Coronavirus in Afrika Eine HIV-Klinik in Simbabwe bereitet sich auf das Schlimmste vor

Millionen HIV-Infizierte sind unter anderem wegen erhöhter Tuberkulose-Gefahr vom Coronavirus bedroht. Darunter viele Kinder. Besuch in einem Krankenhaus in Simbabwe.
Aus Harare berichtet Anne Backhaus
Die Newlands Clinic in Harare behandelt derzeit 7000 Kinder, Jugendliche und Mütter, die mit HIV infiziert sind

Die Newlands Clinic in Harare behandelt derzeit 7000 Kinder, Jugendliche und Mütter, die mit HIV infiziert sind

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Patrick Rohr/ Ruedi Lüthy Foundation

Globale Gesellschaft

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Mit Margie Pascoe durch die Klinik zu laufen, ist ein wenig so, wie plötzlich in einer Arztserie dabei zu sein. Die Medizinerin im gestärkten weißen Kittel hat ein zugewandtes Gesicht, ist freundlich und besonnen. Wirklich alle Patienten, die sie auf den Gängen trifft, freuen sich, sie zu sehen. Die Krankenschwestern und anderen Mediziner ebenso. Pascoe, 56, hält oft an, berührt Schultern, lächelt, hört viel zu.

Die Newlands Clinic  liegt im Nordosten von Harare an einer der großen Straßen, die wie Schlagadern bis ins Zentrum der Hauptstadt Simbabwes führen. Alte Bäume säumen das niedrige Klinikgebäude, in der Mitte ein ruhiger Innenhof, davon gehen die Behandlungszimmer ab. Manchmal steht eine Tür offen. Da sitzt dann zum Beispiel eine andere Ärztin und hört aufmerksam einem Kind zu. "Wir legen viel Wert auf guten Umgang miteinander", sagt Pascoe, als wolle sie die ersten Eindrücke unterstreichen. "Das hilft beim Gesundbleiben."

Medizinerin Margie Pascoe

Medizinerin Margie Pascoe

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Ruedi Lüthy Foundation

Pascoe sieht täglich sehr viele Menschen, die dringend gesund bleiben müssen. Das war bereits bei dem Besuch Ende vergangenen Jahres so, der noch nicht von der Corona-Pandemie überschattet war. Heute sind es noch mehr. Sie alle sind HIV-positiv. Sie alle müssen jetzt auch noch Covid-19 fürchten, obwohl es in Simbabwe bislang kaum bestätigte Fälle gibt. "Das Coronavirus hängt wie ein Damoklesschwert über uns", sagt Margie Pascoe.

Das hat mehrere Gründe.

HIV, Tuberkulose und Coronavirus

Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) macht Menschen besonders angreifbar für eine Vielzahl an Krankheiten. So ist auch Covid-19 für sie eine wesentlich größere Bedrohung, als es ohnehin schon für gesunde Menschen ist. Es wird zwar vermutet, dass HIV-Infizierte, die sich in medizinischer Behandlung befinden und antiretrovirale Medikamente bekommen, die eine Virusvermehrung hemmen, relativ sicher vor dem Coronavirus sind. Zumindest solange sie ihre Tabletten regelmäßig nehmen.

Das große Problem, das jedoch alle von ihnen betrifft, ist die bakterielle Infektionskrankheit Tuberkulose, die bevorzugt die Lunge befällt - und einen Großteil der HIV-Infizierten. Die Ergebnisse einer neuen Studie deuten darauf hin , dass Menschen mit Tuberkulose weitaus anfälliger für eine Corona-Infektion sind und die Krankheit bei ihnen zudem schwerer verläuft.

Ruedi Lüthy legt Wert darauf, sich für Patienten Zeit zu nehmen

Ruedi Lüthy legt Wert darauf, sich für Patienten Zeit zu nehmen

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Simon Huber/ Ruedi Lüthy Foundation

"Man muss davon ausgehen, dass im Lauf von zehn Jahren nach der Ansteckung mit HIV jeder der Betroffenen eine Tuberkulose entwickelt", sagt Klinikgründer Ruedi Lüthy, 79. Der Mediziner gilt als einer der Pioniere der Aidsbekämpfung, hat seit den Achtzigerjahren HIV-Infizierte behandelt und 2003 die heutige Ruedi Lüthy Foundation ins Leben gerufen, mit der er die Newlands Clinic aufbauen konnte. "Selbst wenn eine Tuberkulose auskuriert wird, bleibt die Lunge häufig dauerhaft geschädigt", sagt Lüthy. Da Covid-19 unter anderem die Lunge befällt, sind HIV-Infizierte einem erhöhten Risiko ausgesetzt, daran zu erkranken.

