Coronavirus Wie in Europa gelockert wird – trotz hoher Zahlen

Deutschland hat die Bundesnotbremse – doch auf dem Kontinent geht der Trend in die Gegenrichtung: Von der Schweiz bis zu den Niederlanden, von Italien bis Dänemark öffnen Restaurants und Geschäfte. Der Überblick.
Restaurantgäste vergangene Woche in Roskilde, Dänemark

Restaurantgäste vergangene Woche in Roskilde, Dänemark

Foto: CLAUS BECH / EPA-EFE

Es ist eine verblüffende Entwicklung: Trotz Inzidenzwerten, die ähnlich hoch sind wie in Deutschland und zum Teil sogar um einiges höher, gibt es in vielen Ländern Europas einen deutlichen Öffnungstrend. Und zwar gerade bei Deutschlands Nachbarn.

Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, da die Bundesregierung erstmals eine nationale Ausgangssperre verhängt hat und ein nationales Lockdown-Gesetz in Kraft ist, gehen viele Europäer den entgegengesetzten Weg: Sie öffnen Geschäfte und die Restaurantterrassen. Teilweise gehen die Lockerungen gar deutlich weiter – auch Museen und Kinos gehen mancherorts wieder auf, teilweise sind gar Veranstaltungen in Innenräumen erlaubt.

Ob nun in der Schweiz, Italien, den Niederlanden oder bald auch in Frankreich: Ein frühlingshaftes Öffnungsklima verbreitet sich auf dem Kontinent. Teilweise gegen wissenschaftlichen Rat, aber unter dem Beifall vieler Bürger – und unter dem Druck der Wirtschaft. Hier kommt der Überblick über die vielen europäischen Länder, die ihren Bürgern wieder mehr Freiheiten erlauben.

Niederlande: Lockdown endet trotz Inzidenz von 320

Das aktuellste Beispiel sind die Niederlande: Das Land beendet heute einen viermonatigen Lockdown, trotz einer Sieben-Tage-Inzidenz von 320 (in Deutschland liegt er bei 161). Die Ausgangssperre ist aufgehoben, Geschäfte können unter Auflagen wieder Kunden empfangen, und Gaststätten dürfen ihre Außenbereiche öffnen, zumindest von 12 bis 18 Uhr.

Ein Restaurantangestellter in Amsterdam bereitet die Terrasse für die Öffnung vor

Ein Restaurantangestellter in Amsterdam bereitet die Terrasse für die Öffnung vor

Foto: EVERT ELZINGA / AFP

Die Regierung von Premier Mark Rutte rechtfertigt die Öffnungsschritte mit dem schnellen Impftempo. Mehr als fünf Millionen Bürger haben nach offiziellen Angaben mindestens eine Dosis bekommen. Dies entspricht gut 20 Prozent der Erwachsenen. Die Erwartung: Wenn mehr Menschen geimpft sind, sinken die Infektionszahlen.

Die Lockerungen der Regierung kommen trotz Warnungen aus dem wissenschaftlichen Corona-Beirat. Vergangene Woche hatten niederländische Mediziner von einem Notstand in den Krankenhäusern gesprochen.

Schweiz: Volksfeststimmung auf geöffneten Terrassen

Wiedereröffnete Restaurantterrasse in Zürich vergangene Woche

Wiedereröffnete Restaurantterrasse in Zürich vergangene Woche

Foto: ARND WIEGMANN / REUTERS

Am weitesten gehen die Öffnungen in der Schweiz: Auch hier hat die Regierung – der Bundesrat – den Rat der wissenschaftlichen Taskforce missachtet und massive Lockerungen verhängt. Seit dem 19. April sind nicht nur im ganzen Land die Restaurantterrassen geöffnet, sondern auch Kinos und Theater. Es sind Publikumsveranstaltungen in Innenräumen mit bis zu 50 Menschen zugelassen, an Hochschulen gibt es wieder Präsenzunterricht – und es dürfen sich bis zu zehn Menschen privat treffen. Die Geschäfte sind im ganzen Land schon seit März wieder geöffnet.

Auch Fitnessstudios und Sportanlagen sind offen. Die Folge der Öffnungen war eine volksfestartige Stimmung an den sommerlichen Tagen des vergangenen Wochenendes. Der Bundesrat hat bereits bekannt gegeben, dass es trotz starken politischen Drucks keine weiteren Öffnungen vor dem 26. Mai geben soll – und dass diese vom Fortschritt bei den Impfungen abhängig gemacht würden. Obwohl die Schweiz kein EU-Land ist und eigenständig Vakzinen bestellt hat, ist die Impfkampagne ähnlich schleppend in Gang gekommen wie in Deutschland. Sie nimmt erst seit kurzer Zeit an Fahrt auf. Die Sieben-Tage-Inzidenz war am Mittwoch mit 168 Infektionen pro 100.000 Einwohner ähnlich hoch wie in Deutschland.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Österreich: Im Mai kommt die große Lockerung

Ganz Österreich ist bereits seit einem halben Jahr im Shutdown: Gastronomie, Tourismus und Kultur sind seit dem 3. November 2020 dicht; Geschäfte waren vielerorts offen. Bundeskanzler Sebastian Kurz hat allerdings einen ambitionierten Öffnungsplan: Ab dem 19. Mai soll im ganzen Land massiv gelockert werden.

