrespondent Ralf Neukirch ist in den vergangenen Tagen durch den Bundesstaat Texas gefahren, wo die Behörden die Krise bis zuletzt nicht ernst nahmen und die Menschen sich auch in dieser Woche noch fast ohne Einschränkungen bewegten. Unter anderem sprach Neukirch mit dem Besitzer eines Waffenladens, der gerade das Geschäft seines Lebens macht - weil viele Menschen sich in diesen Tagen im großen Stil mit Gewehren eindecken.

Es bleibt ein Rätsel: Warum haben Republikaner das Virus lange verharmlost, während die Demokraten Alarm schlugen? Warum ist selbst diese Krise so politisch? René Pfister, Washington-Korrespondent des SPIEGEL, erklärt im Podcast, warum es so lange gedauert hat, bis Trump in der Krise wirklich gehandelt hat, und was das für seine Wahlchancen im November bedeutet. "Diese Epidemie ist für Trump eine Katastrophe", sagt Pfister. Aber andererseits: Dieser Präsident hat auch wirklich schon sehr viel überstanden, was niemand für möglich gehalten hätte.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.

Abonnieren bei

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.