Für die Ärzte und das Pflegepersonal der Newlands Clinic ist die Coronakrise sowohl besorgniserregend als auch eine zusätzliche Belastung, da ihre Patienten nun besonderen Schutz benötigen. Knapp 7000 Kinder, Jugendliche und Frauen werden in der Klinik betreut. Sie alle erhalten regulär zum Beginn ihrer Behandlung für sechs Monate eine Tuberkuloseprophylaxe.

"Nun müssen wir uns aber zusätzlich einiges einfallen lassen und Untersuchungen machen, die sonst nicht vorgesehen sind", sagt Lüthy. "Vor allem bei Kindern braucht es zum Beispiel viel Zeit, um für Tests eine Sekretprobe aus der Lunge zu bekommen." Denn trotz Vorsorge können Erkrankungen auftreten, manchmal sind sie auch nicht sofort offensichtlich.

Aids in Afrika

Weltweit und insbesondere in Afrika haben jedoch viele Menschen mit HIV gar keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung und sind sozusagen doppelt gefährdet.

Laut der Deutschen Aidshilfe lebten Ende 2018 weltweit 37,9 Millionen Menschen mit HIV. 24,5 Millionen von ihnen hatten im Juni 2019 Zugang zu HIV-Medikamenten. Zwar geht durch Präventionsmaßnahmen, Ausweitung der Versorgung mit Medikamenten und bessere soziale wie medizinische Betreuung jährlich die Zahl der Infizierten und Todesfälle zurück. Doch nach dem gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen zu HIV und Aids (UNAIDS)  "ist die HIV-Epidemie nach wie vor eine der größten Katastrophen der Menschheit".

Jeden Tag infizieren sich noch immer knapp 4700 Menschen neu. Und täglich sterben noch immer mehr als 2000 Menschen an Aids.

In Subsahara-Afrika ist die Lage besonders ernst. 25,6 Millionen der HIV-positiven Menschen, also ein Großteil derer, die 2018 erfasst wurden, leben dort. Nirgendwo sonst sind so viele Kinder betroffen: 90 Prozent der weltweiten Neuinfizierungen bei Kindern wurden in afrikanischen Staaten südlich der Sahara registriert. Eine Corona-Erkrankung verläuft bei Kindern nach bisherigen Erkenntnissen nicht so schwer wie bei Erwachsenen. Sind Kinder aber mit HIV infiziert und nicht in Behandlung, sind sie womöglich weitaus gefährdeter. In Afrika betrifft das Millionen junger Menschen.

Tamayi Moyo ist 16 Jahre alt und HIV-positiv. Ihre Erkrankung ist in Simbabwe ein Tabu

Tamayi Moyo ist 16 Jahre alt und HIV-positiv. Ihre Erkrankung ist in Simbabwe ein Tabu

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Anne Backhaus/ DER SPIEGEL

Die 16-jährige Tamayi Moyo, die ihren eigentlichen Namen aus Angst vor Anfeindungen nicht öffentlich nennen möchte, kam wie viele andere Kinder mit HIV zur Welt. Längst ist die Erkrankung von Millionen von Menschen nicht mehr zwangsläufig auf sexuellen Kontakt zurückzuführen. Das Stigma ist allerdings geblieben. Wer sich angesteckt hat, der hatte Sex und ist selbst schuld. Oder gefährlich für andere. So der weitverbreitete Glaube.

In Simbabwe kann Moyo nicht offen über ihre HIV-Infektion sprechen, obwohl dort 1,3 Millionen Menschen wie sie HIV-positiv sind. "Es ist ein absolutes Tabu", sagt Tamayi Moyo. "Nur meine engste Familie weiß, was mit mir ist."

Moyo trägt Cap und zerrissene Jeans. Am liebsten wäre sie "ganz normal". Im Alter von zwölf Jahren, kurz nach dem Tod ihrer Mutter, hat sie erfahren, dass diese sie bei der Geburt mit dem Virus angesteckt hat. So werden die meisten Kinder infiziert. Ihre Zwillingsschwester jedoch nicht. "Ich war so wütend auf sie", erinnert sich Moyo. "Normalerweise werden die HIV-Leute bei uns gemieden. Keiner will das Zimmer oder die Teller mit ihnen teilen. Aber bei uns war es andersrum. Ich bin meiner Schwester ein halbes Jahr aus dem Weg gegangen und konnte sie kaum ansehen." Inzwischen hat sich das Verhältnis gebessert. Auch deshalb, weil Tamayi Moyo nun zweimal pro Woche in der Klinik ist.