Wer einen frischen Test, einen Nachweis über eine Impfung oder Genesung vorweisen kann, soll dann Hotels, Restaurants, Kinos und Theater, aber auch Sportstätten besuchen können. Die Restaurants sollen dann nicht nur ihre Außen-, sondern auch ihre Innenbereiche öffnen können. Auch Indoorsport wird wieder zugelassen. Bei Veranstaltungen sollen mit bis zu 1500 Menschen in Innenräumen und bis zu 3000 Personen draußen zusammenkommen dürfen. Ab 1. Juli sollen dann – wenn alles gut geht – auch Hochzeitsfeiern und Vereinsfeste wieder erlaubt werden.

Im Burgenland galt vorübergehend ein härterer Lockdown: Seit vergangener Woche sind dort Geschäfte wieder geöffnet

Im Burgenland galt vorübergehend ein härterer Lockdown: Seit vergangener Woche sind dort Geschäfte wieder geöffnet

Foto: Robert Jaeger / dpa

Auch in Österreich gibt es landesweit unterschiedliche Regeln: In Wien galt ein härterer Lockdown als im Rest des Landes, dieser soll bereits kommende Woche gelockert werden. Ab Montag, dem 3. Mai, dürfen dann nicht nur Geschäfte wieder öffnen, sondern auch Friseure, Kosmetiker, Fußpfleger oder Masseure – die Kundinnen und Kunden müssen teilweise einen Test vorzeigen. Auch Museen und Zoos öffnen. Das Bundesland Vorarlberg musste seinen Lockdown diese Woche allerdings verschärfen.

Frankreich: Macron will Lockerungen trotz hoher Zahlen

Irgendwann in diesem Frühjahr ist Präsident Emmanuel Macron zu der Erkenntnis gekommen, dass man in Frankreich mit dem Virus leben müsse. Er nahm Abstand von seiner bisherigen Forderung, Öffnungen von einem niedrigen Inzidenzwert abhängig zu machen. Und so hält er auch jetzt an einem Stufenplan für geplante Lockerungen fest – obwohl 6000 Covid-19-Patienten auf Frankreichs Intensivstationen liegen und die Zahl der täglichen Neuinfektionen seit Tagen bei 30.000 liegt. Am Freitag will der Präsident dem Land eine neue Öffnungsstrategie vorstellen.

Seit Beginn dieser Woche sind die Vor- und Grundschulen des Landes wieder geöffnet, ab dem 3. Mai sollen auch die Collèges und Gymnasien hinzukommen. Außerdem wird dann die landesweit geltende Regel aufgehoben, sich nicht mehr als zehn Kilometer von seinem Wohnort zu entfernen.

Die Pariser Cafés sind schon seit Oktober geschlossen – ab Mai sollen sie wieder öffnen

Die Pariser Cafés sind schon seit Oktober geschlossen – ab Mai sollen sie wieder öffnen

Foto: GONZALO FUENTES / REUTERS

Die zweite Etappe der geplanten Lockerungen sieht ab Mitte Mai die Öffnung von Café- und Restaurantterrassen sowie einiger Kultureinrichtungen vor. Auch bestimmte Geschäfte sollen dann wieder öffnen können. In Museen, Theatern und Konzertsälen sollen dann stark beschränkte Besucherzahlen gelten. In der Diskussion sind 35 von möglichen 100 Prozent Auslastung.

Der letzte Schritt könnte dann, wenn alles gut geht, im Juni mit der Öffnung der Innenräume von Restaurants und Sportklubs erfolgen. »Wir werden diese Öffnungen sehr vorsichtig vollziehen«, kündigte Macron an. Alle zwei Wochen sollen die Zahlen neu evaluiert werden.

Die seit Mitte Oktober geltende nächtliche Ausgangssperre bleibe bestehen, kündigte der Präsident an, wahrscheinlich sogar bis in den Juni hinein. Möglich aber, dass man das bisher vorgeschriebene »couvre-feu« ab 19 Uhr um ein oder zwei Stunden nach hinten verlege. So oder so, die Franzosen wären dann landesweit acht Monate abends eingesperrt gewesen.

