Wahlkampfauftritt in Arizona Kampfjet fängt bei Trump-Rede Flugzeug ab

Bei einer Wahlkampfrede von Donald Trump in Arizona ist ein Flugzeug in den Luftraum der Veranstaltung eingedrungen und musste aus dem gesperrten Gebiet eskortiert werden. Der US-Präsident kommentierte den Zwischenfall.
Donald Trump kam mit der "Air Force One" auf dem Flughafen Laughlin/Bullhead an

Donald Trump kam mit der "Air Force One" auf dem Flughafen Laughlin/Bullhead an

Foto:

Evan Vucci / AP

Bei einer Wahlkampfrede von US-Präsident Donald Trump in Arizona hat ein Flugzeug den Luftraum der Veranstaltung verletzt. Das Nordamerikanische Luftraum-Verteidigungskommando teilte am Mittwoch mit, dass ein Flugzeug in eine gesperrte Zone um den Veranstaltungsort in Bullhead City eingedrungen sei und nicht auf Funksprüche reagiert habe.

Demnach meldete sich der Pilot erst, als ein F-16-Kampfjet Signalleuchten eingesetzt habe. Die Maschine sei ohne weitere Zwischenfälle aus dem gesperrten Gebiet eskortiert worden.

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Auch Trump wurde offenbar auf den Zwischenfall aufmerksam. An einer Stelle unterbrach er seine Rede, schaute in den Himmel und mutmaßte, dass der Pilot des Kampfjets ihm gegenüber habe angeben wollen.

Kurze Zeit später zeigten TV-Bilder scheinbar Rauch von den abgefeuerten Signalleuchten, die Trump sichtlich erfreuten: "Schaut euch das an! Schaut, schaut, schaut! Schaut euch das an: Sie haben dem Präsidenten eine kleine Vorführung gegeben." Das Publikum skandierte "USA".

Laut CNN  reagierten auch die anwesenden Secret-Service-Agenten auf den Vorfall, sie hätten sich schnell auf den Präsidenten zubewegt, die Bühne betraten sie nicht. Für die CNN-Reporter sei das Flugzeug vom Boden aus nicht sichtbar, der Kampfjet aber hörbar gewesen. Auf Fotos und Videoaufnahmen sind Jet und weißer Rauch zu sehen.

ngo/dpa
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