Scham und Armut

Dort wird sie nicht nur untersucht und bekommt Medikamente, sie nimmt auch an den regelmäßigen Gesprächsrunden für Jugendliche teil. "Uns geht es allen gleich, deswegen können wir über alles sprechen", sagt Moyo. "Das hat mir mit der Wut geholfen." Ihren Freunden aus der Schule wagt sie nicht, von ihrer Erkrankung zu erzählen. Einmal hat sie ihnen einen Kurzfilm im Internet gezeigt, in dem ein junges Mädchen ihren Freundeskreis über ihre HIV-Infektion informiert hat. Tamayi Moyo wollte die Reaktion testen.

"Alle haben dieses Mädchen ausgelacht, sie Schlampe genannt." Moyo hat danach nie wieder überlegt, offen mit ihren Freunden zu sprechen.

Die Scham, erkrankt zu sein, und die Angst vor sozialer Ächtung führen dazu, dass sich viele Menschen nicht behandeln lassen. Sie wollen nicht beim Betreten einer Klinik gesehen werden. Ein weiterer Faktor ist Armut. Ein Großteil der Menschen kann sich keinen Arzt leisten. In der Newlands Clinic sind alle Leistungen für die Patienten kostenlos. Die Klinik ist nicht nur optisch eine Art Oase. Sie kann jedoch kaum noch Menschen aufnehmen, obwohl inzwischen täglich viele schwer Erkrankte dort ankommen und um Hilfe bitten.

Die katastrophale Situation in Simbabwe

In Simbabwe ist das Gesundheitssystem nahezu kollabiert. Erst wurden im Herbst des vergangenen Jahres 435 Mediziner entlassen, weil sie sich für eine angemessene Behandlung eingesetzt hatten. Daraufhin begannen viele Krankenschwestern und Ärzte der öffentlichen Krankenhäuser zu streiken. In einem Statement der Ärzteschaft ist von einem "stillen Genozid" die Rede, der an der Bevölkerung Simbabwes begangen werde. Selbst Menschen mit eigentlich heilbaren Krankheiten oder Verletzungen sterben, weil sie nirgendwo behandelt werden können. In vielen Krankenhäusern gibt es nicht mal mehr Bandagen, Spritzen oder Operationshandschuhe. Von Medikamenten, Beatmungsgeräten oder Covid-19-Tests ganz zu schweigen.

Auch deshalb könnten die bislang registrierten Corona-Fälle in Simbabwe noch so gering sein.

In der Apotheke der Newlands Clinic gibt es noch Medikamente. In vielen Krankenhäusern in Simbabwe fehlt es an ihnen - wie auch an Verbandsmaterial, Spritzen und Beatmungsgeräten

In der Apotheke der Newlands Clinic gibt es noch Medikamente. In vielen Krankenhäusern in Simbabwe fehlt es an ihnen - wie auch an Verbandsmaterial, Spritzen und Beatmungsgeräten

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Simon Huber/ Ruedi Lüthy Foundation

Gleichzeitig ist die Bevölkerung extrem geschwächt und traumatisiert. Diktator Robert Mugabe wurde Ende 2017 nach 37 Jahren an der Macht vom Militär abgesetzt. Seitdem hat sein Nachfolger Emmerson Mnangagwa das Land nach und nach in den Ruin getrieben. Ständige Preis- und Steuererhöhungen, Mangel an Grundnahrungsmitteln, Misswirtschaft und Korruption setzen der Bevölkerung zu. Die Uno warnte vor "von Menschenhand geschaffenen Hungertoden". 60 Prozent der 14 Millionen Menschen in Simbabwe sollen unter Nahrungsmittelengpässen leiden oder sich Nahrung nicht mehr leisten können.

"Unsere HIV-Patienten haben deshalb eigentlich oft eine viel bessere Lebenserwartung als andere Menschen hier", sagt Margie Pascoe. Die medizinische Leiterin der Klinik zeigt die Labors und die umfangreich ausgestattete Apotheke, führt durch den Warteraum, die Nebengebäude und Schulungsräume, in denen unter anderem auch medizinisches Fachpersonal ausgebildet wird. "Wer bei uns in Behandlung ist, achtet viel mehr auf sich und wird viel seltener krank. Wir informieren ausführlich über die Bedeutung von regelmäßiger und guter Nahrung und geben außerdem Essen an bedürftige Patienten aus."

Kampf gegen den Hunger

Und das werden immer mehr. Seit Beginn des Jahres mussten die Essensrationen stark erhöht werden. Die Klinik versorgt inzwischen gut 500 Patienten und ihre Familien, also circa 20.000 Menschen, mit Grundnahrungsmitteln wie Maismehl, getrockneten Bohnen, Pflanzenöl und einem Konzentrat aus Sojabohnen und Vitaminen. Kinder und Jugendliche bekommen außerdem ein vorgefertigtes Pulver mit Proteinen als Unterstützung für das Wachstum.