Italien: Nach der dritten Welle öffnen die Restaurants

In Italien gehen harte Wochen strenger Einschränkungen zu Ende: Nachdem die dritte Welle etwas abgeebbt ist, dürfen seit Montag fast im ganzen Land die Restaurants wieder ihre Terrassen öffnen – die meisten Regionen sind seither wieder »gelbe Zonen« und können damit lockern. Auch Kinos, Museen, Theater und Konzertsäle sind unter strengen Kapazitätsauflagen wieder besuchbar. Das Reisen wurde erleichtert: Bis Montag durften Italienerinnen und Italiener ihre eigene Kommune nicht verlassen. Nun dürfen sie sich frei in ihrer Region bewegen und können ohne Auflagen in andere gelbe Zonen reisen.

Besucher im Museum »Galleria D'Italia« in Mailand

Besucher im Museum »Galleria D'Italia« in Mailand

Foto: Emanuele Cremaschi / Getty Images

Weitere Öffnungsschritte sind in den kommenden Wochen vorgesehen: Am 15. Mai folgen die Schwimmbäder, am 1. Juni die Sportstudios. Ab dem 1. Juli dürfen dann auch Freizeitparks und Wellnesscenter den Betrieb aufnehmen; auch Kongresse sollen dann erlaubt werden.

Schulen sind in ganz Italien wieder geöffnet, in den gelben Zonen sind die jüngeren Klassen komplett im Präsenzunterricht, die älteren mindestens zu 70 Prozent. Zudem können Studierende dort wieder in die Universitäten.

Ein Restaurant beim Mailänder Dom an diesem Montag

Ein Restaurant beim Mailänder Dom an diesem Montag

Foto: Matteo Corner / EPA-EFE

Härtere Regeln gelten in den orangen Zonen (derzeit Basilicata, Kalabrien, Apulien, Sizilien und Aosta-Tal) und auf Sardinien, der einzigen roten Zone. Aber auch dort sind die Schulen – allerdings unter strengeren Auflagen – geöffnet.

Nordeuropa: Nur die Schweden lockern nicht weiter

Dänemark hat schneller geöffnet als geplant. Dies liegt vor allem am rasch eingeführten digitalen Corona-Pass. Mit der App können die Dänen nachweisen, dass sie in den zurückliegenden 72 Stunden negativ getestet wurden, geimpft sind oder während der vergangenen zwei bis zwölf Wochen infiziert waren. Auch Ausweise in Papierform sind möglich.

Die Ibiza Beach Bar in Kopenhagen am vergangenen Freitag

Die Ibiza Beach Bar in Kopenhagen am vergangenen Freitag

Foto: 'lafur Steinar Rye Gestsson / AP

Restaurants, Geschäfte, Schönheitssalons, Museen und andere Einrichtungen haben nun wieder geöffnet. Viele Schüler werden im Klassenzimmer unterrichtet. Sportveranstaltungen sind mit begrenzter Zuschauerzahl erlaubt. Falls es örtlich zu einem deutlichen Anstieg der Corona-Infektionen kommt, treten dort Einschränkungen in Kraft.

In Finnland hat die Regierung angekündigt, dass sie das am 1. März in Kraft getretene Notfallgesetz, mit dem sie unter anderem in die regionalen Gesundheitssysteme eingreifen kann, aufheben will. Lockerungen gibt es in dem Land bereits seit einigen Wochen. So hat die Transportbehörde die Anweisung zurückgenommen, nach der in den Zügen, Bussen und Straßenbahnen des Großraums Helsinki nur noch die Hälfte der sonst erlaubten Passagiere befördert werden durfte. Die finnische Gastronomie hat den Betrieb wieder aufgenommen, allerdings mit regional unterschiedlichen Auflagen, etwa einer reduzierten Gästezahl und einer Sperrstunde um 23 Uhr.

Keine Veränderungen gibt es dagegen in Schweden. Regierung und Gesundheitsbehörden mahnten die Bürger in den vergangenen Wochen wiederholt, sich an die Regeln zu halten – »die Bereitschaft dazu geht Woche um Woche zurück, das ist besorgniserregend«, sagte Gesundheitsministerin Lena Hallengren. Die Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Schweden momentan die zweithöchste in der EU, nur in Zypern ist sie noch höher.

In Schweden waren Geschäfte und Restaurants unter Auflagen stets geöffnet, die damit verbundenen Einschränkungen gelten weiterhin – so darf Alkohol nur bis 20 Uhr ausgeschenkt werden, eine halbe Stunde danach endet der Tischservice auch für Speisen und andere Getränke. Öffentlich dürfen maximal acht Menschen zusammenkommen, das gilt auch für Demonstrationen, Sport- und Kulturveranstaltungen oder Märkte. Kinos, Theater und Konzerthäuser bleiben darum geschlossen.

