Spott für russisches Militär »Exzellente Ergebnisse im ukrainischen Triathlon: Schwimmen, Reiten, Rennen«

Der plötzliche Rückzug der russischen Armee ist im Netz ein großes Thema, ukrainische und internationale Kommentatoren verhöhnen die Invasoren. Auch Ex-Schachweltmeister Garry Kasparov kann sich einen Spruch nicht verkneifen.
Schachgroßmeister Kasparow: Einer der größten russischen Kritiker Putins

Schachgroßmeister Kasparow: Einer der größten russischen Kritiker Putins

Foto: Lino Mirgeler / dpa

Die ukrainische Armee hat Putins Truppen im Nordosten zurückgedrängt – eine historische Entwicklung, mit der viele Beobachter nicht gerechnet hatten. In den sozialen Medien nutzen Kommentatoren die Chance für Häme und Spott gegen die russischen Angreifer.

Die Ukrainer haben am Samstag die strategisch wichtige Stadt Isjum in der Oblast Charkiw im Nordosten der Ukraine zurückgewonnen. Auch in der bislang besetzten Stadt Balaklija haben ukrainische Soldaten die Landesfahne gehisst. Die Truppen sollen den internationalen Flughafen in Donezk unter ihre Kontrolle gebracht haben und sich im Zentrum von Lyssytschansk in der Oblast Luhansk befinden.

Eine Niederlage Russlands auszurufen wäre allerdings zu früh . Wie so oft im Krieg ist die Lage vor Ort unübersichtlich. Auch die ukrainische Seite nutzt die sozialen Medien für ihre eigenen Zwecke. Dennoch feiern viele Ukrainer und deren Unterstützer die Erfolge auf Twitter.

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Anton Gerashchenko ist Berater des ukrainischen Innenministers. Auf Twitter veröffentlichte er ein Foto, auf dem Putin ernst auf ein Blatt Papier in seinen Händen schaut: »Die Tagung des russischen Sicherheitsrats ist in vollem Gange«, schreibt Gerashchenko dazu. Und äußert dann noch seine Vermutung, was auf dem Papier zu sehen sei.

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Denis Trubetskoy stammt aus dem ukrainischen Sewastopol und berichtet als politischer Korrespondent aus der Ukraine. Er macht sich über den plötzlichen Rückzug der Russen aus den umkämpften Gebieten lustig.

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Nolan Peterson arbeitet ebenfalls als Kriegsreporter in der Ukraine – und kommentiert bissig die Verkehrung der Verhältnisse. »Ich glaube, es ist höchste Zeit, dass Nordkorea aufgefordert wird, mit den Waffenlieferungen an das russische Militär aufzuhören und Moskau stattdessen aufzufordern, Frieden nach Kiews Bedingungen zu schließen. Diese Kriegsprofiteure in Pjöngjang wollen den Krieg nur unnötig verlängern und bis zum letzten Russen kämpfen.«

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Auch der frühere Schachweltmeister Garry Kasparov kann nicht an sich halten. Der russische Staatsbürger äußert sich seit Kriegsbeginn kritisch gegenüber dem Angriff auf die Ukraine. »Neuester Witz: Russland mag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen worden sein, aber ihre Soldaten zeigen exzellente Ergebnisse im ukrainischen Triathlon in den Disziplinen Schwimmen, Reiten und Rennen!«

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»Neuigkeiten des Tages – Kremlin Version«, schreibt der deutsche Professor Ralf Reski. Zu sehen ist ein Bild eines russischen Militärs, der vermeldet: »Russische Truppen ziehen sich siegreich zurück. Ukrainische Armee rennt ihnen panisch hinterher.«

lmd
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