In Simbabwe leiden viele Menschen Hunger und nehmen oft nur noch eine Mahlzeit pro Tag ein

In Simbabwe leiden viele Menschen Hunger und nehmen oft nur noch eine Mahlzeit pro Tag ein

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Simon Huber/ Ruedi Lüthy Foundation

Die Essensrationen sind nicht nur eine Hilfe für Menschen, die sonst Hunger leiden müssten. Sie sind auch entscheidend für den Erfolg einer Behandlung und überlebenswichtig. Denn die antiretroviralen Medikamente haben einen erhöhten Appetit als Nebenwirkung. Wer sie nimmt und nicht genug Nahrung hat, setzt sie bald wieder ab. Und in Simbabwe hat kaum noch jemand Geld für genug Nahrung.

Das Land ist nur einer von vielen afrikanischen Staaten, in denen die Menschen bereits um die Grundversorgung mit dem Nötigsten kämpfen müssen und kaum auf staatliche Unterstützung hoffen können. Hinzu kommen weitere Faktoren wie eine vielerorts nicht existente Wasserversorgung, die allein schon das regelmäßige Händewaschen, das zur Prävention einer Corona-Infektion dringend empfohlen wird, unmöglich machen. Zusätzlich erschweren Fake News, in denen zum Beispiel zur Vorsorge gegen Covid-19 zum Gurgeln mit Bleichmittel geraten wird, den Schutz der Bevölkerung. Auch soziale Distanz ist für einen Großteil der Menschen nicht umsetzbar. Einige schlafen mit acht Personen in einem Zimmer, teilen sich eine Toilette mit einem ganzen Dorf.

"Uns steht womöglich eine Katastrophe bevor", sagt Lüthy. "Wir wissen nicht, wie stark Covid-19 Simbabwe treffen wird. Ich habe aber Sorge, wie es in einem Monat bei uns aussieht. Und in vielen anderen afrikanischen Ländern."

In Simbabwe erklärte derweil Verteidigungsminister Oppah Muchinguri, die Corona-Pandemie sei  "Gottes Strafe gegenüber den Staaten, die Sanktionen gegen uns verhängt haben". Damit hat er wohl Europa und die USA gemeint. Die Regierung hat aber dann doch einen 21-tägigen Lockdown angeordnet, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Ein sinnvolles Vorgehen. Für einen Großteil der Bevölkerung aber könnte diese Maßnahme ohne weitere Hilfe der Regierung eine echte Härteprobe werden.

Viele Menschen haben kein geregeltes Einkommen und leben von dem, was sie täglich verdienen. Sie können keine Lebensmittel für mehrere Wochen kaufen. Noch dazu sollen sich die Preise einiger Produkte nun wegen der starken Nachfrage verdoppelt haben. Für Hunderttausende bedeutet der angeordnete Covid-19-Schutz also eine konkrete Bedrohung: zu Hause zu hungern.

In einem Pavillon vor der Klinik werden Besucher auf Covid-19-Symptome untersucht

In einem Pavillon vor der Klinik werden Besucher auf Covid-19-Symptome untersucht

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Ruedi Lüthy Foundation

Vor der Newlands Clinic steht jetzt ein Zeltpavillon, eine Art Schleuse, in der jeder ankommende Besucher befragt, auf Husten und Fieber untersucht wird. Menschen mit Verdacht auf eine Corona-Infektion werden umgehend in ein Krankenhaus geschickt, das für die Aufnahme von Covid-19-Verdachtsfällen bestimmt wurde. "HIV-Patienten mit unterdrückter Viruslast, die nicht noch andere medizinische Probleme haben, erhalten von uns außerdem genügend HIV-Medikamente für drei Monate. So können sie zu Hause bleiben und sind dem Covid-19-Virus nicht unnötig ausgesetzt", sagt Lüthy.

Die Klinik hofft auf eine Lieferung von dringend benötigten Medikamenten im April. "Wir werden weiterhin so gut es geht für unsere Patienten da sein", sagt Margie Pascoe. "Meine größte Sorge ist, dass aufgrund der extrem eingeschränkten Gesundheitssysteme in Afrika nicht alle Menschen ausreichend medizinisch versorgt werden können."

Noch vor wenigen Wochen stand die Medizinerin zum Feierabend vor der Klinik, lächelte auch mit ihren Augen und gab damals schon nicht die Hand zum Abschied. Heute hat sie kaum Zeit zum Telefonieren.

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft

Unter dem Titel »Globale Gesellschaft« berichten Reporterinnen und Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa – über Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Welt, gesellschaftspolitische Herausforderungen und nachhaltige Entwicklung. Die Reportagen, Analysen, Fotostrecken, Videos und Podcasts erscheinen in einer eigenen Sektion im Auslandsressort des SPIEGEL. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird von der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) unterstützt.

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