Die 260-Milliarden-Dollar-Industrie Chinas Trawler fischen Afrikas Küsten leer – für unseren Lachs aus Norwegen

Es ist ein absurder Kreislauf und ein Milliardengeschäft: Vor Westafrika werden gigantische Mengen Fisch für chinesische Fischmehlfabriken gefangen – das Futter für unsere Lachse aus norwegischen Aquakulturfarmen.
Aus Gambia berichtet Ian Urbina
Chinesischer Trawler in den Gewässern von Gambia

Chinesischer Trawler in den Gewässern von Gambia

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Fábio Nascimento / The Outlaw Ocean Project

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Lokales Fischerboot an Gambias Küste

Lokales Fischerboot an Gambias Küste

Foto: Peter Schickert / imago images
Die chinesische Golden-Lead-Fischmehlfabrik an der gambischen Küste: 800.000 Kilo Fischmehl pro Tag

Die chinesische Golden-Lead-Fischmehlfabrik an der gambischen Küste: 800.000 Kilo Fischmehl pro Tag

Foto: Xaume Olleros
Norwegischer Zuchtlachs wird auf einem Wochenmarkt in Niedersachsen verkauft

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Foto: Holger Hollemann / picture alliance / dpa
Die Menschen in Gambia profitieren so gut wie nicht von den chinesischen Fischmehlfabriken, im Gegenteil: Sie verlieren ihre Nahrungs- und Lebensgrundlage, ihr Einkommen – und ihre Natur

Die Menschen in Gambia profitieren so gut wie nicht von den chinesischen Fischmehlfabriken, im Gegenteil: Sie verlieren ihre Nahrungs- und Lebensgrundlage, ihr Einkommen – und ihre Natur

Foto: Andrew Woodley / UIG / imago images
Golden Lead in der gambischen Hauptstadt Banjul: Im Jahr 2017 erließ China Gambia 14 Millionen Dollar an Schulden und investierte 33 Millionen in die Entwicklung von Landwirtschaft und Fischerei in dem Land

Golden Lead in der gambischen Hauptstadt Banjul: Im Jahr 2017 erließ China Gambia 14 Millionen Dollar an Schulden und investierte 33 Millionen in die Entwicklung von Landwirtschaft und Fischerei in dem Land

Foto: Abdoulie John / AP
Ansu Sanyang ist ein lokaler Fischer in Gambia: Weil er wenig Arbeit hatte und kaum etwas für seine Familie verdienen konnte, wollte der junge Mann versuchen, über Libyen in Richtung Europa zu migrieren – so wie viele Gambier (Archivbild)

Ansu Sanyang ist ein lokaler Fischer in Gambia: Weil er wenig Arbeit hatte und kaum etwas für seine Familie verdienen konnte, wollte der junge Mann versuchen, über Libyen in Richtung Europa zu migrieren – so wie viele Gambier (Archivbild)

Foto: SEYLLOU / AFP
Traditioneller Fischmarkt in Gambia: Während Bonga-Fisch vor zwei Jahrzehnten laut Anwohnern so reichlich vorhanden war, dass er auf manchen Märkten verschenkt wurde, kostet er jetzt mehr, als sich die meisten Einheimischen leisten können

Traditioneller Fischmarkt in Gambia: Während Bonga-Fisch vor zwei Jahrzehnten laut Anwohnern so reichlich vorhanden war, dass er auf manchen Märkten verschenkt wurde, kostet er jetzt mehr, als sich die meisten Einheimischen leisten können

Foto: Peter Schickert / imago images
Das Wildtierreservat Bolong Fenyo befindet sich neben der Golden-Lead-Fischmehlfabrik

Das Wildtierreservat Bolong Fenyo befindet sich neben der Golden-Lead-Fischmehlfabrik

Foto: Xaume Olleros
Fischmehlproduktion in Gambia

Fischmehlproduktion in Gambia

Foto: Fábio Nascimento / The Outlaw Ocean Project

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft