Von Russen unabhängige Kommunikation Musk unterstützt Ukraine mit weiteren Terminals für Satelliteninternet

Die Internetanbindung wird in Teilen der Ukraine schwierig, nun will Tesla-Chef Elon Musk mit weiteren Terminals seines Starlink-Satellitensystems helfen. Einer anderen Forderung erteilte der Milliardär jedoch eine Absage.
SpaceX-Chef Elon Musk: Keine Blockade russischer Nachrichtenseiten über Starlink

SpaceX-Chef Elon Musk: Keine Blockade russischer Nachrichtenseiten über Starlink

Foto: JIM WATSON / AFP

Die Ukraine kann angesichts der zunehmend eingeschränkten Kommunikationswege nach den Attacken durch Russland auf erneute Unterstützung des US-Milliardärs Elon Musk zählen. Sein Land werde in der nächsten Woche weitere Starlink-Satelliten-Internet-Terminals erhalten, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Twitter.

»Ich bin ihm dankbar, dass er die Ukraine mit Worten und Taten unterstützt«, teilte Selenskyj mit, nachdem er mit Musk gesprochen hatte. Die beiden hätten zudem mögliche Raumfahrtprojekte diskutiert. Darüber wolle Selenskyj aber nach dem Krieg reden.

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Nach Freischaltung des Satelliten-Internetdienstes Starlink für die von Russland angegriffene Ukraine hatte Musk das System bereits Ende Februar für das Land freigeschaltet und eine erste Lieferung der nötigen Empfangsanlagen eingeleitet.

Musk will russische Medien über Starlink nicht sperren

Einer weiteren Forderung folgte Musk indes nicht. Einige Regierungen, darunter nicht die ukrainische, seien an Starlink herangetreten, und hätten das Unternehmen aufgefordert, russische Nachrichtenseiten über den Dienst zu blockieren. »Das werden wir nicht tun, solange wir dazu nicht mit vorgehaltener Waffe aufgefordert werden«, schrieb Musk.

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Das Starlink-System, das schnelle Internetverbindungen direkt über eigene Satelliten herstellt, könnte Ukrainern helfen, wenn die herkömmlichen Telekommunikationsnetze ausfallen sollten. Musk hatte laut der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag gesagt, Starlink sei in einigen Teilen der Ukraine das einzige nicht russische Kommunikationssystem, das noch funktioniere.

Der Milliardär hatte zuletzt jedoch darauf hingewiesen, dass die Terminals selbst Ziel russischer Angriffe werden könnten. Das System wird von Musks Raumfahrtfirma SpaceX aufgebaut. Musk ist auch Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla.

fek/dpa/Reuters