Polen, Slowakei, Ungarn: Es wird vorsichtig geöffnet

Die sogenannten Visegrad-Staaten waren monatelang von extrem hohen Infektionszahlen und Todesraten heimgesucht worden. Jetzt zeichnet sich eine deutliche Besserung ab, die Regierungen in Polen, Ungarn, der Slowakei und Tschechien setzen auf einen vorsichtigen Öffnungskurs.

Ein geschlossenes Restaurant in Warschau am 11. April

Ein geschlossenes Restaurant in Warschau am 11. April

Foto: Mateusz Marek / EPA

Am vorsichtigsten ist Polen: Dort registrierten die Behörden am Dienstag nur noch 5709 Neuinfektionen, dabei waren es am 1. April noch mehr als 35.000 gewesen. In elf von 16 Wojewodschaften gehen die Klassen eins bis drei wieder zur Schule. Friseurläden dürfen öffnen. Aber Kinos, Museen, Einkaufszentren und Restaurants bleiben geschlossen. Eine erste Impfdosis hat etwa ein Viertel der Polen erhalten, aber die Regierung will ausdrücklich keine Lockerungen für sie einführen.

Am Mittwochvormittag kündigte Premier Mateusz Morawiecki Lockerungen für Mai an. Dann dürfen Schritt für Schritt Schulen, Museen, Hotels und Einkaufszentren wieder öffnen. Ab dem 29. Mai sollen alle Kinder wieder zur Schule gehen sowie Kinos und Theater wieder vor halbem Publikum spielen dürfen.

In der Slowakei dürfen Restaurants und Cafés Gäste auf ihren Außenterrassen bewirten, viele Geschäfte und Fitnessstudios öffnen wieder. Weiterhin gilt jedoch eine Ausgangssperre ab 21 Uhr. Privat treffen dürfen sich maximal zwei Menschen aus zwei Haushalten.

Beim Eintritt werden vielerorts negative Tests verlangt. In Tschechien wurden Mobilitätsbeschränkungen zwischen den Landkreisen aufgehoben, Grundschüler erhalten Wechselunterricht.

Ein mobiles Impfzentrum in der ungarischen Stadt Nabrad – bereits die Hälfte der Bevölkerung im Land ist geimpft

Ein mobiles Impfzentrum in der ungarischen Stadt Nabrad – bereits die Hälfte der Bevölkerung im Land ist geimpft

Foto: Attila Balazs / EPA

Am weitesten geht Ungarn, wo knapp die Hälfte der Bevölkerung zumindest einmal geimpft ist, teilweise mit russischen und chinesischen Impfstoffen. Ende des Monats sollen dort sogar Hotels, Theater, Kinos, Schwimmbäder und Restaurants ihre Innenräume wieder öffnen – allerdings nur für Gäste mit Impfnachweis. Die Regierung von Viktor Orbán lässt an einer eigenen Vakzine arbeiten. Er soll auf der Technologie des chinesischen Impfstoffs beruhen und auch Schutz vor Virusvarianten bieten.

Spanien: Restaurants sind schon offen – und bald folgt mehr

Ministerpräsident Pedro Sánchez ist entschlossen, den Alarmzustand in Spanien am 9. Mai nicht weiter verlängern zu lassen. Dieser ermöglicht es den autonomen Regionen des Landes, strenge Restriktionen zu erlassen: Abends gilt landesweit eine Ausgangssperre, Menschen dürfen ihre Region oft nur aus triftigem Grund verlassen.

Touristen auf einer Restaurantterrasse in Palma de Mallorca

Touristen auf einer Restaurantterrasse in Palma de Mallorca

Foto: JAIME REINA / AFP

Nach dem 9. Mai werden diese besonders strikten Maßnahmen wohl wegfallen, Gerichte werden darüber entscheiden, ob sie dann noch verhältnismäßig sind und die Regionen über ausreichend Kompetenzen verfügen, sie zu erlassen.

Im Vergleich zu Deutschland hat Spanien schon seit Herbst einige Bereiche des öffentlichen Lebens stärker gelockert: Die Schulen blieben offen, Geschäfte durften Kunden empfangen, selbst Restaurants und Bars waren nicht vollständig geschlossen.

Bei den Neuinfektionen steht Spanien aktuell nur minimal besser da als Deutschland. Nach einer heftigen dritten Infektionswelle zu Beginn des Jahres bahnte sich in den vergangenen Wochen bereits eine vierte an; die scheint sich nun aber abzuflachen. Die Todeszahlen bleiben konstant. Expertinnen und Experten führen das vor allem darauf zurück, dass viele der Schwächsten bereits gestorben sind – und die über 80-Jährigen beinahe vollständig immunisiert sind.

Hinweis der Redaktion: Wir hatten die Sieben-Tage-Inzidenz für die Niederlande zunächst mit mehr als 200 angegeben. Tatsächlich sind es aktuell mehr als 320 Infizierte auf 100.000 Einwohner. Die Zahlen sind korrigiert.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.