US-Bundesstaat Arkansas Ein Toter, 20 Verletzte durch Schüsse bei Autoshow

Bei einer gemeinnützigen Veranstaltung in Dumas, Arkansas, starb ein Mensch durch einen Angriff mit Schusswaffen, zahlreiche weitere Besucher der Veranstaltung wurden verletzt. Das Motiv der Tat ist bisher nicht bekannt.
Polizeieinsatz nach Schüssen bei einer Autoshow in den USA: Tatmotiv noch unklar (Symbolbild)

Polizeieinsatz nach Schüssen bei einer Autoshow in den USA: Tatmotiv noch unklar (Symbolbild)

Foto: TheaDesign / iStockphoto / Getty Images

Die Polizei wurde am Samstag gegen 19.25 Uhr in die Kleinstadt Dumas im US-Bundesstaat Arkansas gerufen. Dort waren Schüsse bei einer Autoshow gemeldet worden. Ein Mensch sei an seinen Verletzungen gestorben, 20 weitere seien verletzt, wie die Polizei in Dumas US-Medien mitteilte.

Die Autoshow ist Teil einer Veranstaltung, die jedes Frühjahr stattfindet, um Geld für Stipendien und Schulsachen zu sammeln, heißt es auf der Website der Hood-Nic Foundation, die das Event veranstaltet. Das Ziel der gemeinnützigen Organisation sei es, Jugendliche und ihre Familien in benachteiligten Vierteln zu stärken.

Unter den Verletzten seien auch Kinder, sagte Keith Finch, der Polizeichef von Dumas, ABC News. Eine genaue Zahl nannte er nicht. Mittlerweile habe es eine Festnahme gegeben, erklärte er, die Polizei untersuche aber noch, ob weitere Täter beteiligt gewesen sein könnten.

Hintergründe noch unklar

Wallace McGehee, einer der Organisatoren der Autoshow, sprach den Familien der Opfer und der Gemeinde sein Beileid aus. »Dass so etwas passiert, ist eine Tragödie«, sagte McGehee am Tatort gegenüber KATV, einem Lokalsender von ABC. »Wir haben das hier 16 Jahre lang ohne Probleme gemacht.«

Chris Jones, ein Demokrat, der für das Amt des Gouverneurs von Arkansas kandidiert, twitterte, dass er am Samstag an der Veranstaltung teilgenommen habe, um Wähler zu registrieren und sich mit den Menschen auszutauschen. »Ich bin schwer erschüttert (und ehrlich gesagt wütend) über diese Tragödie«, so Jones in seinem Statement.

Über die Hintergründe der Tat und darüber, wie es den Verletzten geht, ist noch nichts bekannt.

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