Medienberichte Privatjet von Donald Trump nach Triebwerkschaden offenbar notgelandet

Mehrere US-Medien berichten von einem Sicherheitsvorfall auf einem Flug des Ex-US-Präsidenten Donald Trump am Wochenende. Trump war demnach mit dem Privatjet eines Spenders unterwegs, als der Motor ausfiel.
Der frühere US-Präsident Donald Trump bei einem Auftritt Ende Februar

Der frühere US-Präsident Donald Trump bei einem Auftritt Ende Februar

Foto: CHANDAN KHANNA / AFP

Ex-US-Präsident Donald Trump musste seine Rückreise von einer Spenderveranstaltung der Republikanischen Partei am Wochenende offenbar wegen einer technischen Panne zeitweise unterbrechen. Wie das Onlineportal »Politico « und die »Washington Post « übereinstimmend berichten, musste Trumps Privatflugzeug nach einem Triebwerksschaden notlanden. Ein Sprecher Trumps kommentierte die Panne auf Anfrage der »Washington Post« zunächst nicht.

Der Vorfall soll sich demnach am Samstagabend rund 20 bis 30 Minuten nach dem Start in New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana ereignet haben. Der Jet kehrte daraufhin zum Flughafen in New Orleans zurück.

An Bord des außerplanmäßig gelandeten Jets vom Typ Dassault Falcon 900 sollen neben Trump auch Berater und Mitarbeiter des früheren Präsidenten sowie Personenschützer des Secret Service gewesen sein. Die Maschine soll Trump laut der »Washington Post« von einem der auf dem Event anwesenden Spender zur Verfügung gestellt worden sein.

Weiterreise in anderem Privatjet

Die Rückreise zu seinem Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach im Bundesstaat Florida setzte Trump den Berichten zufolge mit einem anderen Privatflieger eines Spenders fort.

Trump ist auch nach seiner Niederlage gegen den Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl im November 2020 eine der wichtigsten Figuren bei den Republikanern und auch bei konservativen Wählern nach wie vor beliebt. Zu einer möglichen erneuten Präsidentschaftskandidatur 2024 hat sich der 75-Jährige bislang noch nicht eindeutig geäußert.

Trump bezeichnete Putin wiederholt als »schlau«

Zuletzt fiel Trump vor allem mit Lob für den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf. Der Ex-US-Präsident bezeichnete Putin vor Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine als »genial« und »schlau« und prahlte damit, wie gut er den russischen Staatschef kenne. Nach dem russischen Einmarsch im Nachbarland bezeichnete Trump den Krieg zwar als »schreckliche Katastrophe«, nannte den russischen Präsidenten aber erneut »schlau«.

Bei der Rede in einem Luxushotel in New Orleans am vergangenen Samstag schlug Trump nach Angaben der »Washington Post« vor, die USA sollten US-Kampfjets mit chinesischen Fahnen markieren und dann Russland bombardieren. »Und dann kämpfen sie gegenseitig und wir lehnen uns zurück und schauen zu.«

fek/AFP/Reuters