Neues Buch Trump wollte angeblich Tochter Ivanka als Vizepräsidentin

"Sie ist klug, sie ist schön, und die Leute würden sie lieben": Donald Trump wollte vor vier Jahren seine Tochter Ivanka zur Stellvertreterin machen - das behauptet ein Ex-Wahlkampfhelfer.
Donald Trump mit seiner Tochter Ivanka (im Februar 2020)

Donald Trump mit seiner Tochter Ivanka (im Februar 2020)

Foto: JONATHAN ERNST/ REUTERS

Als Donald Trumps Wahlhelfer im Juni 2016 darüber diskutierten, wer im Falle eines Wahlsieges von Donald Trump ein Kandidat für das Amt des US-Vizepräsidenten werden solle, verblüffte sie der Republikaner angeblich mit einer eigenwilligen Idee: Trump schlug seine Tochter Ivanka vor.

So berichtet es nach Angaben der "Washington Post"  Rick Gates, ehemaliger stellvertretender Wahlkampfmanager von Trump, im neuen Buch "Wicked Game" ("Böses Spiel"), das am 13. Oktober erscheinen soll. "Ich denke, es sollte Ivanka sein", habe Trump damals gesagt. "Sie ist klug, sie ist wunderschön, und die Leute würden sie lieben!"

Trump sei schwer begeistert von seiner Idee gewesen. Obwohl seine damals 34-jährige Tochter niemals zuvor ein offizielles Amt innehatte und also völlig unerfahren war, ließ er sich demnach zunächst nicht von seiner Idee abbringen. Auch in den folgenden Wochen habe er bei seinen Wahlkampfmitarbeitern für seine Tochter geworben.

Mit Mike Pence, dem damaligen Gouverneur von Indiana, gab es eigentlich einen anderen Favoriten für das Amt des Stellvertreters. Ivanka Trump selbst, die ihren Vater damals bei seinen Wahlkampfauftritten begleitete, war es schließlich, die Donald Trump gestoppt habe. Sie habe ihm gesagt, dass sie als "Running Mate" keine gute Idee sei.

Trump habe sich daraufhin besonnen - und Mike Pence zu seinem Vizekandidaten ernannt.

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